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Ukraine-Krieg: 1. FC Köln sammelt Spenden – was jetzt wichtig ist

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Von: Nora Dickmann

Statt des Rosenmontagszugs ging eine Friedensdemonstration gegen den Krieg in der Ukraine mit über 250.000 Teilnehmern durch die Stadt.
Über 250.000 Teilnehmer zählte die Friedensdemonstration gegen den Krieg in der Ukraine, die anstatt des Rosenmontagszugs am 28. Februar durch Köln zog. Mit dabei: eine große Delegation des 1. FC Köln. © Jochen Tack/IMAGO

Der 1. FC Köln und die FC-Stiftung rufen gemeinsam mit dem Verein Blau-Gelbes Kreuz e.V. zu Spenden für Kriegsflüchtige aus der Ukraine auf.

Köln – Etwa 250.000 Menschen zogen bei der Friedensdemonstration an Rosenmontag friedlich durch die Kölner Innenstadt um ein Zeichen für Frieden, Demokratie und Freiheit in der Ukraine zu setzen. Mit dabei auch Vorstand, Geschäftsführung, Mitarbeitende, Mitglieder sowie Fans und Partner des 1. FC Köln. Die FC-Delegation versammelte sich am Sachsenring hinter dem Banner, welches die Profi-Mannschaft bereits am Samstag beim Auswärtsspiel in Fürth gemeinsam mit den Spielern der SpVgg Greuther Fürth präsentiert hatte.

Die Spieler des 1. FC Köln und Greuther Fürth halten ein Banner mit der Aufschrift „Stop War. Wir gegen Krieg“.
„Stop War. Wir gegen Krieg“: Vor dem FC-Spiel am Samstag sendeten die Akteure ein Zeichen. © Philippe Ruiz/Imago

Ukraine-Krieg: 1. FC Köln Stiftung ruft zu Spenden auf

Der Krieg in der Ukraine lässt auch den größten Sportverein der Stadt nicht kalt. Um sich noch stärker und zielgerichteter zu engagieren, arbeitet die Stiftung 1. FC Köln mit dem Verein Blau-Gelbes Kreuz e.V. (Deutsch-Ukrainischer Verein) zusammen. Konkret geht es nun darum, Spenden zu sammeln und damit den Menschen vor Ort zu helfen. Dazu heißt es von FC-Präsident Dr. Werner Wolf auf der Vereinshomepage: „Die Unterstützung und das Mitgefühl für die Ukraine aus dem Kreis der FC-Familie war auf der bewegenden Friedensdemo am Montag deutlich zu spüren. Wir wollen unsere Solidarität nun auch in Taten und Engagement umsetzen.“

Krieg in der Ukraine: 1. FC Köln hilft

Um den Menschen aus der Ukraine zu helfen, ihnen Sicherheit zu vermitteln und sie zu versorgen, ruft die Stiftung 1. FC Köln zu Spenden auf.

Stiftung 1. FC Köln
Stichwort „Ukraine“
IBAN: DE98 5012 0383 0000 9597 67
BIC: DELBDE33XXX

24RHEIN zeigt im Überblick, wie man in Köln spenden kann.

Spenden Ukraine-Krieg: 1. FC Köln sucht ukrainisch sprechende Studierende

In der polnischen Hauptstadt Warschau stehen dank der Stiftung 1. FC Köln und dem Verein Blau-Gelbes Kreuz e.V. Busse bereit, die Ukrainerinnen und Ukrainer nach Köln bringen. Eine Schwierigkeit besteht bisher jedoch darin, dass die Kriegsflüchtlinge Angst haben, in einen Bus zu steigen, in dem niemand ihre Sprache spricht. Deshalb wirbt die Stiftung des 1. FC Köln um Studierende, die fließend ukrainisch sprechen. Sie sollen nach Warschau reisen, um diese Sprachbarriere zu beseitigen. Und den Kriegsflüchtigen dadurch Sicherheit und Orientierung bieten.

„Die Unterstützung und das Mitgefühl für die Ukraine aus dem Kreis der FC-Familie war auf der bewegenden Friedensdemo am Montag deutlich zu spüren. Wir wollen unsere Solidarität nun auch in Taten und Engagement umsetzen.“

FC-Präsident Dr. Werner Wolf

In Köln selbst werden sich weitere Mitarbeiter und Freiwillige um die Unterbringung und Verpflegung der Betroffenen kümmern. (nd) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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