FC-Niederlage gegen den VfB

Presseschau 1. FC Köln: „Sogar für Kölner Verhältnisse außerordentlich unansehnliche Partie“

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FC-Verteidiger Rafael Czichos hatte nach der Niederlage gegen den VfB allen Grund enttäuscht zu sein.
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Nach einem uninspirierten Auftritt gegen den VfB Stuttgart kassiert der 1. FC Köln die nächste Heimniederlage. So bewerten Beobachter den Auftritt der Kölner.

Köln – Der 1. FC Köln ist wieder mitten im Abstiegskampf. Nach einer im Nachgang wenig tragisch erscheinenden Niederlage beim Top-Team Eintracht Frankfurt versuchten die Geißblöcke den Blick direkt nach vorn zu richten. Mit guten Chancen ging man anschließend in die Bundesliga-Partie am vergangene Wochenende, verlor aber letztlich knapp mit 0:1 gegen den VfB Stuttgart. Für die Spielbeobachter scheiterte der 1. FC Köln vor allem an der eigenen Offensivschwäche.

„1. FC Köln begeht Selbstmord aus Angst vor dem Tod “ – Effzeh.com

Nach Meinung von Effzeh.com traten die Kölner gegen Stuttgart einfach viel zu ängstlich auf: „Die Partie ist durch die offensive Hilf- und Harmlosigkeit der ‚Geißböcke‘ ein Abziehbild dieser schwierigen Saison. Besonders in der ersten Halbzeit hatten die Kölner aus lauter Respekt vor den offensivstarken und temporeichen Gästen auf eigene Angriffsbemühungen nahezu komplett verzichten“. Für das Fan-Magazin hat sich der FC das Leben vor allem selbst schwer gemacht: „Ein wenig wirkte die taktische Ausrichtung an den Stärken des Gegners wie Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Der Vorwurf des Angsthasenfußballs ist ebenso wenig von der Hand zu weisen wie die offenkundigen Schwächen im Offensivspiel.“

„Die Offensivschwäche brach dem FC das Genick“ – Geissblog

Nach der nun bereits siebten Heimpleite steckt der 1. FC Köln für den Geissblog wieder ganz unten drin: „Eine erste Halbzeit ohne jegliche Schüsse auf das eine wie das andere Tor ließ erahnen, welch fußballerisches Niveau die Partie hatte. Das wurde aus Kölner Sicht erst besser, als die Geißböcke in Rückstand gerieten. Wieder einmal begann der FC erst mit dem Rücken zur Wand Fußball zu spielen. Kalajdzic hatte zuvor seine Körpergröße zu einem perfekten Kopfball genutzt. Die Kölner spielten in der Folge zwar besser Fußball, aber scheiterten letztlich aber einmal mehr daran, dass sie eines der harmlosesten Bundesliga-Teams ist.“

„Stuttgarts Spielanlage war durchgehend überlegen“ – Stuttgarter Zeitung

Für die Stuttgarter Zeitung sorgte der Sieg des VfB vor allem für Erleichterung beim Aufsteiger: „Der VfB Stuttgart erlebt hinter den Kulissen höchst turbulente Tage - hat auf der Bundesliga-Bühne nun aber das lang ersehnte Erfolgserlebnis gefeiert. Sasa Kalajdzic (49.) entschied die insgesamt schwache Begegnung für den VfB. Keine Minute war gespielt, da segelte der Ball schon gefährlich durch den Kölner Fünfmeterraum, Stuttgarts Angreifer verpassten. Der Ton war nun aber gesetzt: Die Gäste griffen bei Kölner Ballbesitz extrem früh an und waren auch im Gegenpressing stark, der FC kam kaum kontrolliert aus der eigenen Hälfte. Stuttgarts Spielanlage war [...] durchgehend überlegen, nach der Pause zahlte sich das dann aus.“

„Sogar für Kölner Verhältnisse außerordentlich unansehnliche Partie“ – Kölner Stadt-Anzeiger

Mit der Niederlage gegen den VfB hat der FC für den Kölner Stadt-Anzeiger einen schweren Rückschlag im Abstiegskampf erlitten: „Die Kölner zeigten zwar eine kämpferisch und läuferisch ordentliche Leistung, mussten sich am Ende aber vorwerfen lassen, viel zu wenig Engagement in der Offensive gezeigt zu haben. Beide Mannschaften gingen extrem vorsichtig zu Werke, daher war es eine sogar für Kölner Verhältnisse außerordentlich unansehnliche Partie.“

„Der FC agierte plan-, mut -und ideenlos“ – Express

Auch der Express stimmte in die Kritik mit ein und sah eine schwache Partie der Geißböcke, die für einen herben Rückschlag sorgt: „Der VfB erwischte im Duell der beiden jüngsten Teams der Bundesliga zwar den besseren Auftakt, doch wirklich gefährlich wurde es auf beiden Seiten nicht. Bei den FC-Verantwortlichen herrschte angesichts des blutleeren Auftritts ebenfalls Fassungslosigkeit. Denn auch nach dem Rückstand war es zunächst der VfB, der den Weg nach vorne suchte, der FC agierte weiter plan-, mut -und ideenlos.“ (os)

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