Interessante vertragslose Spieler

1. FC Köln mit Offensivproblem: Diese Spieler könnten nun weiterhelfen

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Horst Heldt hat aktuell alle Hände voll zu tun – vielleicht auch mit Transfer-Gesprächen?
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Der 1. FC Köln braucht dringend Verstärkung für die Offensive, doch das Geld ist knapp. Deshalb könnte sich für die Geißböcke ein Blick auf vertraglose Spieler lohnen.

  • Der 1. FC Köln hat diese Bundesliga-Saison ein echtes Offensivproblem und könnte neue Spieler gebrauchen
  • Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Geißböcke momentan finanziell sehr eingeschränkt
  • Vereinslose Spieler könnten helfen – gleich mehrere kämen für die Kölner nun in Frage

Köln – Der 1. FC Köln steckt spätestens nach dem Freiburg-Spiel mitten einer sportlichen Krise. Das wohl größte Problem ist dabei der schwache Angriff der Geißböcke. Mit nur 13 Treffern stellt man die drittschlechteste Offensive der Bundesliga. Nur FC Schalke 04 (12) und Arminia Bielefeld (10) sind noch schlechter. Mittelstürmer Sebastian Andersson fällt nicht nur weiterhin verletzt aus, sondern konnte zuvor kaum überzeugen. Auch Anthony Modeste kommt einfach nicht in Form und Tolu Arokodare zeigte noch gar keine Bundesligatauglichkeit.

Von daher wird schnell klar, dass vor allem im Angriffszentrum großer Bedarf besteht. Doch Transfers sind für den 1. FC Köln aktuell mehr als schwierig, das Budget ist nämlich äußerst knapp. Doch komplett ohne Möglichkeiten ist FC-Sportchef Horst Heldt damit noch lange nicht. So gibt es noch einige vereinslose und doch interessante Spieler, die für den Effzeh eine kostengünstige Verstärkung sein könnten.

1. FC Köln: Ex-Werder Stürmer in Form, verfügbar und an Bundesliga-Rückkehr interessiert

Wirft man nun einen Blick auf die aktuellen vertragslosen Spieler, springen einen natürlich direkt so namenhafte Spieler wie Diego Costa, Daniel Sturridge oder Mario Mandzukic ins Auge. So schön derartige Transfers auch wären, haben Fußballer solchen Kalibers wohl trotz Vereinslosigkeit noch ganze andere sportliche Optionen. Darüber hinaus würden diese im Zweifelsfall eh an den Gehaltsforderungen scheitern.

Doch schaut man weiter, stößt man tatsächlich auf ein paar interessante Namen. Allen voran Aron Jóhannsson. Der US-Amerikaner ist kein Unbekannter in der Bundesliga, war er doch von 2015 bis 2019 bei Werder Bremen aktiv. Zwar machte er dort keine so gute Figur, wurde aber auch immer wieder von Verletzungen geplagt. Nun ist der 30-Jährige nicht nur schon länger verletzungsfrei, sondern spielte 2020 eine überaus erfolgreiche Saison beim schwedischen Erstligisten Hammarby IF. In 25 Partien kam er auf ganze 15 Treffer. Darüber hinaus äußerte sich Jóhannsson vor kurzem noch in einem Interview mit Transfermarkt.de sehr positiv bezüglich einer Rückkehr nach Deutschland: „Die Bundesliga reizt mich noch immer sehr“, sagte der Ex-Werder-Profi.

1. FC Köln auf Stürmersuche: Zwei frühere Gladbacher könnten helfen

Ebenfalls alles andere als unbekannt ist der Brasilianer Raffael, der bis letzten Sommer bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag stand. Der 35-Jährige mag seinen Zenit zwar bereits überschritten haben, war in der Vergangenheit aber ein überaus guter Bundesliga-Stürmer. Zumindest als Einwechselspieler dürfte er auch heute noch gut mithalten können. Darüber hinaus ist er sehr flexibel einsetzbar und würde mit seiner Erfahrung auch abseits des Platzes helfen können.

Als letzten Namen könnte man auch noch Fabian Johnson in den Raum werfen. Der gebürtige Münchener ist zwar kein Mittelstürmer sondern Linksaußen, kennt die Bundesliga aber in- und auswendig. Johnson spielte beim VfL Wolfsburg, TSG Hoffenheim und zuletzt ebenfalls bei Borussia Mönchengladbach. Sollte der 33-Jährige noch gut in Form sein, könnte auch er für den 1. FC Köln aktuell interessant sein.

1. FC Köln trotz knappen Budget mit Transfer-Möglichkeiten

Auf jeden Fall scheint sich der 1. FC Köln wohl wirklich auch mit vertragslosen Spielern zu beschäftigen. Darauf lassen zumindest die letzten Transfer-Gerüchte rund um Richmond Boakye und Vedad Ibisevic schließen. Eine weitere kostengünstige Option wären natürlich auch Leihtransfers, auf die die Geißböcke immer wieder gerne zurückgreifen. Aktuell sind beispielweise Elvis Rexhbecaj oder Marius Wolf nur ausgeliehen und bis vor kurzem gab es auch noch Gerüchte über Leih-Transfers von den Bayern-Spielern Joshua Zirkzee und Leon Dajaku. So oder so hat der 1. FC Köln selbst mit knappem Budget Möglichkeiten, sich noch zu verstärken. (os)

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