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1. FC Köln: Frank Aehlig wechselt zu Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig – nun scheint klar, wann er geht

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Von: Oliver Schmitz

Frank Aehlig klatscht Ellyes Skhiri nach dem Heimsieg des 1.FC Köln gegen Arminia Bielefeld ab.
Frank Aehlig bei seinem wohl letzten Heimspiel als Kaderplaner des 1. FC Köln. © IMAGO/Herbert Bucco

Abgang auf der Chef-Etage: Frank Aehlig verlässt den 1. FC Köln. Der Fußballfachmann kehrt in seine Heimat Leipzig zurück. Nun ist klar, wann genau er gehen wird.

Update vom 12. November, 10:57 Uhr: Sein Abschied war schon länger beschlossene Sache, doch nun ist wohl der genaue Zeitpunkt des Wechsels von Frank Aehlig bekannt. Der Kaderplaner des 1. FC Köln wird nach Informationen des Express den Verein nach dem Bundesliga-Spiel bei Eintracht Frankfurt verlassen.

Frank Aehlig: Rückrunde des 1. FC Köln plant er noch – Danach geht‘s zu Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig

Update vom 27. November, 11.42 Uhr: Frank Aehlig wird auch für die kommende Winter-Transferperiode noch in seiner Funktion als Kaderplaner beim 1. FC Köln tätig sein. Das bestätigte FC-Geschäftsführer Horst Heldt auf der Pressekonferenz vor der Bundesliga-Partie gegen Borussia Dortmund. Konkret wird man laut Heldt „definitiv bis Ende Januar“ mit Aehlig zusammenarbeiten.

Auf die Frage, wer auf Frank Aehlig folgen soll, antwortete Horst Heldt jedoch eher zurückhaltend: „Zu möglichen Nachfolge-Kandidaten möchte ich jetzt nichts sagen. Frank arbeitet zu 100 Prozent für den FC und gibt alles. Trotz allem hat er sich entschieden, dass er sich beruflich verändern möchte. Wir haben uns intern einen Zeitplan festgelegt und tauschen uns aus. Es ist sinnvoll, es offen zu halten.“, so stellte Heldt zum Abschluss fest: „Sofort einen Nachfolger zu haben, ist nicht notwendig.“ Damit dürfte der 1. FC Köln die Thematik also erstmal in den Februar 2021 verschoben haben.

Frank Aehlig hin und hergerissen – Attraktives Angebot lockt Kaderplaner vom 1. FC Köln in die Heimat

Erstmeldung vom 23. November 2020:

Köln – Auf eigenen Wunsch wird Frank Aehlig, Leiter der Lizenzspielerabteilung, den 1. FC Köln spätestens zum Saison-Ende verlassen. Auf der Website des FC sagte der 52-Jährige: „Diese Entscheidung ist mir wirklich nicht leichtgefallen“. Im Anschluss ergänzt er jedoch: „Auf der anderen Seite steht ein Angebot, das eine extrem spannende und interessante Aufgabe mit sich bringt.“

Gemeint ist damit das zukünftige Engagement Aehligs bei Red Bull Global Soccer, der internationalen Fußballabteilung des Red Bull-Konzerns. Die Abteilung mit Sitz in Leipzig ist laut RBlive unter anderem für die Gesamtentwicklungen aller Fußballklubs des Red-Bull-Kosmos verantwortlich; zu denen natürlich auch der Bundesligist RB Leipzig gehört.

Von Leipzig nach Köln und wieder zurück: Aehlig wechselt zu Red Bull

Zum 1. Juli 2021 zieht es Frank Aehlig also in seine Heimat Leipzig zurück. Welche Funktion konkret er zukünftig bei Red Bull einnehmen wird, ist zwar noch offen, jedoch liegt eine Aufgabe mit Fokus auf RB Leipzig natürlich sehr nahe. Vor seiner Zeit bei Köln war der gebürtige Dresdner nämlich bereits über drei Jahre als Sportkoordinator für die Roten Bullen tätig. Der Wechsel zum FC kam laut Express vor allem aufgrund seines guten Drahtes zu Armin Veh zustande, der den 1. FC Köln jedoch Ende 2019 bereits verlassen hat.

Nun geht also auch Aehlig. Wann genau der Kaderplaner den 1. FC Köln verlassen wird, ist Stand jetzt aber noch offen: „Über Zeitpunkt des endgültigen Ausscheidens werden Aehlig und die FC-Geschäftsführung in den nächsten Wochen gemeinsam entscheiden“, heißt es in der offiziellen Meldung der Geißböcke.

Aehlig-Abgang: Geschäftsführung des 1. FC Köln nicht glücklich – Fans sind sauer

Beim 1. FC Köln hätte man sich hingegen einen Verbleib von Frank Aehlig gewünscht. So sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle: „Frank Aehlig lassen wir nur ungern ziehen. Wir schätzen seine jahrelange Erfahrung im Profi-Fußball und seine akribische Arbeitsweise im Hintergrund. Dazu verfügt er über ein Netzwerk in der Branche, das seinesgleichen sucht“.

Auch Sport-Geschäftsführer Horst Heldt ist voll des Lobes für den 52-Jährigen: „Frank Aehlig erlebe ich seit dem ersten Tag als Teamplayer. Wir hatten von Anfang an die große Herausforderung, in der Bundesliga zu bleiben – dazu kam Corona. Dabei hat er uns mehr als tatkräftig unterstützt, bei den Transfers im letzten Winter, bei unserem großen Umbruch diesen Sommer und bei all den Themen, die wir seit Beginn der Pandemie bewältigen müssen, um den Lizenzspielerbereich am Laufen zu halten“.

Nicht ganz so versöhnlich zeigen sich einige Effzeh-Fans. So lässt die Mehrheit der Twitter-Anhänger ihren Unmut unter dem offiziellen Post des Bundesligisten freien Lauf. Diese kritisieren indirekt vor allem das Timing der Ankündigung über den Abgang von Frank Aehlig. Der 1. FC Köln befindet sich aktuell nämlich sportlich nicht in aller bester Verfassung.

Nachfolger für den 1. FC Köln: Kommt jetzt Hannovers-Sportdirektor?

Unmittelbar nach der Ankündigung des Abschieds von Frank Aehlig, wird bereits über seine Nachfolge beim 1. FC Köln spekuliert. Laut Express und Sportbuzzer wäre beispielsweise Gerhard Zuber ein wahrscheinlicher Kandidat für den Posten des Kaderplaners. Der Österreicher ist aktuell Sportdirektor bei Hannover 96*, gilt aber als enger Vertrauter von Horst Heldt. Die beiden kennen sich noch aus ihrer gemeinsamen Zeit beim niedersächsischen Zweitligisten, bei dem Heldt vor seiner Kölner Zeit als Manager tätig war. Die Verpflichtung Zubers wäre auf jeden Fall keine günstige Angelegenheit: Angeblich verdient der 45-Jährige aktuell 500.000 Euro pro Saison. Ob sich das der FC in der aktuellen Situation leisten kann ist zumindest fraglich. (os) *HNA.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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