Gerhardt erbittet Bedenkzeit

Poker um Yannick Gerhardt: Berater meldet sich – ein Detail spricht gegen einen Wechsel zum 1. FC Köln

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Yannick Gerhardt will bis Ende Januar über seine Zukunft entscheiden.
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Der 1. FC Köln will Yannick Gerhardt im Sommer verpflichten. Doch die Rückholaktion droht zu scheitern, bevor sie überhaupt Fahrt aufnimmt.

  • Der Vertrag von Yannick Gerhardt beim VfL Wolfsburg läuft im Sommer 2021 aus
  • Der 1. FC Köln könnte das Eigengewächs ablösefrei verpflichten
  • Gerhardt erbittet sich Bedenkzeit – bis Ende Januar soll die Entscheidung über seine sportliche Zukunft fallen

Köln – Nach vier Jahren beim VfL Wolfsburg stehen die Zeichen bei Yannick Gerhardt und den Niedersachsen auf Abschied. Der Vertrag des 26-Jährigen läuft im Sommer aus, verlängern möchte er aktuell nicht. Kein Wunder, dass der 1. FC Köln sofort Interesse an einer Rückholaktion des verlorenen Sohnes bekundete. Die neuesten Aussagen von Spielerberater Stephan Engels machen eine erneute Liaison zwischen Gerhardt und dem FC allerdings unwahrscheinlich.

„Es wäre schön, wenn wir bis Ende Januar wissen, wie es weitergeht“, sagt Engels gegenüber dem kicker. Daran ist vor allem dem VfL Wolfsburg gelegen. Die Niedersachsen möchten Gerhardt gerne halten. Sollte der Linksfuß aber bei seiner Entscheidung gegen eine Vertragsverlängerung bleiben, käme auch ein Verkauf bis zum Ende der Bundesliga-Wintertransferperiode (31. Januar) in Frage.

Wechselt Yannick Gerhardt im Sommer ablösefrei zum 1. FC Köln?

Das wiederum wäre schlecht für die Geißböcke: Diesen Winter käme der klamme Effzeh wohl als Abnehmer nicht in Frage. Horst Heldt würde den Mittelfeldmann liebend gerne im Sommer ablösefrei verpflichten. Doch der Sportchef des 1. FC Köln hat ein Problem: Er kann Gerhardt bis Ende Januar nicht die Bundesligazugehörigkeit seines Klubs in der kommenden Saison garantieren.

Hinzu kommt, dass mit Hertha BSC Berlin nun ein weiterer Klub aus der Bundesliga mit Yannick Gerhardt in Verbindung gebracht wird. Finanziell spielt der Hauptstadtklub gegenüber den Geißböcken in einer anderen Liga und könnte die Kölner in Puncto Gehalt ausstechen.

Yannick Gerhardt erbittet Bedenkzeit – positives Zeichen für den 1. FC Köln

Geld dürfte allerdings für Yannick Gerhardt nicht das ausschlaggebende Kriterium bei einem Wechsel sein. In dieser Hinsicht wäre eine Vertragsverlängerung in Wolfsburg wohl am attraktivsten – diese lehnt der häufig nur auf der Bank sitzende Mittelfeldmann aber ab. Noch zumindest, denn der gebürtige Würselener hat sich Bedenkzeit für eine Entscheidung erbeten.

Spielt nach vier Jahren in Wolfsburg das Heimweh am Ende doch eine Rolle? Im Profifußball wäre das die Ausnahme. Fakt ist: Eine Entscheidung wird aller Voraussicht nach bis Ende Januar fallen. Sollte der ehemalige Nationalspieler, der 2016 für 13 Millionen Euro von Köln nach Wolfsburg wechselte, tatsächlich zum Nulltarif in die Domstadt zurückkehren, wäre das für Horst Heldt ein großer Coup. (ps)

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