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1. FC Köln: Gisdol über Max Meyer – „Erwartungshaltung ist ihm gegenüber nicht fair“

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Von: Oliver Schmitz

Markus Gisdol gibt Max Meyer vor seiner Einwechslung Instruktionen.
Max Meyer hat sich beim 1. FC Köln bisher noch nicht so richtig eingefunden. © IMAGO/Uwe Kraft

Der 1. FC Köln erwartet am Samstag den Aufsteiger VfB Stuttgart. Die Pressekonferenz mit Markus Gisdol und Horst Heldt zum Nachlesen.

Update von 11:00 Uhr: Zusammenfassung: Die Personallage beim 1. FC Köln scheint sich vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart etwas zu entspannen. Neben Ismail Jakobs, dürften auch Ondrej Duda und Marius Wolf einsatzfähig sein. Auf die Rückkehr von Kapitän Jonas Hector muss derweil weiter gewartet werden, laut Gisdol möchte man nichts überstürzen, hofft aber auf eine baldige Rückkehr. Die Rückkehr des Abwehrchefs Sebastiaan Bornauw verschiebt sich aufgrund der verschobenen OP derweil um ein paar Tage.

Markus Gisdol zieht generell ein positives Fazit aus dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Der FC hätte die Basis, wie das Verteidigen, die meiste Zeit gut gemacht. Der Gegner sei aber vor allem äußerst stark gewesen. Nichtsdestotrotz will man aus einigen Dingen lernen. Jedoch erwartet Gisdol gegen den VfB Stuttgart ein ganz anderes Spiel. So oder so sei Stuttgart „immer gefährlich“.

Der FC-Trainer dementiert derweil sein Missfallen am Transfer von Max Meyer. Alle Personal-Entscheidungen bei den Kölnern würde Horst Heldt in Absprache mit ihm fällen. Anschließend kritisiert Gisdol die unangemessene Erwartungshaltung an dem Neuzugang. Er wäre lange aus dem aktiven Spielbetrieb raus gewesen und es gibt beim FC große Konkurrenz auf seiner Situation weshalb es normal ist, dass Meyer seine Zeit braucht. Damit hätten man am Geißbockheim auch bereits zuvor gerechnet. Der andere Neuzugang Emmanuel Dennis habe sich derweil bisher gut geschlagen. Neben seinen spielerischen Qualitäten schätzt Gisdol seinen Charakter als Spaßvogel, der die Stimmung immer etwas auflockert.

Liveticker zum Nachlesen: Pressekonferenz des 1. FC Köln vor der Bundesliga-Partie gegen VfB Stuttgart

Update, 10:19 Uhr: Gisdol zur Laufleistung bzw. Statistiken: „Zu allen Statistiken kann ich keine Aussage machen, aber mir ist nichts aufgefallen, was jetzt gefehlt hätte. Ich bin aber kein Freund von ständigen Statistiken, geh aber nicht immer ins Detail.“

Update, 10:17 Uhr: Gisdol zu Andersson: „Er ist noch im Reha-Training. Ist wie bei Kainzi, es ist keine Frage von Tagen, sondern von Wochen. Ich geb aber keine Prognosen ab.“

Markus Gisdol spricht über Neuzugänge – Erwartungshaltung gegenüber Max Meyer unfair

Update, 10:16 Uhr: Gisdol zu Dennis: „Wenn man das ganze betrachtet war es bisher mehr als ordentlich. Was bei ihm auffällt, ist, dass er oft nahe der Abseitsgrenze steht, um sein Tempo ausspielen zu können. Die Mannschaft und er müssen sich erstmal gut kennenlernen, damit das aber alles gut funktioniert. Er hat eine gute Fitness mitgebracht und er bemüht sich. Er läuft viel, dass aber noch nicht alle optimal klappt gestehen wir ihm zu. Jedes Spiel tut ihm gut, um sich besser einzufügen. Er ist ein Typ und Charakter der uns gut tut als Spaßvogel, das lockert die Stimmung oft auf. Es ist schön, dass wir ihn gewinnen konnten.“

Update, 10:14 Uhr: Gisdol zu Meyer: „Es ist ja schon so, dass wir kontrovers diskutieren – auch über Spieler. Wir treffen aber immer eine gemeinsame Entscheidung, also stehen wir alle dahinter. Horst hat noch nie etwas allein entschieden. Das ist in dem Fall auch so. Er kommt im laufende Spieltrieb hierhin, alle anderen stehen im Saft und es gibt viel Konkurrenz. Da kann man nicht direkt erwarten, dass er sofort einen von diesen Spielern verdrängen kann. Diese Erwartungshaltung ist ihm gegenüber nicht fair. Wir versuchen ihm Minuten zu geben, aber es ist schwierig. Das kann einfach auch mal etwas länger dauern. Für mich ist das vollkommen normal, dass er etwas braucht. Er strengt sich an und wenn er den Weg weiter geht, kann er uns noch helfen. Aber diese Situation war uns von Anfang an klar.“

1. FC Köln: Comeback von Jonas Hector ungewiss

Update, 10:11 Uhr: Gisdol zu Hector: „Es hat uns letzte Saison viel gebracht, diese Saison leider noch nicht so. Aber wir müssen es respektieren, wenn er nicht einsatzfähig ist. Und jetzt daraufhin arbeiten, dass er bald wieder auf dem Platz steht. Es hilft auch neben dem Platz. Ist aber natürlich auch mit seiner Situation beschäftigt. Es ist nicht ideal, wir hoffen aber auf eine baldige Genesung.“

Update, 10:09 Uhr: Heldt zur finanziellen Lage durch den aktuellen Tabellenplatz: „Uns geht es nur um die reinen Punkte. Alles andere ist nebensächlich. Am Ende der Saison wissen wir wo wir stehen und wie sich das auswirkt, aber aktuell ist das nicht relevant.“

Markus Gisdol: Stuttgart ganz anderer Gegner als Frankfurt – „Schwaben sind immer gefährlich“

Update, 10:08 Uhr: Gisdol zu Frankfurt: „Frankfurt hat kaum etwas zugelassen und war richtig stark. Daraus lernen wir. Aber natürlich ist es jetzt eine ganze andere Partie. Aber gegen Frankfurt hat auch die Basis über weite Teile gestimmt, auch das Verteidigen. Stuttgart spielt komplett anders, also sehe ich da jetzt keine direkten Zusammenhänge. Aber wir konnten trotzdem etwas daraus lernen.“

Update, 10:06 Uhr: Gisdol zur aktuellen Lage im Tabellenkeller: „Es tut niemandem gut, eine Gesamtsituation in einer laufenden Saison zu bewerten. Wir sind auf dem Weg, wir haben gepunktet in der Rückrunde. So eine Bewertung mach ich nicht, das lenkt nur ab. Wir brauchen alle Energie für unsere Arbeit. Ich werde vor und nach jedem Spiel danach gefragt, aber es ändert sich nur minimal. Deshalb halte ich mich da zurück.“

Update, 10:04 Uhr: Gisdol über Stuttgart: „Es ist eine Mannschaft mit viel Energie und Spielfreude. Bis zuletzt immer gut nach vorne gespielt hat. Die Ergebnisse haben nachgelassen. Aber ist eine Mannschaft, die schön anzusehen war. Natürlich sind die Schwaben immer ein Stück gefährlich, deshalb sind wir auf der Hut.“

1. FC Köln vor Stuttgart-Spiel: Personallage entspannt sich

Update, 10:03 Uhr: Gisdol zum Personal: „Ondrej Duda und Iso Jakobs sind wieder dabei. Marius Wolf sollte auch dabei sein.“

Update, 10:02 Uhr: Horst Heldt zu Sebastian Bornauw: „Sebastian geht es gut, er wird heute entlassen. Die OP fand aufgrund der allergischen Reaktion auf die Narkose nicht statt. Es gibt noch keinen neuen Termin, aber es sollte in den nächsten Tagen wiederholt werden. Es ist gar nicht so ungewöhnlich, dass das passiert. Es wirft uns jetzt ein paar Tage zurück, aber das ist halt so.“

Update, 10:00 Uhr: FC-Trainer Markus Gisdol und Sportchef Horst Heldt kommen aufs Podium. Die Pressekonferenz beginnt.

1. FC Köln vor wichtigem Bundesliga-Duell gegen Aufsteiger VfB Stuttgart

Köln – Nach der 0:2-Niederlage bei Eintracht Frankfurt hieß es für den 1. FC Köln schnell Fokus auf den kommenden Gegner VfB Stuttgart zu setzen. Gegen den Aufsteiger wollen die Geißböcke ihren zweiten Heimsieg einfahren, doch die Vorbereitung gestaltete sich aufgrund der angespannten Personallage beim FC für Trainer Markus Gisdol durchaus schwierig. Auf der Pressekonferenz zur Bundesliga-Partie gegen den VfB Stuttgart äußern sich FC-Trainer Markus Gisdol und Sportchef Horst Heldt zur aktuellen Situation und dem kommenden Gegner.

1. FC Köln braucht die nächsten Punkte für den Abstiegskampf – nächster Offensivgegner wartet

Aufgrund der mangelnden Erfolge der Konkurrenz, hat sich trotz Niederlage des FC nicht sehr viel getan in der Bundesliga-Tabelle. Gegen Stuttgart steht für die Kölner aber nun erneut ein äußerst wichtiges Spiel an. Wenn man den Abstand auf das Tabellenende aufrechterhalten möchte, muss der nächste Sieg her. Vor allem da kommende Woche gegen den FC Bayern München wohl kaum mit Punkten geplant werden kann. Jedoch wird das gegen eine offensiv und laufstarke starke Stuttgarter Mannschaft alles andere als einfach.

Große Personalsorgen beim 1. FC Köln – Einsatz vieler Stammspieler fraglich

Doch auch wenn sich das Team von Trainer Markus Gisdol vor dem Spiel wohl nur zu gerne auf das Sportliche konzentrieren möchte, sorgen viele Verletzte für Planungsschwierigkeiten. Neben den Langzeitverletzten Florian Kainz, Sebastian Andersson drohen immer mehr FC-Profis (wieder) verletzt auszufallen. Abwehrchef Sebastiaan Bornauw wurde erst gestern operiert und wird ganz sicher nicht dabei sein können. Der Einsatz der drei Stammspieler Jonas Hector, Ondrej Duda und Marius Wolf ist aber ebenfalls fraglich. Immerhin dürfte Linksaußen Ismail Jakobs wohl wieder mit dabei sein. (os)

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