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Horst Heldt spricht von Abgängen beim 1. FC Köln – von weiteren Verstärkungen ist aktuell nicht die Rede

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Von: Oliver Schmitz

FC-Geschäftsführer Horst Heldt beobachtet ein Training der Profis.
Horst Heldt hat gerade zu Transferzeiten für gewöhnlich alle Hände voll zu tun. © imago images/Herbert Bucco

Kurz vor der Öffnung des Transferfensters äußert sich Horst Heldt zum Vorgehen des FC im Januar. Während keine Zugänge geplant sind, könnten Spieler abgegeben werden.

Köln – Mit dem ersten Spiel 2021 startet am Samstag für den 1. FC Köln nicht nur auf dem Platz ganz offiziell das neue Fußballjahr. Denn am 2. Januar öffnet sich parallel zum Bundesliga-Spieltag auch das Winter-Transferfenster. In der Pressekonferenz vor der Partie gegen den FC Augsburg äußerte sich FC-Geschäftsführer Horst Heldt nun erstmals konkret zur Transferplanung der Geißböcke.

1. FC Köln: „Stand heute“ keine Winter-Zugänge geplant – doch Heldt hält sich alle Optionen offen

Aufgrund der dürftigen Torausbeute und immer wiederkehrenden Verletzungen der Stürmer, gab es in den letzten Wochen und Monaten immer wieder Gerüchte um Offensiv-Zugänge beim 1. FC Köln. Doch Horst Heldt erteilte diesen Gerüchten nun eine erste vorsichtige Absage: „Grundsätzlich wird sich, Stand heute, nichts verändern, weil wir an unseren Kader glauben.“

Gleichzeitig hielt er sich die Option für einen späteren Zeitpunkt aber noch offen: „Man muss immer abwägen und das Risiko bewerten. In einer Transferperiode ist nie etwas in Stein gemeißelt, Meinungen können sich ändern“. Weiter betonte Heldt, dass sich der 1. FC Köln Zugänge auf jeden Fall leisten könnte: „Wir wären dazu in der Lage und dementsprechend vorbereitet. Aber es ist auch klar, dass es keine großen Sprünge sein können.“ Gegenüber dem Express ergänzt der FC-Geschäftsführer dann zusätzlich, dass sich die Geißböcke im Falle von Abgängen eventuell doch nochmal umschauen würde.

Horst Heldt hat kommende Spiele im Blick – Verkleinerung des FC-Kaders möglich

So richtig festlegen möchten man sich beim Effzeh also offensichtlich nicht. Wahrscheinlich ist, dass Horst Heldt die Transferplanung vor allem an den Ergebnisse in den ersten Januarwochen festmacht. Das legt auch eine Aussage gegenüber dem Express nahe: „Wir werden agieren, wenn wir agieren müssen. Und falls nicht, ist auf dem Platz vieles gut gelaufen.“

Aufgrund der erneut längerfristigen Verletzung von Sebastian Andersson und der weiterhin geringen Anzahl an Toren, wäre das letztlich aber zumindest eine mutige Entscheidung. Denn nur, wenn der 1. FC Köln seine Form hält und gleichzeitig mehr Tore erzielt, gäbe es wohl wirklich keinen großen Grund zu handeln. In jeden anderem Fall wäre zumindest ein zusätzlicher Offensivspieler sicherlich hilfreich.

Ansonsten sei aber laut Heldt eher geplant, den Kader, wenn möglich, weiter auszudünnen: „Wir bleiben bei der Devise, dass wir versuchen, eher noch mal die Quantität zu reduzieren, ohne jetzt Namen zu nennen.“ Stand jetzt dürfte das aber schwierig werden, da sich für die offensichtlichen Kandidaten wie Marco Höger, Christian Clemens oder Frederik Sörensen wohl kein Abnehmer zu finden scheint. (os)

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