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1. FC Köln in der Conference League: So viel können die Teams verdienen

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Von: Max Dworak

Die Trophäe der UEFA Europa Conference League auf einem Podest.
In der UEFA Europa Conference League kann der 1. FC Köln zahlreiche Prämien einstreichen. © ANP/ Imago

Der 1. FC Köln spielt in dieser Saison in der Conference League. Die Prämien, die in diesem Wettbewerb winken, sind für die Teams dabei äußerst verlockend.

Köln – Erstmals seit der Saison 2017/18 kickt der 1. FC Köln wieder international, da man dank Steffen Baumgart die abgelaufene Bundesliga-Saison 2021/22 auf Rang sieben abschloss. In der erst 2021 geschaffenen UEFA Europa Conference League bietet sich für die Domstädter eine gute Gelegenheit, die klammen Vereinskassen mit Bargeld zu füllen. Alle Prämien in der Übersicht.

Das ist die UEFA Europa Conference League

► Klassifizierung: 3. höchster europäischer Vereinswettbewerb

► Erstaustragung: Saison 2021/22

► Titelverteidiger: AS Rom

► teilnehmende Mannschaften: 32 (Gruppenphase)

► Finalspiel: 7. Juni 2023 in der Eden Arena in Prag

1. FC Köln in der Conference League: Das Budget der UEFA

Im Juli veröffentlichte die UEFA eine Pressemitteilung, aus der hervorgeht, wie die Gelder zur Saison 2022/23 verteilt werden. So schüttet der europäische Fußball-Dachverband folgende Summen an seine drei Haupt-Wettbewerbe aus:

1. FC Köln in der Conference League: Prämien für Siege, Unentschieden & Weiterkommen

In der Conference League hat sich der 1. FC Köln bereits erste Boni gesichert: Durch das Erreichen der Gruppenphase beschenkt die UEFA die Rheinländer mit einer Prämie von 2,94 Millionen Euro. In der Gruppenphase erhalten Teams 500.000 Euro für einen Sieg und 166.000 Euro für ein Unentschieden. Außerdem werden alle potenziellen Boni für Remis, die nicht ausgezahlt werden, zusammengelegt. Anschließend werden diese anteilig auf die in der Gruppenphase spielenden Klubs ihrer Anzahl an Siegen nach umverteilt.

Für den Gruppenzweiten gibt es einen Bonus von 325.000 Euro, der Erstplatzierte bekommt 650.000 Euro. Die Ausschüttungen, die im Anschluss auf die Teams warten, sind in folgender Höhe angesetzt:

1. FC Köln in der Conference League: Klub-Koeffizienten & TV-Gelder

Hinzu kommen Beträge, die auf dem UEFA Klub-Koeffizienten basieren und in der Gesamtheit 23,5 Millionen Euro betragen. So erhält das am niedrigsten gerankte Team der Conference League 44.500 Euro, das Top-Team der 32 Teilnehmer 1,42 Millionen Euro.

Darüber hinaus gibt es einen weiteren Kohle-Pott, den sogenannten „Marktpool“ für TV-Gelder. Das Budget, das sich abermals auf 23,5 Millionen Euro beläuft, wird in Anteilen je nach Größe der in den Ländern abgeschlossenen TV-Verträge im Verhältnis zum Rest angesetzt und in zwei Teile geteilt: Eine Grundprämie für die Gruppenphase und der Rest je nach sportlichem Abschneiden in den Folgerunden. Da der FC sich als einziges deutsches Team für die Conference League qualifiziert hat, müssen die Geißböcke die Grundprämie mit niemandem teilen.

Über den zweiten, an die Ergebnisse geknüpften Anteil können die Kölner ihre Einnahmen aber weiter steigern. Die Gesamtsumme aus beiden Zahlungsströmen ist somit erst feststellbar, wenn das Turnier vorüber, beziehungsweise das jeweilige Team ausgeschieden, ist. (md) Fair und unabhängig informiert, was in Köln & NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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