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1. FC Köln - RB Leipzig: Die wichtigsten Erkenntnisse - und warum der Videobeweis den Fußball gerechter macht

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Von: Robin Josten

Steffen Baumgart brüllt an der Seitenlinie
Steffen Baumgart, Trainer des 1. FC Köln, peitschte seine Mannschaft über 90. Minuten von der Seitenlinie an. © Roger Petzsche/Imago

Der 1. FC Köln trennte sich am Samstagabend im RheinEnergie-Stadion mit 1:1 von RB Leipzig. Modeste, VAR und Co: Das sind die wichtigsten Erkenntnisse.

Köln – Anthony Modeste, Stürmer des 1. FC Köln, ist unter Steffen Baumgart wieder in Form. Der Franzose hat die komplette Vorbereitung absolviert und kann endlich wieder befreit aufspielen. Nach seinem Treffer zum 1:0 gegen Leipzig brach Tony in Tränen aus. Nach dem Spiel erklärte er bei „Sky“: „Mein Papa hat heute Geburtstag. Das sind sehr viele Emotionen für mich. Ich habe meinen Papa vor drei Jahren verloren.“ Derzeit rangiert der 33-Jährige in der Torschützenliste auf dem dritten Platz direkt hinter Haaland und Lewandowski. Am Sonntagnachmittag kann er allerdings noch von einigen Spielern eingeholt oder überholt werden.

Die Erkenntnisse zum Spiel 1. FC Köln - RB Leipzig (18.09.2021)

1. FC Köln vs. RB Leipzig: Videobeweis macht den Fußball gerechter

Vier Abseitstore in einem Spiel hatte die Bundesliga bis zum Samstagabend noch nicht gesehen. Dominik Szoboszlai, Emil Forsberg (beide RB) und FC-Stürmer Anthony Modeste (zweimal) standen vor Treffern im Abseits. Teilweise waren die Abstände so knapp, dass der Videobeweis für Klarheit sorgen musste.

Zudem wäre der Führungstreffer von Modeste ohne den VAR nicht gegeben worden, obwohl es ein reguläres Tor war. Erst nachdem der Unparteiische Dr. Felix Brych die Situation im Vorfeld am Bildschirm sah und beurteilte, gab er das Tor. In allen Fällen ist festzuhalten, dass der VAR im Spiel zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig gut funktioniert hat und das Spiel gerechter machte.

1. FC Köln vs. RB Leipzig: Offensive Spielweise führt zu Chancenfestival

Unter Steffen Baumgart hat der 1. FC Köln das Hauptaugenmerk auf die Offensive gelegt. RB Leipzig zeigte den Kölnern am Samstagabend die Schwächen dieser Spielweise. Insgesamt erarbeiteten sich die Sachsen neun Torschüsse. Timo Horn musste einige Male in höchster Not klären. Auf der anderen Seite verbuchte die Baumgart-Elf fünf Abschlüsse auf das RB-Tor. Außerdem erzielten die Geißböcke zwei Abseitstore. Eins steht fest: Die neue offensive Spielweise von Baumgart führt zu einem sehenswerten Spiel mit vielen Torchancen.

1. FC Köln vs. RB Leipzig: Horn hält sensationell

Timo Horn erwischte gegen die Bullen einen Sahnetag. Mehrmals musste der Kölner Schlussmann sein komplettes Können zeigen, um Schüsse der Leipziger Spieler abzuwehren. Insbesondere kurz vor dem Abpfiff parierte er überragend gegen Szoboszlai. Beim Gegentreffer von Amadou Haidara konnte Horn nichts machen. (rj) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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