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„War eine schwierige Entscheidung“: Warum Yannick Gerhardt dem 1. FC Köln einen Korb gab

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Von: Mick Oberbusch

Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg) umarmt Kölns Yuya Osako, im Hintergrund Jonas Hector
Yannick Gerhardt bei einem Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Köln im Mai 2018. © Peter Steffen/picture alliance

Eine Rückkehr von Yannick Gerhardt zum 1. FC Köln – der Wunsch vieler Fans. Jetzt erklärt der Wolfsburg-Profi, warum es dazu im Sommer nicht kommen wird.

Köln – Mit Rückholaktionen hat der 1. FC Köln in der Vergangenheit nicht ausschließlich positive Erfahrungen gemacht – die jüngsten Beispiele heißen Christian Clemens oder Anthony Modeste. Auf die mögliche Rückkehr eines anderen ehemaligen FC-Profis hatten sich Fans im Winter allerdings große Hoffnungen gemacht – doch Yannick Gerhardt verlängerte seinen Vertrag beim VfL Wolfsburg, der eigentlich im Sommer 2021 ausgelaufen wäre, bis 2025. Die Argumente für einen Verbleib bei den Autostädtern dürften auf der Hand liegen: Eine gute sportliche Perspektive, internationales Geschäft – und beim finanziell potenten Club sicher auch ein ordentliches Grundgehalt.

Yannick Gerhardt entschied sich im Winter gegen eine Rückkehr zum 1. FC Köln

Als der 1. FC Köln im Winter jedoch beim Eigengewächs anfragte, war Gerhardt keinesfalls abgeneigt. Dies bestätigte er vor dem Gastspiel des FC in Wolfsburg am kommenden Samstag (15:30 Uhr) gegenüber dem Sportbuzzer. „Der Verein hat mir signalisiert, dass er mich gern zurückholen würde“, wird der ehemalige deutsche Nationalspieler zitiert. „Es bleibt der Verein, in dem ich groß geworden bin. Personell hat sich da zwar einiges verändert, aber der Verein bleibt für mich immer etwas ganz Besonderes.“

So kam Gerhardt tatsächlich ins Grübeln – entschied sich dann aber für den Verbleib und die Verlängerung in Wolfsburg, da er dort in den vergangenen Wochen immer mehr Spielzeit erhalten hatte. „Ich habe immer gesagt, dass ich mich beim VfL wohlfühle, aber auch die Perspektive sehen möchte und merken will, dass ich auch auf dem Platz wichtig bin.“ Dies ist ihm mittlerweile gelungen, der gebürtige Kölner hat sich beim Tabellendritten in Jahr vier zum Stammspieler entwickelt.

1. FC Köln: Mit Timo Horn und Jonas Hector spielte Gerhardt beim FC noch zusammen

Dass die künftige Bundesliga-Zugehörigkeit des 1. FC Köln auch im Winter bereits in den Sternen stand, dürfte zudem auch nicht wirklich geholfen haben. Dennoch verrät er, dass er die Geißböcke noch ganz genau im Blick hat. Mit Timo Horn und Jonas Hector hat er bei den Geißböcken noch zusammengespielt, bevor es ihn nach Niedersachsen zog. Auf Gastgeschenke dürfen sich die Kölner am Samstag laut Gerhardt allerdings nicht einstellen – bei aller Sympathie des Eigengewächses für seinen Heimatverein. Was aktuelle Transfers beim 1. FC Köln angeht, ist zuletzt Hannover-Verteidiger Timo Hübers in den Fokus gerückt. (mo)

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