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1. FC Köln: Die Trikots der Geißböcke im Wandel der Zeit

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Peter Stroß

Wolfgang Weber vom 1. FC Köln (Saison 1973/74)
Wolfgang Weber vom 1. FC Köln (Saison 1973/74) © IMAGO / Kicker/Metelmann

Der 1. FC Köln hat im Laufe seiner Geschichte ganz unterschiedliche Trikots getragen: Schlicht, elegant, gewagt oder auch mal aus der Zeit gefallen. Wir zeigen über 55 historische FC-Trikots.

Köln – Es ist das Heiligtum eines jeden Fans, mindestens ein Exemplar davon hängt im Schrank, meistens sogar mehrere. Das Trikot des Lieblingsvereins wird gehegt und gepflegt, es bedeutet Identifikation und ist mit ganz besonderen Erinnerungen verknüpft. Denn Trikots erzählen immer auch Geschichten, von glorreichen Siegen, schmerzhaften Niederlagen, Meisterschaften, Abstiegen und was sonst noch alles dazu gehört. Gerade in Köln.

Das Trikot gehört zum Fußball wie der Ball und die Spieler, die es tragen. Ohne die Spielkleidung mit dem eigenen Wappen geht es einfach nicht. Der 1. FC Köln hat in seiner jahrzehntelangen Bundesligahistorie schon so manches Jersey getragen. Alte FC-Trikots, historische FC-Trikots: Angefangen hat alles mit schlichtem weiß – ein Trend, zu dem die Kölner mit dem jüngst präsentierten Heimtrikot zurückkehren.. Über die Jahre wurde es dann aber bunter und vielfältiger. Heute gibt es sogar eigene Karnevalstrikots, die nur ein oder zweimal pro Saison getragen werden. Vor 68 Jahren war das völlig unvorstellbar, wie unsere Fotostrecke „Die Trikots des 1. FC Köln im Wandel der Zeit“ beweist.

1. FC Köln Trikot Saison 1963/64: Der FC wird Meister in der neu gegründeten Bundesliga

Hans Schäfer vom 1. FC Köln (Saison 1963/64)
Hans Schäfer vom 1. FC Köln (Saison 1963/64) © IMAGO / Ferdi Hartung

Die neu gegründete Bundesliga war 1963 ein Spektakel für Spieler und Fans. Die Trikots zu dieser Zeit waren aus heutiger Sicht hingegen relativ unspektakulär. Für den 1. FC Köln begann alles in weißen Leibchen, Hosen und Stutzen. Das Vereinslogo durfte auf den Trikots von Hans Schäfer und Co. aber schon damals nicht fehlen.

1. FC Köln Trikot Saison 1964/65: Klassisches Design prägt die FC-Trikots

Wolfgang Overath vom 1. FC Köln (Saison 1964/65)
Wolfgang Overath vom 1. FC Köln (Saison 1964/65) © IMAGO / Kicker/Metelmann

Von atmungsaktiven Shirts oder Trikotwerbung war man in der Bundesliga auch im zweiten Jahr nach der Gründung noch Lichtjahre entfernt. Der junge Wolfgang Overath und sein FC liefen neben weißen auch in roten Trikots aus Baumwolle auf. Nach der Meisterschaft im Gründungsjahr reichte es in der zweiten Spielzeit der Bundesliga zur Vizemeisterschaft.

1. FC Köln Trikot Saison 1965/66: Halb/Halb-Look sorgt für Aufsehen

Hans Sturm (l.) und Wolfgang Overath vom 1. FC Köln (Saison 1965/66)
Hans Sturm (l.) und Wolfgang Overath vom 1. FC Köln (Saison 1965/66) © IMAGO / Werner Otto

Hans Sturm (l.) und Wolfgang Overath präsentierten sich in der Saison 1965/66 erstmals im „Halb/Halb-Look“, der Jahrzehnte später noch einmal ein Revival feiertn sollte. Auch der offene Kragen ist neu und rundet das rot-weiße Leibchen ab. Da kann der sportliche Rivale Günther Netzer (im Hintergrund), dessen Logo auf Bauchnabelhöhe prangt, nur staunen.

1. FC Köln Trikot Saison 1966/67: FC wie die Weltmeister von Bern

Hannes Löhr vom 1. FC Köln (Saison 1966/67)
Hannes Löhr vom 1. FC Köln (Saison 1966/67) © IMAGO / Horstmüller

Das komplett weiße Jersey nur mit dem Geißbock verziert bleibt über Jahre ein Klassiker. Neu sind zu den weißen Leibchen und Hosen die roten Stutzen sowie der Schnürkragen, der an die Nationalmannschaftstrikots des 1954-er-Teams erinnert. Hannes Löhr fühlt sich darin scheinbar wohl, ihm gelingen in dieser Saison 13 Treffer.

1. FC Köln Trikot Saison 1967/68: Pokalsieg und „schräge“ Nummern

Spieler des 1. FC Köln jubeln (Saison 1967/68)
Spieler des 1. FC Köln jubeln (Saison 1967/68) © IMAGO / Sven Simon

Schlussjubel: Der 1. FC Köln gewinnt durch einen 4:1-Sieg über den VfL Bochum das erste Mal den DFB-Pokal. Die Trikots von Hannes Löhr (Mitte) und Co. kommen uns bekannt vor, doch die Details geben den Ausschlag. Die schräg angebrachten Nummern, der bis zum Logo herablaufende Kragen und die roten Armbünde unterscheiden die Jerseys vom Vorgänger aus der Saison zwei Jahre zuvor.

1. FC Köln Trikot Saison 1968/69: Erstmals gestreift

Wolfgang Overath vom 1. FC Köln (Saison 1968/69)
Wolfgang Overath vom 1. FC Köln (Saison 1968/69) © IMAGO / Rust

Zum Ende des Jahrzehnts beschreitet der 1. FC Köln in Sachen Trikotkultur neue Wege. Auf den offiziellen Mannschaftsbildern 1968 waren die FC-Spieler noch in den Trikots der Vorsaison zu sehen, im Laufe der Spielzeit aber erfreuten sich die Zuschauer erstmals rot-weiß-gestreiften Leibchen. Sportlich läuft es nach vielen erfolgreichen Jahren enttäuschend, der FC beendet die Saison auf Tabellenplatz 14.

1. FC Köln Trikot Saison 1969/70: Neues Auswärtstrikot mit langer Haltbarkeit

Günther Netzer und Wolfgang Overath führen ihre Teams auf das Spielfeld des Mönchengladbacher Bökelbergs. (Saison 1969/70)
Günther Netzer und Wolfgang Overath führen ihre Teams auf das Spielfeld des Mönchengladbacher Bökelbergs. (Saison 1969/70) © IMAGO / Horstmüller

Günter Netzer (li.) und Wolfgang Overath führen ihre Teams als Mannschaftskapitäne auf das Spielfeld des Mönchengladbacher Bökelbergs. Während der rheinische Rivale immer noch auf komplett schnörkellose Trikots setzt, präsentiert Overath das neue rote Auswärtstrikot des FC, bei dem die Ärmel in weiß abgesetzt sind. Heute unvorstellbar: Das Trikot wurde bis 1973 getragen. 

1. FC Köln Trikot Saison 1970/71: Neues Jahrzehnt, alter Look

Karl Heinz Thielen vom 1. FC Köln (Saison 1970/71)
Karl Heinz Thielen vom 1. FC Köln (Saison 1970/71) © IMAGO / Horstmüller

Mit dem Einzug der Farbbilder entfachen auch die Trikots in unserer Bildergalerie ihren vollen Glanz. Auch in den 1970er Jahren lief der 1. FC Köln nach wie vor in klassischem weiß auf. Das hier von Karl Heinz Thielen getragene Leibchen erinnert nicht zuletzt durch den V-Kragen an die FC-Trikots aus der ersten Bundesligasaison 1963/64.

1. FC Köln Trikot Saison 1971/72: 1. FC Köln weiter ganz in weiß

Hannes Löhr wird für sein 400. Spiel für den 1. FC Köln geehrt
Hannes Löhr wird für sein 400. Spiel für den 1. FC Köln geehrt © IMAGO / WEREK

Während die Trikots des 1. FC Köln bis weit in die 1970er Jahre wenig Veränderungen erfahren, lohnt sich ein Blick auf die Garderobe der Schiedsrichter. Hier schauen der Unparteiische Gerhard Schulenburg und seine Assistenten in schwarzen Hemden mit weißen Spitzkragen zu, wie Hannes Löhr für sein 400. Spiel für den 1. FC Köln geehrt wird.

1. FC Köln Trikot Saison 1972/73: Trikots beim Effzeh nur Nebendarsteller

Mannschaftsfoto 1. FC Köln (Saison 1972/73)
Mannschaftsfoto 1. FC Köln (Saison 1972/73) © IMAGO / Pfeil

Rote Stutzen zu weißen Trikots und Hosen: Auf dem offiziellen Mannschaftsfoto des Kaders 1972/1973 sind die Frisuren der Spieler spannender als ihre Spielkleidung. In dieser Kategorie mangelt es wahrlich nicht an Highlights. Sportlich knüpft der 1. FC Köln mit der zweiten Vizemeisterschaft nach 1965 an die glorreichen Zeiten Mitte der 1960er Jahre an.

1. FC Köln Trikot Saison 1973/74: Le Coq Sportif steigt als Ausrüster ein

Wolfgang Weber vom 1. FC Köln (Saison 1973/74)
Wolfgang Weber vom 1. FC Köln (Saison 1973/74) © IMAGO / Kicker/Metelmann

Mit dem Einstieg von Le Coq Sportif als Trikotausrüster beginnt beim 1. FC Köln eine neue Ära. Der französische Sportartikelhersteller designte für die Kölner ein Schmuckstück in Rot und Weiß mit modernem zweifarbigem Kragen. Wolfgang Weber muss sich an den neuen Look erst einmal gewöhnen. Übrigens: Ab 1973 erlaubt der DFB den Vereinen Trikotwerbung auf ihren Trikots zu platzieren. Die Domstädter verzichten aber noch einige Jahre auf diese Werbeeinnahmen.

1. FC Köln Trikot Saison 1974/75: Auch auf der Radrennbahn dominiert klassisches Design

Dieter Müller vom 1. FC Köln (Saison 1974/75)
Dieter Müller vom 1. FC Köln (Saison 1974/75) © IMAGO / Werner Otto

Mitte der 1970er Jahre bestreitet der 1. FC Köln seine Heimspiele aufgrund von Umbaumaßnahmen am Müngersdorfer Stadion in der nahegelegenen Radrennbahn. Das Trikot von Dieter Müller verrät: Damals hatten die Ausrüster noch keine Probleme damit, Vereine gemeinsam auszustatten. So sorgt Le Coq Sportif in dieser Saison für die FC-Leibchen, Hosen und Stutzen kommen von Adidas.

1. FC Köln Trikot Saison 1975/76: Torhüter bringen Farbe ins Spiel

Mannschaftsfoto 1. FC Köln (Saison 1975/76)
Mannschaftsfoto 1. FC Köln (Saison 1975/76) © IMAGO / Horstmüller

Wie das Mannschaftsfoto der Saison 1975/76 zeigt, war die Haltbarkeit eines Trikots in den 1970er Jahren noch nicht wie heute auf ein Jahr beschränkt. Während die Spieler immer noch die Jersey der Saison 73/74 tragen, zeigen sich die Torhüter farbenfroh in gelb, blau und rot. Ohne Erwähnung darf auch das orange (etwas zu enge) Hemd von Trainer Zlatko Cajkovski nicht bleiben. Der Kult-Coach verließ die Geißbocke im Laufe der Saison und wurde durch Georg Stollenwerk ersetzt.

1. FC Köln Trikot Saison 1976/77: Pokalsieg in ruut-wiess

Mannschaftsfoto 1. FC Köln (Saison 1976/77)
Mannschaftsfoto 1. FC Köln (Saison 1976/77) © IMAGO / WEREK

Strüßje für die Pokalsieger: 1977 bezwang der 1. FC Köln Hertha BSC im Endspiel des nationalen Wettbewerbs. Während Erfolgstrainer Hennes Weisweiler in schicker Sonnenbrille feiert, jubeln die Spieler in klassischem weiß mit roten Streifen an den Armen und rotem Kragen.

1. FC Köln Trikot Saison 1977/78: Ein roter Kragen für die Geschichtsbücher

Dieter Müller (1. FC Köln) gegen Gerd Zimmermann (Fortuna Düsseldorf)
Dieter Müller (1. FC Köln) gegen Gerd Zimmermann (Fortuna Düsseldorf) © IMAGO / WEREK

Die sportlich erfolgreichste Saison des 1. FC Köln endet mit dem Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Ob es am „dezenten“ roten Kragen lag? Wohl eher nicht. Mit der bis heute letzten Meisterschaft endet 1978 nicht nur sportlich eine Ära, auch die Trikots des Effzeh werden nie mehr so aussehen wie zuvor. Das hat einen bestimmten Grund...

1. FC Köln Trikot Saison 1978/79: FC läuft erstmals mit Brustsponsor auf

Bernd Schuster (Köln, li.) und Manfred Tripbacher (Braunschweig)
Bernd Schuster (Köln, li.) und Manfred Tripbacher (Braunschweig) © IMAGO / Kicker/Eissner

Lange zierte die Trikots des 1. FC Köln nichts außer das Vereinswappen und das Ausrüsterlogo, in der Saison 1978/79 ändert sich dies. In der Rückrunde dieser Spielzeit schließen die Geißböcke als letztes Team der Bundesliga einen Werbevertrag mit einem Brustsponsor ab. So geht das Elektronikunternehmen Pioneer als erster Sponsor in die FC-Historie ein. Ausrüster dieses optisch ansprechenden Modells war Erima.

1. FC Köln Trikot Saison 1979/80: Die Pioneer-Ära

Bernd Cullmann (Köln, Mitte) am Ball, daneben Norbert Elgert (Schalke)
Bernd Cullmann (Köln, Mitte) am Ball, daneben Norbert Elgert (Schalke) © IMAGO / Werner Otto

Bernd Cullmann und seine Mannschaftskollegen machen Ende der 1970er Jahre in den roten Pioneer-Logos eine gute Figur. Die Trikots mit weißem Kragen und Armbund sind genau das, was man heute als zeitlos bezeichnet. Das Jersey steht stellvertretend für die FC-Trikotkultur dieses Jahrzehnt: klassisch und schnörkellos.

1. FC Köln Trikot Saison 1980/81: Zeitlose Triktos in den 1980ern

Pierre Littbarski dribbelt
Pierre Littbarski im Trikot des 1. FC Köln (Saison 1980/81) © IMAGO / Thomas Zimmermann

Neues Jahrzehnt, neuer Look. Was die FC-Trikots betrifft, sind die 1980er Jahre bis heute wohl unübertroffen. Pierre Littbarski beendet die Saison 1980/81 mit dem 1. FC Köln auf einem enttäuschenden 8. Platz. Die schicken Erima-Leibchen mit der Pioneer-Werbung und dem roten Kragen hätten sicher mehr verdient gehabt.

1. FC Köln Trikot Saison 1981/82: Elegant zur Vizemeisterschaft

Gerd Strack und Kurt Niedermayer
Gerd Strack im Trikot des 1. FC Köln (Saison 1981/82) © IMAGO / Kicker/Eissner

In leicht verändertem Design erkämpften sich Verteidiger Gerd Strack (links, hier gegen Kurt Niedermayer vom FC Bayern München) und der 1. FC Köln in der Saison 1981/82 die Vizemeisterschaft. Die Nadelstreifen und der weiße Kragen verliehen den Trikots von Ausrüster Adidas noch ein wenig mehr Eleganz als dem Vorgänger.

1. FC Köln Trikot Saison 1982/83: Die Ära Doppel Dusch

Die Mannschaft des 1. FC Köln nach dem Pokalsieg 1983.
Die Mannschaft des 1. FC Köln nach dem Pokalsieg 1983. © IMAGO / WEREK

Weiß mit roten Linien an den Schultern, feinen Nadelstreifen auf der Front und rotem Kragen: Mindestens so legendär wie die Ära mit dem Hauptsponsor Pioneer sind die Trikots mit der Aufschrift des Duschgelherstellers Doppel Dusch, in denen der 1. FC Köln in der Saison 1982/83 auflief und am 11. Juni 1983 in einem hart umkämpften Finale gegen Fortuna Köln im Müngersdorfer Stadion den bislang letzten bedeutenden Titel feierte.

1. FC Köln Trikot Saison 1983/84: Rückkehr zum runden Kragen

Stephan Engels im Trikot der Saison 1983/84
Stephan Engels im Trikot der Saison 1983/84 © IMAGO / Kicker/Liedel

Auch die rote Auswärtsvariante des Doppel-Dusch-Trikots mit rundem Kragen konnte sich (trotz etwas überdimensioniertem Vereinslogo) sehen lassen. Für den jungen Stephan Engels und seinen 1. FC Köln reichte es unter dem neuen Trainer Hannes Löhr in der Saison 1983/84 zu Platz 6 in der Bundesliga.

1. FC Köln Trikot Saison 1984/85: Stilbewusster Tünn

Toni Schumacher vom 1. FC Köln jubelt
Toni Schumacher vom 1. FC Köln im Trikot der Saison 1984/85 © IMAGO / Kicker/Liedel

Legendär sind auch die Torwart-Trikots der 1980er Jahre. Vor allem das schräg gestreifte blaue Doppel-Dusch-Jersey von Toni Schumacher ist - auch nach heutigem Maßstab - ebenso eine Augenweide wie die Frisur des späteren Vizepräsidenten des 1. FC Köln.

1. FC Köln Trikot Saison 1985/86: Daimon wird neuer Brustsponsor des FC

Die Mannschaften des 1. FC Köln und Real Madrid gehen aufs Feld
Klaus Allofs führt den 1. FC Köln aufs Feld (Saison 1985/86) © IMAGO / Kicker/Liedel

Trotz neuem Hauptsponsor (Daimon) und neuem Ausrüster (Puma) ändert sich am Design wenig. Der FC um Kapitän Klaus Allofs setzt weiterhin auf einen klassichen Schnitt, Akzente setzen lediglich die Logos auf dem Oberkörper. 1986 schaffen die Geißböcke es bis ins Finale des UEFA-Pokals gegen Real Madrid, nach einem 1:5 im Hinspiel nützt aber auch ein 2:0-Erfolg im Rückspiel nichts mehr.

1. FC Köln Trikot Saison 1986/87: Christoph übernimmt im Nadelstreifen-Look

Stephan Engels vom 1. FC Köln im Trikot der Saison 1986/87
Stephan Engels vom 1. FC Köln im Trikot der Saison 1986/87 © IMAGO / Kicker/Liedel

Die rote Auswärtsvariante weiß ebenfalls zu gefallen. Mit weißen Streifen und weißem Kragen setzen die Kölner um Nationalspieler Stephan Engels auch in rot auf klare Linien. Der Trainer heißt mittlerweile Christoph Daum und führt die Geißböcke von Platz 16 bei seiner Übernahme im September 1986 immerhin noch auf Platz zehn.

1. FC Köln Trikot Saison 1987/88: Der FC schließt Vertrag mit Samsung ab

Thomas Hässler und Pierre Littbarski decken die Pfosten (Saison 1987/88)
Thomas Hässler und Pierre Littbarski vom 1. FC Köln decken die Pfosten (Saison 1987/88) © IMAGO / Kicker/Eissner

Heute undenkbar, damals normal: In dieser Saison trugen die FC-Profis sowohl die Daimon-Trikots als auch die des neuen Sponsors Samsung. Ganz in weiß decken die Kopfballungeheuer Pierre Littbarski und Thomas Hässler (v.l.) auf diesem Bild der Saison 1987/88 bei einer Ecke die Pfosten ab. Die nur auf den zweiten Blick erkennbaren Längststreifen runden das klassische Design ab.

1. FC Köln Trikot Saison 1988/89: FC bleibt konservativem Trikotdesign treu

Jürgen Kohler vom 1. FC Köln im Trikot der Saison 1988/89
Jürgen Kohler vom 1. FC Köln im Trikot der Saison 1988/89 © IMAGO / Kicker/Liedel

Auch zum Ende des Jahrzehnts bleiben die Kölner in Form, Gestaltung und Farben ihrer Trikots konservativ und beweisen damit Geschmack. Das Auswärtstrikot der Saison 1988/89 samt roter Hosen und Stutzen, hier getragen vom späteren Weltmeister Jürgen Kohler, passt einfach zum Effzeh. Etwas seltsam allerdings mutet die Anordnung des Vereinslogos und des Hersteller-Logos Puma auf der gleichen Seite an.

1. FC Köln Trikot Saison 1989/90: Neuer Look weist auf kommendes Jahrzehnt hinaus

Olaf Janßen vom 1. FC Köln im Trikot der Saison 1989/90
Olaf Janßen vom 1. FC Köln im Trikot der Saison 1989/90 © IMAGO / Kicker/Liedel

Ende der 1980er, Anfang der 1990er wird das Design gewagter. Das rot-weiße Trikot von Olaf Janßen, dem heutigen Trainer von Viktoria Köln, ist dank der geschwungenen roten Vertikalstreifen bis heute Kult. Das muss auch der blutjunge Thomas Strunz anerkennen, der vor lauter Staunen nicht hinterherkommt. In der letzten Saison unter Trainer Christoph Daum holt der FC zum zweiten Mal in Folge die Vizemeisterschaft und schafft es bis ins Halbfinale des UEFA-Pokals.

1. FC Köln Trikot Saison 1990/91: Bodo Illgner wird zum menschlichen Regenbogen

Mannschaftsfoto 1. FC Köln (Saison 1990/91)
Mannschaftsfoto 1. FC Köln (Saison 1990/91) © IMAGO / Sportfoto Rudel

Willkommen in den 1990er Jahren, dem wohl farbenreichsten Jahrzehnt in Sachen Fußballtrikots. Auch beim 1. FC Köln, der das Finale des DFB-Pokals erreicht und dort im Elfmeterschießen an Werder Bremen scheitert, wird es bunt – zumindest das Torwart-Trikot von Bodo Illgner lässt keine Farbe vermissen.

1. FC Köln Trikot Saison 1991/92: Citibank wird neuer Hauptsponsor

Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 1991/92)
Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 1991/92) © IMAGO / WEREK

Stolz präsentieren die FC-Profis die neuen Trikots mit dem Citibank-Logo. Der neue Hauptsponsor bleibt allerdings nur zwei Jahre. Ausstatter Puma setzt auf schlichtes weiß, das niemanden vom Hocker reißt, Pierre Littbarski und Co. aber eine gewisse Eleganz verleiht. Von den Torwarttrikots kann man das wahrlich nicht behaupten. Mit dabei: Der ehemalige FC-Sportchef Horst Heldt (vorne, zweiter v.r.) und der neue Nationaltrainer Hansi Flick (oben, dritter v.r.).

1. FC Köln Trikot Saison 1992/93: Ne Nummer zu groß – aus heutiger Sicht

Horst Heldt vom 1. FC Köln (Saison 1992/93)
Horst Heldt vom 1. FC Köln (Saison 1992/93) © IMAGO / Horstmüller

Aus heutiger Sicht mindestens eine Nummer zu groß ist das Trikot der Saison 1992/93 von Horst Heldt, das rote Streifen an der Seite und den Armen sowie ein schicker Kragen kennzeichnet. Wirklich spektakulär ist dieses Jersey aber nicht. Gleiches gilt für die Leistung der Mannschaft: Mehr als ein enttäuschender Platz 12 ist für das von Morten Olsen betreute Team in dieser Spielzeit nicht drin.

1. FC Köln Trikot Saison 1993/94: Das Pepsi-Jahr

Toni Polster vom 1. FC Köln (Saison 1993/94)
Toni Polster vom 1. FC Köln (Saison 1993/94) © IMAGO / Uwe Kraft

Auch in der Saison 1993/94 hilft alles Beten von Top-Stürmer Toni Polster nichts. Wieder landet der FC nur im Mittelfeld und FC-Fans müssen sich damit anfreunden, dass die sportlich glorreichen Zeiten vorbei sind. Das Trikot ist dennoch bis heute in guter Erinnerung geblieben. Das liegt vor allem an Hauptsponsor Pepsi, dessen Logo das FC-Trikot für nur eine Saison zierte.

1. FC Köln Trikot Saison 1994/95: Beginn der Ära Ford

Bruno Labbadia vom 1. FC Köln (Saison 1994/95)
Bruno Labbadia vom 1. FC Köln (Saison 1994/95) © IMAGO / Kicker/Liedel

Schön war 1994/95 nicht nur Neuzugang Bruno Labbadia, sondern auch das rot-weiße Trikot mit dem blauen Ford-Schriftzug. Das vielleicht stimmigste FC-Trikot der Dekade kam bei vielen Anhängern gut an. Die Mischung aus modernem Design, schickem Kragen und einem neuen Hauptsponsor mit Sitz in Köln passte einfach.

1. FC Köln Trikot Saison 1995/96: Sportlicher Absturz deutet sich an

Sunday Oliseh vom 1. FC Köln (Saison 1995/96)
Sunday Oliseh vom 1. FC Köln (Saison 1995/96) © IMAGO / Uwe Kraft

Gestreifter Look in den Traditionsfarben Rot-Weiß: Das Trikot von Edeltechniker Sunday Oliseh (hier im Zweikampf gegen Harald Spörl) in der Saison 1995/96 konnte sich durchaus sehen lassen. Auch unter dem neuen Trainer Peter Neururer landet der 1. FC Köln wie in den vergangenen Jahren am Ende auf einem Mittelfeldplatz.

1. FC Köln Trikot Saison 1996/97: Trikotdesign passt sich der Leistung an

Holger Gaißmayer vom 1. FC Köln
Holger Gaißmayer vom 1. FC Köln © IMAGO / Claus Bergmann

Die zweite Hälfte der 1990er Jahren möchten viele FC-Fans gerne aus ihrem Gedächtnis streichen. Das hat vor allem sportliche Gründe, die Trikots taten allerdings ihren Teil dazu bei. Während die weiße Variante dieses Trikots ganz nett aussah, waren die blau-gelben Auswärtstrikots, hier von Chancentod Holger Gaißmayer getragen, eher zum Vergessen. Doch es sollte noch schlimmer kommen.

1. FC Köln Trikot Saison 1997/98: Abstieg im Wabenlook

Toni Polster vom 1. FC Köln (Saison 1997/98)
Toni Polster vom 1. FC Köln (Saison 1997/98) © IMAGO / Stockhoff

Der Tiefpunkt der Kölner Trikot-Design-Kultur: Nicht nur der erste Abstieg des 1. FC Köln aus der Bundesliga, auch die dazugehörigen Trikots mit gruseliger orangen Wabenoptik waren einfach nur schlimm. FC-Legende Toni Polster konnte die Farben an seinem Körper kaum ertragen, er suchte nach der Saison das Weite. Zum Glück verschwanden auch die Trikots für immer in den Katakomben des Geißbockheims.

1. FC Köln Trikot Saison 1998/99: Zweitklassige Trikots

Der Kölner Thomas Cichon mit Ball
Thomas Cichon vom 1. FC Köln (Saison 1998/99) © IMAGO / Uwe Kraft

Thomas Cichon passt sich mit seiner Körperhaltung den Trikots der ersten Zweitligasaison des 1. FC Köln an: uninspiriert. Der Effzeh landet unter Trainer Bernd Schuster am Ende auf Platz 10 und muss den „Fußball-Schwergewichten“ aus Ulm, Unterhaching und Bielefeld zum Aufstieg gratulieren. Für viele FC-Fans noch schmerzhafter als der Abstieg ein Jahr zuvor.

1. FC Köln Trikot Saison 1999/2000: Neues Jahrtausend, neuer Look

Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 1999/2000)
Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 1999/2000) © IMAGO / Kicker/Liedel

Die weißen Querstreifen auf rotem oder wie hier beim Auswärtstrikot auf schwarzem Hintergrund sind nicht sonderlich sehenswert. Auch das Logo des neuen Sponsors VPV Versicherungen passt optisch nicht wirklich ins Gesamtbild. Immerhin: Ewald Lienen bringt Dirk Lottner und Co. wieder auf Kurs, der FC wird Zweitligameister und ist zurück in der Bundesliga.

1. FC Köln Trikot Saison 2000/01: Rückkehr zu klassischem Design

Matthias Scherz vom 1. FC Köln (Saison 2000/01)
Matthias Scherz vom 1. FC Köln (Saison 2000/01) © IMAGO / pmk

Zurück in der Bundesliga, zurück zu klassischem Design. Das Jersey von Goalgetter Matthias Scherz, dem in seiner zweiten FC-Saison lediglich drei Treffer gelingen, erinnert (mit Ausnahme des BL- und des Sponsor-Logo) an die Anfänge der Kölner Bundesligazeit. Einzig die roten Querstreifen auf den Stutzen setzen farblich Akzente. Während das Heimtrikot zu gefallen weiß, gilt das in gelb, grün und schwarz gehaltene Auswärtstrikot, spaßeshalber „Papageien“-Trikot genannt, bis heute als eines der hässlichsten FC-Trikots aller Zeiten.

1. FC Köln Trikot Saison 2001/02: Zwei Nummern zu groß

Hanno Balitsch vom 1. FC Köln (Saison 2001/02)
Hanno Balitsch vom 1. FC Köln (Saison 2001/02) © IMAGO / Pressefoto Baumann

Der Kölner Hanno Balitsch und Stuttgarts Krassimir Balakov hatten Anfang der 2000er Jahre nicht viel gemein - abgesehen davon, dass sie wie alle Bundesligaspieler zu große Trikots zum Anziehen bekamen. Das weinrote FC-Heimtrikot samt weißer Hose und roten Stutzen wäre aber auch passend optisch kein Highlight geworden. Für den 1. FC Köln ging es als Vorletzter wieder runter in Liga 2.

1. FC Köln Trikot Saison 2002/03: Saller statt Puma

Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 2002/03)
Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 2002/03) © IMAGO / Chai v.d. Laage

Etwas versteinert schauen Kapitän Dirk Lottner und seine Mannschaftskollegen beim Einlauf in das sich im Umbau befindende Müngersdorfer Stadion drein. Ob es an den Trikots liegt? Etwas gewöhnungsbedürftig waren diese in der Saison 2002/03 vor allem deshalb, weil nach vielen Jahren nicht mehr Puma, sondern die in der Profi-Fußballwelt eher unbekannte Marke Saller als Ausrüster diente. Mit weitgehend in rot gehaltenen Jerseys mit weißen Ärmeln und Stutzen machte Saller aber im Grunde nichts falsch.

1. FC Köln Trikot Saison 2003/04: Lukas Podolski und die Funny-Frisch-Trikots

Lukas Podolski vom 1. FC Köln (Saison 2003/04)
Lukas Podolski vom 1. FC Köln (Saison 2003/04) © IMAGO / Chai v.d. Laage

Auch ohne den neuen Hauptsponsor Funny-Frisch wäre dieses Outfit wohl nicht als sonderlich gelungen bewertet worden. Mit dem grünen und viereckigen Logo des Chips-Herstellers allerdings fällt es optisch einfach durch. Für Lukas Podolski endet die Saison nach dem direkten Wiederaufstieg im Jahr zuvor mit dem direkten Wiederabstieg. Der FC „erarbeitet“ sich den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft.

1. FC Köln Trikot Saison 2004/05: Rückkehr in die Bundesliga

Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 2004/05)
Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 2004/05) © IMAGO / Eduard Bopp

Modische Zweifel sind auch in der Saison 2004/05 angebracht. An der Frisur von Torhüter Stefan Wessels, dem Outfit von Ersatztorwart Alex Bade und natürlich an den roten Saller-Trikots mit Sponsor Funny-Frisch. Die roten Leibchen mit weißen Hosen und Stutzen sind – auch damals – weder zeitlos noch modern. Glück bringen sie trotzdem: Der FC feiert unter Huub Stevens den Aufstieg in die Bundesliga.

1. FC Köln Trikot Saison 2005/06: Gerling auf der Brust

Lukas Podoski vom 1. FC Köln (Saison 2005/06)
Lukas Podoski vom 1. FC Köln (Saison 2005/06) © IMAGO / Eduard Bopp

Mit neuem Sponsor (Gerling) und neuem Ausrüster (Adidas) bestreitet der 1. FC Köln die Abschiedssaison von Lukas Podolski, den es nach der Spielzeit zum FC Bayern München zieht. Das klassisch weiße Trikot erntet viel Lob und gilt bis heute als eines der schönsten FC-Trikots der 2000er Jahre. Auch die ungewohnt in schwarz gehaltene Auswärtsvariante überzeugt.

1. FC Köln Trikot Saison 2006/07: Klassisches Design in Daums zweiter Amtszeit

Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 2006/07)
Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 2006/07) © IMAGO / Chai v.d. Laage

Die Kölner Mauer um Peter Madsen, Fabio Luciano, Thomas Broich, Matthias Scherz, Tiago und Marius Johnsen macht dank der roten Trikots mit den dünnen weißen Längstreifen eine gute Figur. Sportlich läuft es trotzdem schlecht für die Geißböcke. Dem vierten Abstieg innerhalb eines Jahrzehnts folgt ein 9. Platz unter dem bei seiner Ankunft als Messias gefeierten Christoph Daum.

1. FC Köln Trikot Saison 2007/08: Die Ära Rewe

Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 2007/08)
Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 2007/08) © IMAGO / Uwe Kraft

Der Messias und seine Apostel: Unter Christoph Daum reicht es 2008 zum Aufstieg in die Bundesliga. Gespielt wird mit dem neuen und bis heute präsenten Hauptsponsor Rewe auf der Brust. Die Feldspieler tragen wie in den vergangenen beiden Jahren klassisch gehaltene Trikots. Vorherrschend bleibt weiß, ein roter Streifen oberhalb der Brust zieht sich bis zu den Ärmeln. Dank des roten Rewe-Logos wirkt das Modell der Saison 2007/08 rundum gelungen.

1. FC Köln Trikot Saison 2008/09: Reebok wird Ausrüster

Kevin McKenna und Marvin Matip vom 1. FC Köln (Saison 2008/09)
Kevin McKenna und Marvin Matip vom 1. FC Köln (Saison 2008/09) © IMAGO / Chai v.d. Laage

Zwar herrschte mit dem Einstieg von Rewe Konstanz beim Hauptsponsor, die Fluktuation bei den Ausrüstern aber ging weiter. Nach drei Jahren Adidas bekam Reebok den Zuschlag. Das Erstlingswerk des US-amerikanischen Sportartikelherstellers sorgte zunächst aber für weder für Empörung noch für großes Aufsehen. Durchgehend rot, ein runder weißer Kragen sowie weiße Streifen auf den Hosen: sieht aus wie ein FC-Trikot.

1. FC Köln Trikot Saison 2009/10: Futuristische Streifen

Lukas Podolski vom 1. FC Köln (Saison 2009/10)
Lukas Podolski vom 1. FC Köln (Saison 2009/10) © IMAGO / Mika Volkmann

Zum Ende des Jahrzehnts probiert es der Effzeh um Rückkehrer Lukas Podolski noch einmal etwas gewagter. V-Optik im Bauchbereich und futuristisch anmutende Streifen in der unteren Hälfte sorgen für Abwechslung. Mit Poldi im Sturm beendet der FC die zweite Saison in Folge auf einem Platz im Mittelfeld der Tabelle.

1. FC Köln Trikot Saison 2010/11: Klassisch in rot

Milivoje Novakovic vom 1. FC Köln (Saison 2010/11)
Milivoje Novakovic vom 1. FC Köln (Saison 2010/11) © IMAGO / Fishing 4

Rot von Kopf bis Fuß mit Ausnahme der etwas überdimensioniert anmutenden Reebok-Logos an Armen und Beinen: In diesen Trikots feierten Milivoje Novakovic und der 1. FC Köln im Februar 2011 den bis dato letzten Sieg der Geißböcke über den FC Bayern München.

1. FC Köln Trikot Saison 2011/12: Schlicht in den Abstieg

Lukas Podolski vom 1. FC Köln (Saison 2011/12)
Lukas Podolski vom 1. FC Köln (Saison 2011/12) © IMAGO / Team 2

In Sachen Trikotdesign setzt der 1. FC Köln auch 2011/12 weiter auf Schlichtheit. Während optisch Konstanz herrscht, regiert ansonsten viel Chaos. Wolfgang Overath schmeißt als Präsident hin, die FC-Fans zünden am 34. Spieltag Rauchbomben im RheinEnergie-Stadion und die Mannschaft steigt zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte aus der Bundesliga ab.

1. FC Köln Trikot Saison 2012/13: Erima ist da

Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 2012/13)
Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 2012/13) © IMAGO / Uwe Kraft

Neuer Trainer, neue Hoffnungsträger, neue Trikots: Mit Ausrüster Erima setzt der 1. FC Köln wie zuvor schon bei Saller auf einen absoluten Außenseiter im deutschen Profifußball. Das Resultat spaltet die Gemüter: Zwischen „irgendwie bieder“ und „klassisch elegant“ ist vieles dabei. Fakt ist: Die weißen Jerseys mit Kragen und auffallenden Nadelstreifen passen zum Effzeh.

1. FC Köln Trikot Saison 2013/14: In Rot raus aus der 2. Liga

Marcel Risse vom 1. FC Köln (Saison 2013/14)
Marcel Risse vom 1. FC Köln (Saison 2013/14) © IMAGO / Lackovic

Weg mit den Nadelstreifen, hin zu mehr Farbe. In diesem roten Trikot mit weißen Ärmeln sowie weißen Streifen auf Hose und Stutzen machte nicht nur Marcel Risse eine gute Figur. 2013 stellt der Verein zudem erstmals in seiner Historie ein Karnevalstrikot vor, das nur an wenigen Spieltagen während der Session getragen wird. Das bringt offenbar Glück: Nach einer starken Saison feiert der FC die Zweitligameisterschaft unter Peter Stöger, der erstmals seit Christoph Daum als Trainer beim 1. FC Köln länger als zwei Spielzeiten im Amt bleibt.

1. FC Köln Trikot Saison 2014/15: Der Halb-Halb-Look

Yuya Osako vom 1. FC Köln (Saison 2014/15)
: Yuya Osako vom 1. FC Köln (Saison 2014/15) © IMAGO / Herbert Bucco

Mitte der 2010er wagt der FC optisch noch einmal was. Zwar ist der Halb/Halb-Look nicht total originell, aber doch irgendwie was anderes und eine Hommage an die 1960er-Jahre-Variante. Abgerundet mit weißen Trikots und weißen Stutzen kann sich das Trikot der Saison 2014/15 durchaus sehen lassen... wären da nur nicht die gelben Schuhe des Japaners.

1. FC Köln Trikot Saison 2015/16: Ein Karnevalstrikot spaltet die Gemüter

Anthony Modeste vom 1. FC Köln (Saison 2015/16)
Anthony Modeste vom 1. FC Köln (Saison 2015/16) © IMAGO / Herbert Bucco

Während der 1. FC Köln zu Hause wieder ganz in Weiß und auswärts ganz in Rot auf klassisches Design setzte, spaltet das Karnevalstrikot die Gemüter. In der Saison 2015/16 heißt das Sessionsmotto „Köln steht Kopf“. Wie auf dem Trikot unschwer zu erkennen ist, war die Umsetzung auch das Mantra beim Trikotentwurf. Ob schön oder nicht, erfolgreich sind Anthony Modeste und Co. Zum ersten Mal seit 1992 beenden die Geißböcke eine Saison im Oberhaus auf einem einstelligen Tabellenplatz.

1. FC Köln Trikot Saison 2016/17: Black ist beautiful – Ausweichtrikot mit Kult-Status

Christian Clemens vom 1. FC Köln (Saison 2016/17)
Christian Clemens vom 1. FC Köln (Saison 2016/17) © IMAGO / Sven Simon

Seltener Anblick: Das schwarze Ausweichtrikot war nicht jedermanns Sache, mit dem roten Schriftzug und dem hervorstechenden Vereinslogo war es aber definitiv etwas Besonderes. Christian Clemens und den 1. FC Köln schien das Jersey zu beflügeln, Platz 5 und der Einzug in die Europa League wurden in der Domstadt gefeiert wie ein Double. Doch der Kater ließ nicht lange auf sich warten.

Saison 2017/18: Europa League ganz in Rot

Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 2017/18)
Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 2017/18) © IMAGO / DeFodi

Einen Europa League-Abend in Köln Müngersdorf, das hatte es Jahrzehnte nicht gegeben. In roten Trikots mit weißen Nadelstreifen sowie weißen Abrundungen an Kragen und Hosenende wählte der 1. FC Köln eine dem Anlass würdige Robe. Unwürdig hingegen war die Leistung in dieser Spielzeit, die mit dem sechsten Abstieg der Vereinsgeschichte endet.

1. FC Köln Trikot Saison 2018/19: Jetzt mal Uhlsport

Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 2018/19)
Die Mannschaft des 1. FC Köln (Saison 2018/19) © IMAGO / Nordphoto

Mit Uhlsport setzt der 1. FC Köln in der Saison 2018/19 seine Tradition fort, nicht auf die Big Player unter den Fußball-Ausrüstern zu setzen. Einige Fans stört das Uhlsport-Logo, das zugegebenermaßen nicht gerade als Augenweide bezeichnet werden kann. Die weißen Heimtrikots mit etwas schiefem roten Streifen und rotem Rundkragen verdienen hingegen Anerkennung.

1. FC Köln Trikot Saison 2019/20

Jhon Cordoba vom 1. FC Köln (Saison 2019/20)
Jhon Cordoba vom 1. FC Köln (Saison 2019/20) © IMAGO / Uwe Kraft

Gegen Ende zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts bleibt der 1. FC Köln seiner eher traditionsbewussten Trikotkultur treu. Weiße Jerseys mit roten Schulterstreifen, unten rum rot. Das mag man langweilig finden, dem Großteil der Kölner Fans aber gefällt der Look mit klassischen Linien und den Vereinsfarben in der Hauptrolle.

1. FC Köln Trikot Saison 2020/21: Das Papageien-Trikot ist wieder da

Rafael Czichos vom 1. FC Köln (Saison 2020/21)
Rafael Czichos vom 1. FC Köln (Saison 2020/21) © IMAGO / kolbert-press

Während das Vorbild aus der Saison 2000/01 furchtbar aussah, wirkt das Remake des Papageien-Trikots 20 Jahre später gelungen. Dank klarer Linien haben sich die Anhänger des FC in der laufenden Spielzeit mit dem Ausweichtrikot des 1. FC Köln angefreundet, auch wenn die Vereinsfarben hier doch etwas kurz kommen. Immerhin, der Effzeh hat nach wenig optischen Veränderungen in den letzten Jahren mit diesem Design noch einmal etwas gewagt.

1. FC Köln Trikot Saison 2021/22: Weiß bleibt heiß

Das Heimtrikot des 1. FC Köln für die Saison 2021/22.
Der 1. FC Köln hat nun zumindest das Heimtrikot für die Saison 2021/22 offiziell vorgestellt. © 1. FC Köln/Thomas Fähnrich

Zur Spielzeit 2021/22 kehrt der 1. FC Köln unter dem neuen Coach Steffen Baumgart wieder zum traditionellen weiß zurück – zumindest beim Heimtrikot. Es ist versehen mit dünnen roten Querstreifen, auch Hose und Stutzen werden mehrheitlich in weiß gehalten. Etwas gewagter sind dagegen die Designs der Ausweich- und Auswärtstrikots des 1. FC Köln für die Saison 2021/2022. Ersteres ist fast komplett in schwarz gehalten – sogar Logo und Sponsor bleiben dunkel. Lediglich am Kragen und Ärmelsaum gibt es rote und weiße Akzente. Zweiteres ist zwar ebenfalls klassisch in Rot, jedoch verfügt es über eine ganz besondere Musterung und komplett weiße Ärmel. (ps)

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