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1. FC Köln: Die wichtigsten Erkenntnisse zur 0:4-Heimpleite gegen den FC Bayern München

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Von: Robin Josten

Jonas Hector kniet enttäuscht auf dem Rasen im RheinEnergie-Stadion.
Ein enttäuschter Jonas Hector kniet auf dem Rasen im RheinEnrgie-Stadion. © Herbert Bucco/Imago

Samstagnachmittag empfing der 1. FC Köln den FC Bayern im RheinEnergie-Stadion. Lewa-Hattrick, Chancenverwertung und mehr: Das sind die wichtigsten Erkenntnisse.

Köln – Die Mannschaft von Steffen Baumgart erlebte am Samstag einen äußerst unangenehmen Nachmittag. Obwohl man über weite Strecken eine ordentliche Leistung zeigte, stand am Ende ein absolut klarer und verdienter Bayern-Sieg auf der Anzeigetafel in Köln. Der 1. FC Köln hätte vermutlich auch das ein oder andere Tor verdient gehabt. Leider fehlte den Kölnern jedoch die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, welche Robert Lewandowski auf der anderen Seite in Perfektion auf den Rasen brachte.

1. FC Köln: Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor fehlt

Der 1. FC Köln konnte am Samstagnachmittag 12 Torschüsse verbuchen. Teilweise rauschten die Abschlüsse nur knapp am Tor vorbei, wurden von Neuer glänzend pariert oder klatschten gegen die Latte. Es waren genug Chancen da, um selbst ein oder mehrere Treffer zu erzielen. Leider fehlte den FC-Akteuren die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. „Man hat einfach gesehen, dass die Bayern eine sehr große Qualität haben. Die Münchener haben heute bei den ersten beiden Treffern zwei Fehler von uns gnadenlos ausgenutzt. Wir wussten, dass sie nach Ballgewinn und Fehlern sofort in der Lage sind, diese auszunutzen. Wir waren nicht in der Lage, die Chancen, die uns angeboten wurden, zu nutzen“, sagte Baumgart nach dem Spiel.

1. FC Köln: Geißböcke bekommen Lewandwoski nicht in den Griff

Robert Lewandowski gab in diesem Spiel insgesamt sieben Torschüsse ab. Drei Schüsse fanden dabei den Weg in die Maschen des FC-Tores. Im Gegensatz zu den FC-Spielern auf der anderen Seite blieb der Pole vor Marvin Schwäbe drei Mal cool und verwandelte. Eine Megachance ließ der Bayern-Stürmer liegen. Im Endeffekt trauerte aber niemand dieser Chance hinterher, da Lewa ohnehin einen Dreierpack erzielte.

1. FC Köln: Spielerisch kann der 1. FC Köln mit den Bayern mithalten

Natürlich spricht das Ergebnis eine klare Sprache, aber so klar war das Spielgeschehen auf dem Rasen nicht. Der 1. FC Köln hielt über weite Strecken spielerisch mit den Bayern mit. Nur schaffte man es im Vergleich zum Rekordmeister nicht sich zu belohnen. Die Geißböcke spielten ähnlich viele Pässe wie die Bayern (472 FC-Pässe zu 485 FCB-Pässe). Teilweise übernahmen die Rheinländer sogar die komplette Spielkontrolle und schnürten die Bayern am eigenen Strafraum ein. Zudem war die Ballbesitz- und Zweikampfstatistik komplett ausgeglichen. Baumgart war insbesondere mit der Moral seiner Spieler zufrieden: „Ich bin mit den Jungs nicht unzufrieden, weil sie bis zum Schluss Gas gegeben haben und weiter nach vorne gespielt haben. Ich sehe uns weiterhin auf einem guten Weg.“ (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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