FC-Lazarett macht Sorgen

1. FC Köln: Immer mehr Verletzte – droht gegen den VfB Stuttgart eine Rumpf-Elf?

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Ismail Jakobs, Marius Wolf und Ondej Duda (v.l.) sind alle angeschlagen.
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Die Verletztenliste beim 1. FC Köln wird vor dem Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart täglich länger. Mittlerweile herrscht akute Personalnot.

  • Für das Bundesligaspiel des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart drohen gleich mehrere Spieler auszufallen
  • Sebastiaan Bornauw fällt sicher aus
  • Bei Marius Wolf, Ondrej Duda und Ismail Jakobs besteht Hoffnung

Köln – „Nach wie vor ist die Situation angespannt.“ Mit dieser kurzen Analyse traf Horst Heldt am Rosenmontag den Nagel auf den Kopf. Nach der 0:2-Niederlage in Frankfurt trennen den 1. FC Köln nur noch drei Punkte vom Relegationsplatz. Sorgen macht sich der Sportchef der Domstädter aber nicht nur deswegen – vor allem die Personallage beschäftigt den 51-Jährigen.

Mit Marius Wolf und Ondrej Duda haben sich zwei Leistungsträger am Wochenende Blessuren zugezogen, hinzu kommen die ohnehin schon verletzten Ismail Jakobs, Jonas Hector und Sebastiaan Bornauw. Der Innenverteidiger muss sich am 17. Februar gar einer Operation an der Wirbelsäule unterziehen. „Es ist grundsätzlich nichts Problematisches und gut möglich, dass er in sieben bis zehn Tagen wieder auf dem Trainingsplatz steht“, so Heldt.

1. FC Köln: Marius Wolf und Ondrej Duda gegen den VfB Stuttgart fraglich

Bornauw fällt gegen Stuttgart (20.02., 15:30 Uhr) also sicher aus, bei Marius Wolf und Ondrej Duda gibt es zumindest noch Hoffnung. „Es ist jetzt noch zu früh, um eine Auskunft für Samstag zu geben“, kommentiert Horst Heldt. Auch ein Einsatz von Ismail Jakobs ist nicht hundertprozentig sicher, die Chancen stehen aber gut: „Ich gehe davon aus, dass er diese Woche wieder ins Training einsteigt. Ob das am Mittwoch oder am Donnerstag sein wird, weiß ich noch nicht. Bei Jonas Hector müssen wir weiter abwarten.“

Im Worst Case würden Trainer Markus Gisdol inklusive der Langzeitverletzten Florian Kainz und Sebastian Andersson (befinden sich nach Knie-OPs im Aufbautraining) gleich sieben potenzielle Stammspieler fehlen. Berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz darf sich deswegen Neuzugang Max Meyer machen, der bislang noch nicht richtig in Köln angekommen ist.

Der 1. FC Köln will in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart wieder punkten

Im RheinEnergie-Stadion will der 1. FC Köln nach dem 3:1-Erfolg über Arminia Bielefeld unbedingt den zweiten Heimsieg der Saison einfahren. Horst Heldt weiß um die Bedeutung der Partie, er hofft trotz der angespannten Personallage auf einen „Dreier“: „Es ist ein Spiel auf Augenhöhe, das wir zu Hause gewinnen wollen. Wir brauchen eine gute Strategie und dürfen nicht in ihre Konter hineinlaufen, weil sie mit ihren schnellen Leuten gefährlich sein können.“

Für den Effzeh ist die Partie gegen Stuttgart auch deswegen so wichtig, weil in der anschließenden Auswärtspartie bei Bayern München nicht unbedingt Punkte zu erwarten sind. Es scheint, als hätte das Zwischenfazit von Horst Heldt am Rosenmontag noch etwas länger Bestand. (ps)

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