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1. FC Köln: Alexander Wehrle verabschiedet sich vom Geißbockheim

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Von: Robin Josten

Alexander Wehrle verdrückt bei seinem Abschied am Geißbockheim Tränen.
Alexander Wehrle verdrückte bei seinem Abschied vom 1. FC Köln am Geißbockheim die eine oder andere Träne. © IMAGO/Eduard Bopp

Alexander Wehrle hat sich am Donnerstag offiziell von Spielern, Trainern und Fans des 1. FC Köln verabschiedet. Den 47-Jährigen zieht es nun zurück zum VfB Stuttgart.

Köln – „Köln wird immer meine zweite Heimat bleiben“, sagte Alexander Wehrle, der am 10. März seinen letzten Arbeitstag am Geißbockheim erlebte. Nach neun Jahren beim 1. FC Köln zieht es den Schwaben nun wieder zurück in die Heimat zu seinem ehemaligen Verein VfB Stuttgart. Dort tritt er die Nachfolge von Thomas Hitzlsperger als Vorstandvorsitzender an.

1. FC Köln: Alexander Wehrle – tränenreicher Abschied mit Luftballons und Burger

Neben dem sportlichen Geschehen werde er sich insbesondere an die vielen Menschen und das Lebensgefühl in Köln erinnern, sagte Alexander Wehrle, der an seinem letzten Arbeitstag auch die eine oder andere Träne verdrückte. Zum Abschied am heutigen Donnerstag ließen die FC-Profis „Danke Alex“-Luftballons in die Luft steigen, Kölsch-Sänger Stefan Knittler sang die FC-Hymne vor dem Geißbockheim und der scheidende Geschäftsführer gab der ganzen Belegschaft Burger vom extra bestellten Food-Truck aus. „Spätestens wenn die Hymne gespielt wird, wird es emotional. Und wenn es die Letzte ist und dann auch noch bei diesem Wetter, dann ist es sicherlich sehr emotional. Aber so ist es ja auch in Köln“, sagte Wehrle.

Wehrle-Abschied vom 1. FC Köln emotionaler als geplant

Eigentlich wollte der 47-Jährige seinen Abschied weniger emotional gestalten. Aber die Verantwortlichen des FC hatten eine andere Idee. „Ich habe eigentlich gehofft, es weniger emotional zu finden. Aber es war genau das Gegenteil. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mir tolle Geschenke gemacht. Mit vielen Gutscheinen, die ich in den nächsten 100 Jahren einlösen kann. Zum Beispiel eine Wein-Reise, ein persönliches WhatsApp-Buch mit vielen Geschichten. Dazu gab‘s zwei Torten, die wir noch zusammen essen“, so Wehrle weiter.

„Alex wird fehlen.“

Steffen Baumgart

Auch Steffen Baumgart hatte in der Doku „24/7“ einige emotionale Worte für Wehrle übrig: „Alex wird fehlen. Beruflich, weil ich nicht das Gefühl habe, dass es viele gibt in Deutschland, die das können, was er kann. Und als Mensch, weil er in der Verantwortung, die er trägt, ganz besonders ist.“(rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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