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1. FC Köln: Die wichtigsten Erkenntnisse zum 1:0-Sieg über Eintracht Frankfurt

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Von: Robin Josten

Die Spieler des 1. FC Köln machen eine La-Ola-Welle
Die Mannschaft des 1. FC Köln bedankt sich mit einer La-Ola-Welle bei den FC-Fans. © Herbert Bucco / Imago

Modeste-Märchen, Konteranfälligkeit und mehr: Das sind die wichtigsten Erkenntnisse zum 1:0-Sieg des 1. FC Köln über Eintracht Frankfurt.

Köln – Ein Fußball-Märchen hätte man nicht besser schreiben können. Bis zur 84. Minute dauerte es ehe der Ball endlich über die Linie ging. Vorher vergab sowohl der 1. FC Köln als auch Eintracht Frankfurt beste Möglichkeiten. Doch dann erlöste Anthony Modeste mit seinem entscheidenden Treffer die FC-Fans auf der Tribüne. „Ich mache das, was ich machen muss. Tore schießen ist mein Job. Heute hat es wieder geklappt und wir haben drei Punkte. Das ist sehr schön“, so Modeste.

1. FC Köln - Eintracht Frankfurt: Erkenntnisse in der Übersicht

Erstens: Anthony Modeste muss es wieder richten

Zweitens: Nette Frankfurter lassen aussichtsreiche Kontersituationen liegen

Drittens: Geißböcke träumen von Europa

1. FC Köln: Anthony Modeste muss es wieder richten

Unter der Woche war ein Einsatz von Modeste noch fraglich. Da der Top-Torjäger nur zwei Trainingseinheiten absolvierte, ließ Steffen Baumgart den Franzosen erstmal auf der Bank und Seb Andersson durfte in der Sturmspitze spielen. Als er sich zu Beginn der zweiten Hälfte zum Warmmachen begab, stieg die Vorfreude im RheinEnergie-Stadion. Die Fans auf den Tribünen wussten wohl schon, dass er das Spiel entscheiden würde. Unter tosendem Jubel wurde er in der 61. Minute eingewechselt, blieb aber erstmal blass.

In Minute 84 kam dann sein großer Auftritt: Nach einem gewonnen Zweikampf von Skhiri war Modeste frei durch und konnte den Ball durch die Hosenträger von SGE-Keeper Trapp zum 1:0 einschieben. Es war der Treffer des Abends. Mit 15 Saisontoren ist er hinter Lewandowski, Haaland und Schick der viertbeste Torschütze der Bundesliga.

1. FC Köln: Nette Frankfurter lassen aussichtsreiche Kontersituationen liegen

Über 90 Minuten gesehen war der FC-Sieg verdient. Doch die Geißböcke hätten auch in Rückstand geraten können, wenn die Hessen ihre Konter besser zu Ende gespielt hätten. „Wir hatten heute in der ein oder anderen Umschaltsituation von Frankfurt das nötige Quäntchen Glück. Der Sieg ist trotzdem nicht unverdient. Die drei Punkte nehmen wir gerne mit. Uns war wichtig, dass wir unser Spiel durchbringen und mutig bleiben. Wir wissen aber auch, dass es hätte anders laufen können, wenn Frankfurt die Chancen genutzt hätte“, so Baumgart nach dem Spiel.

1. FC Köln: Geißböcke träumen von Europa

Nach dem Spiel sagte Jörg Jakobs, dass sich der FC neue Saisonziele setzen könne, wenn die Mannschaft weiterhin so gute Leistungen liefert. Steffen Baumgart schloß sich der Aussage des Sportlichen Leiters allerdings nicht an. Mit einem kurzen „Nö, das mache ich nicht!“ antwortete er auf die Frage, ob er sich mit der Mannschaft nun neue Saisonziele setzten werde. Mit 35 Punkten steht der FC aktuelle auf dem sechsten Rang und hat alle Möglichkeiten ins Rennen um die internationalen Plätze einzugreifen. (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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