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1. FC Köln: Die wichtigsten Erkenntnisse zur 0:1-Niederlage bei Union Berlin

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Von: Robin Josten

Jonas Hector steht vor der mit Bengalos leuchtenden FC-Kurve.
FC-Kapitän Jonas Hector war mit seinem Fehler die tragische Figur des Abends. © Julius Frick/Imago

In einer schwachen Partie zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin entscheidet ein Blackout von Jonas Hector das Spiel. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse.

Berlin – Am Freitagabend eröffnete der 1. FC Köln mit einem Gastspiel bei Union Berlin den 28. Spieltag. Alle hatten sich auf ein intensives und temporeiches Spiel zweier Europapokal-Anwärter gefreut, doch die Partie enttäuschte auf ganzer Linie. Viele Fehlpässe, wenig Strafraumaktionen und viele Fouls führten dazu, dass in keiner Phase der Begegnung Spielfluss aufkam.

Am Ende wäre ein Unentschieden vermutlich das gerechtere Ergebnis gewesen. FC-Coach Steffen Baumgart sagte im Anschluss: „Dass ich enttäuscht bin, kann sich jeder vorstellen. Ich habe keine Mannschaft besser gesehen. Trotzdem haben wir einen Fehler gemacht, den Union Berlin ausgenutzt hat.“

1. FC Köln: Jonas Hector entscheidet mit seinem Blackout das Spiel

Bis zur 49. Minute machte FC-Kapitän Jonas Hector von den Akteuren auf dem Rasen mit den stabilsten Eindruck. Doch dann spielte er den Ball genau in die Füße von Union-Stürmer Taiwo Awoniji und der Nigerianer schoss den entscheidenden Treffer des Abends. „Ich wollte den Ball zum Torwart spielen und spiele ihn dann einfach zu weit nach vorne, dass Marvin gar nicht drankommen kann. Deswegen ist das so gekommen“, sagte der Linksverteidiger nach dem Spiel bei DAZN.

1. FC Köln: Geißböcke können Ballbesitz nicht in Chancen ummünzen

Die Geißböcke hatten insgesamt 63,9 Prozent Ballbesitz. Dennoch schafften es die Jungs von Steffen Baumgart nicht Großchancen zu kreieren. Einen mickrigen Schuss gaben die Geißböcke auf das Union-Tor ab. Insgesamt konnte man auch nur sechs Schüsse verbuchen. „Wir haben es heute nicht geschafft, uns Torchancen zu erarbeiten. Und dann kommt so ein Ergebnis zustande. Union hat es gut verteidigt. Da liegt es immer auch mit am Gegner. Wir haben es nicht geschafft, in die Tiefe zu kommen“, so Baumgart.

Union Berlin gegen 1. FC Köln: Bundesligaspiel auf schwachem Niveau

Insgesamt muss man festhalten, dass das Spiel zwischen Köln und Berlin auf ganzer Linie enttäuschte. Die Tugenden, die beide Mannschaften auszeichnen und für die guten Platzierungen der Vereine in dieser Saison sorgen, ließen die Jungs am gestrigen Freitag vermissen.

Union hatte eine Passgenauigkeit von knapp über 60 Prozent. Beim FC kamen 77,7 Prozent der Pässe beim eigenen Mann an. In der gegnerischen Hälfte kamen bei beiden Mannschaften nur einer von zwei Pässen an. Mit diesen Werten kann wohl keiner der beiden Trainer zufrieden sein. (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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