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1. FC Köln: Steffen Baumgart kann sich Dreierkette mit Julian Chabot vorstellen

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Von: Max Dworak

Steffen Baumgart steht vorgebeugt auf dem Rasen.
Mit Julian Chabot könnte Steffen Baumgart die Dreierkette zukünftig testen. © Herbert Bucco/Imago

Mit dem bevorstehenden Wechsel von Julian Chabot zum 1. FC Köln hat Steffen Baumgart mehr Optionen in der Abwehr. So sind auch taktische Veränderungen möglich.

Köln – In der Kölner Kult-Talk-Runde „Loss mer schwade“ schaltete sich Trainer-Legende Friedhelm Funkel in die Innenverteidiger-Diskussion des 1. FC Köln ein und legte seinem Ex-Klub nahe, sich dringend nach einem dritten Mann umzusehen. Nun hat der Bundesligist den Transfer des Wunsch-Spielers Julian Chabot so gut wie eingetütet, der sich dem Vernehmen nach für den Medizincheck am Geißbockheim aufhalten soll. Steffen Baumgart denkt überdies scheinbar schon an eine neue Taktik.

1. FC Köln: Dreierkette mit Julian Chabot „möglich“

Im Testspiel vor einigen Monaten versuchte der Kölner Übungsleiter erstmals eine Dreierkette seit seiner Amtsübernahme in der Domstadt. Mit Erfolg: Der 1. FC Köln gewann die Probe-Partie gegen den SC Paderborn am 10. November des letzten Jahres mit 4:0. In den Pflichtspielen setzte der 50-Jährige bislang dennoch auf die altbewährte Viererkette, meist bestehend aus Benno Schmitz und Jonas Hector auf den Außenpositionen.

Auf der Pressekonferenz vor dem Derby-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach sagte Steffen Baumgart hinsichtlich einer möglichen Premiere der Dreierkette: „Das ist denkbar, aber nicht gegen Gladbach.“ Im Zuge des sich anbahnenden Leih-Deals mit Julian Chabot äußerte sich der Coach erneut zum Thema, diesmal klangen seine Pläne durchaus konkreter: „Er ist Linksfuß, es wäre also auch eine Dreierkette möglich.“

1. FC Köln: Mehr Absicherung aus der Zentrale dank Dreierkette

„Wir wollen dahin kommen, dass dies eine Alternative wird“, machte Steffen Baumgart in Bezug auf die Ausweich-Taktik schon vor geraumer Zeit deutlich. Mit Luca Kilian, Timo Hübers und Julian Chabot wäre diese Formationen kein Wunschdenken mehr. Mit drei bulligen Abwehrspielern im Zentrum, sowie zwei offensiv ausgerichteten Außenverteidigern, die primär dem Spiel nach vorne dienen, wäre die Kölner Defensive theoretisch wohl deutlich besser bei Gegenstößen abgesichert. Zudem sorgen zwei defensive Mittelfeldspieler – die bei dieser taktischen Variante oft zum Einsatz kommen – für zusätzliche Sicherheit.

Ganz egal, ob Dreier- oder Viererkette, die Fans des 1. FC Köln werden den Baumgartschen Offensiv-Fußball auch mit einer neuformierten Abwehr weiterhin zu Gesicht bekommen, wie der Fußballlehrer klarstellte: „Egal, welches System – eine defensive Grundhaltung wird es niemals geben!“ (md) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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