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1. FC Köln: Spekulationen über Peter Stöger als Gisdol-Nachfolger – Österreicher meldet sich selbst zu Wort

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Von: Oliver Schmitz

Der Fußballtrainer Peter Stöger im Dress des 1. FC Köln blickt am Kameraobjektiv vorbei.
Kommt es tatsächlich zu einer Rückkehr Peter Stögers zum 1. FC Köln? © Marius Becker/dpa

Mit jeder Niederlage des 1. FC Köln steigt für Markus Gisdol die Gefahr einer Entlassung. Vorausschauend beschäftigt sich die FC-Klubführung nun bereits mit Nachfolgern.

Update vom 27. November, 17:55 Uhr: Nur kurz nach dem Aufkommen von Gerüchten über eine Rückkehr Peter Stögers zum 1. FC Köln, meldet sich der Österreicher nun selbst zu Wort. In einer Pressekonferenz seines aktuellen Vereins Austria Wien äußerte sich Stöger gelassen darüber: „Ich habe einige Anrufe von Leuten in Köln bekommen, die das gelesen haben. Ich hatte in den letzten zweieinhalb Jahren einige Anfragen, bin aber immer noch da. Es ist alles ruhig.“ Konkretes Interesse klingt definitiv anders. Laut Express haben die Verantwortlichen des 1. FC Köln auch noch gar keinen Kontakt zum 54-Jährigen aufgenommen, unter anderem weil eine Verpflichtung aufgrund der Ablöse nicht gerade günstig wäre.

1. FC Köln: Erste Trainerkandidaten im Gespräch

Erstmeldung vom 26. November 2020:

Köln – Sollte sich der Negativtrend beim 1. FC Köln an den kommenden Bundesliga-Spieltagen weiter fortsetzen, muss Markus Gisdol wohl schon bald seinen Hut nehmen. Da aktuell nur wenig auf die notwendige Leistungssteigerung der Geißböcke hinweist, werden bei den Verantwortlichen des 1. FC Köln scheinbar bereits die ersten Gespräche über mögliche Trainerkandidaten geführt.

Markus Gisdol: Mögliches Endspiel gegen Borussia Dortmund – Doch der FC-Trainer wirkt entspannt

Ob und wann Markus Gisdol tatsächlich gehen muss, hängt natürlich mit den Ergebnissen der nächsten Wochen zusammen. Wie Bild berichtet, dürften die Bosse des 1. FC Köln im Falle einer deutlichen Pleite gegen Borussia Dortmund wohl bereits kommende Woche Konsequenzen ziehen. Sollte es jedoch bei einer verhältnismäßigen Niederlage bleiben oder sogar ein Punktgewinn gelingen, entscheidet das Bundesliga-Spiel gegen den VFL Wolfsburg über die Zukunft von Gisdol. Bei zwei Schlappen würde also spätestens gegen Mainz 05 bereits ein neuer Trainer auf der Bank des 1. FC Köln Platz nehmen. Der Hauptgrund dafür wäre laut Bild die darauffolgende englische Woche, die durch einen Trainer-Wechsel nur noch chaotischer werden würde.

Und was macht Markus Gisdol? Der gibt sich auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Borussia Dortmund recht gelassen und blockt Fragen über den Druck von außen komplett ab: „Ich konzentriere mich auf meine Arbeit. Ich sehe keinen Nutzen, mich mit Gedanken über den Druck aufzuhalten. Das muss man als Bundesliga-Trainer aushalten. [...] Ich habe mir Gedanken gemacht, wie Dortmund gegen uns spielen wird – mit Dreierkette oder mit Viererkette? Das sind die Fragen, in die ich meine Energie stecke.“

1. FC Köln: Peter Stöger als Retter in der Not? – Potentielle Nachfolger von Markus Gisdol im Check

Doch natürlich stellt sich direkt die Frage: Wer soll überhaupt für Gisdol übernehmen? Die Bild wirft drei Kandidaten in den Raum und der namentlich prominenteste ist gleichzeitig auch ein alter Bekannter: Peter Stöger. Die Klubführung des 1. FC Köln soll sich bereits aktiv mit einer Rückkehr des ehemaligen Erfolgtrainers beschäftigt haben. Der Österreicher prägte von 2013 bis 2017 eine kleine Ära beim Effzeh. So gelang ihm zuerst der Aufstieg in die erste Bundesliga und dann sogar die Qualifikation für die Europa League. Es folgte der rasante Absturz und somit die Trennung, jedoch blieb Stöger in Köln auch danach sehr beliebt. Aktuell ist Stöger bei Austria Wien unter Vertrag und durchaus erfolgreich, weshalb eine Verpflichtung in der aktuellen Situation sehr unwahrscheinlich erscheint.

Viel wahrscheinlicher wäre hingegen die Verpflichtung von Tayfun Korkut, der vor einem Jahr bereits als potentieller Trainer für den 1. FC Köln gehandelt wurde und aktuell vereinslos ist. Nicht nur würde sich somit ein Transfer viel einfacher und vor allem auch günstiger realisieren lassen, viel mehr noch hat Korkut bereits Erfahrung mit dem Abstiegskampf in der Bundesliga. So übernahm er Anfang 2017 den VfB Stuttgart auf dem 14. Tabellenplatz und beendete die Saison mit den Schwaben auf einem überragenden 7. Platz. Aber wer weiß, vielleicht wird es letzten Endes mit Jens Keller doch sogar der nächste Kumpel von FC-Geschäftsführer Horst Heldt aktuell scheint in Köln alles möglich zu sein. (os)

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