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Verlässt Wehrle den 1. FC Köln in 2022? Baumgart will „Zeit mit Alex genießen“

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Von: Robin Josten

Alexander Wehrle hat einen Mundschutz auf.
Alexander Wehrle verlängert seinen Vertrag beim 1. FC Köln nicht. © Norbert Jansen/Imago

Der 1. FC Köln empfängt am Sonntag den VfB Stuttgart im RheinEnergie-Stadion. Geschäftsführer Alexander Wehrle könnte schon bald bei den Süddeutschen anheuern.

Köln – Für Alexander Wehrle, derzeit noch Geschäftsführer des 1. FC Köln, wird die Begegnung der Domstädter gegen den VfB Stuttgart im RheinEnergie-Stadion kein alltägliches Spiel sein. Der 46-Jährige steht nämlich vor einem Wechsel aus dem Rheinland zu seinem Heimat-Club aus Baden-Würtemberg. Dort soll er im Laufe des kommenden Jahres 2022 die Nachfolge des Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger antreten. Offiziell ist der gebürtige Bietigheimer noch bis 2023 an die Kölner gebunden. Sollte mit Stuttgart aber schon vorher alles in trockenen Tüchern sein, wird sich Wehrle wahrscheinlich schon im Frühjahr 2022 frühzeitig verabschieden.

Wehrle beim 1. FC Köln: Steffen Baumgart freut sich „auf die letzten Monate mit Alex“

„Ich werde alles dransetzen, dass er bleibt“, sagte FC-Cheftrainer Steffen Baumgart vor dem Spiel in Wolfsburg und hatte bereits davor versucht, Wehrle mit Blumen zu „bestechen“. Allerdings folgte nach der Begegnung bei den Wölfen die Meldung, dass Wehrle seinen Vertrag in Köln nicht verlängern wird. Baumgart nahm diese Entscheidung natürlich hin: „Alex ist noch hier, sein Vertrag läuft noch und endet nicht morgen. Er hat eine freie Entscheidung getroffen. Damit müssen wir alle umgehen.“ Der 49-Jährige kann diese Entscheidung ohnehin nicht beeinflussen: „Im Fußball ist es oft ein Kommen und Gehen. Ich persönlich finde es schade, aber wir müssen nach vorne gucken. Ich freue mich auf die letzten Monate mit Alex, alles andere lassen wir auf uns zukommen.“

Verlässt Wehrle den 1. FC Köln? Arbeit für Trainer Baumgart geht trotzdem weiter

Demnach könnten schon im kommenden Jahr mit Horst Heldt, Alexander Wehrle und Jörg Jakobs alle drei Personen, die Baumgart zum FC gelotst haben, aus dem Tagesgeschäft der Geißböcke raus sein. Für den Trainer ist das aber nicht so schlimm: „Ich bin gerne hier. In unserem Geschäft hat man immer mal einen Wechsel. Oft auf der Trainerposition, jetzt haben wir eine höhere Fluktuation in anderen Bereichen. Trotzdem geht die Arbeit weiter, wir gucken nach vorne. An meiner Arbeit wird sich hoffentlich nichts ändern. Wie ich die Sachen angehe und sehe, wird sich nicht ändern. Es geht darum, den Verein erfolgreich zu machen. Der Verein hat lange vor uns existiert und wird es auch noch lange nach uns. Entscheidend ist, dass man alles gibt, wenn man da ist.“ (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Rheinland & NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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