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Restaurants in Köln: Welche Corona-Regeln aktuell gelten

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Von: Johanna Werning

Ein Schild an der Eingangstür eines Restaurants weist auf die 2G+-Regel hin.
In Köln gilt künftig auch in den Restaurants, Kneipen und Cafés die 2G+-Regel. (Archivbild) © Sina Schuldt

Die neuen Corona-Regeln in NRW bedeuten auch Verschärfungen für die Gastro in Köln: Dort gilt ab sofort 2G+. Es gibt aber eine Ausnahme.

Köln – Wer ein Restaurant, eine Kneipe oder ein Café in Köln besuchen will, muss nicht nur geimpft oder genesen sein, sondern braucht zudem noch einen negativen Corona-Test. Seit dem 13. Januar gilt die 2G+- Regel für die Gastronomie. Bestimmte Personen sind jedoch von der Testpflicht befreit. Ein Überblick über die Gastro-Regeln in Köln.

Köln: Verschärfte Corona-Regeln für die Gastronomie – seit dem 13. Januar 2022

2G+ für Gastronomie seit dem 13. Januar 2022

Auf der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am 7. Januar wurde eine bundesweite 2G+-Regel für die Gastronomie beschlossen – nun soll sie auch in NRW gelten. Immunisierte (Geimpfte und Genesene) erhalten demnach nur noch mit einem zusätzlichen negativen Corona-Test Zutritt. Unter Aufsicht von geschultem Personal vor Ort können künftig auch Corona-Selbsttests akzeptiert werden (sofern diese selbst mitgebracht werden). Personen mit einer Booster-Impfung sind jedoch von der Testpflicht befreit. Die Ausnahme gelte auch für Personen, die doppelt geimpft und innerhalb der letzten drei Monate von einer Infektion genesen seien.

Die neue Verschärfung ist Teil der neuen Corona-Schutzverordnung in NRW, die am 13. Januar 2022 in Kraft getreten ist. Die 2G+-Regel soll neben der Gastronomie weiterhin auch im Freizeit-, Sport- und im Fitnessbereich gelten.

Gastro in Köln: 2G+ seit dem 13. Januar – diese Personen sind von Testpflicht befreit

Coronavirus: 2G+ in Restaurants, Kneipen, Cafés – IG Kölner Gastro hat „Schnauze gestrichen voll“

Nicht alle zeigten jedoch Verständnis für die 2G-Plus-Regel in den Kneipen, Cafés und Restaurants. Kölner Wirte reagierten voller Wut auf die neue Corona-Verschärfung. „Es ist dann jetzt einfach mal der Punkt erreicht [...] an dem wir die Schnauze gestrichen voll haben“, beginnt der Verband „IG Kölner Gastro“ seinen Facebook-Post anlässlich der neuen Corona-Verschärfung. Für die Gastronomie sei die 2G+-Maßnahme „ein weiterer Sargnagel in unserem wirtschaftlichen Überlebenskampf“, hieß es weiter.

Gastro in Köln: Corona-Verschärfung auch für Geimpfte und Genesene – 2G+ ist „Quasi-Lockdown“

Neben der IG Kölner Gastro gab es auch vom Branchenverband Dehoga harsche Kritik. Die neue Corona-Regel sei ein „Quasi-Lockdown“ und ein „Desaster für die Gastronomie“, teilte der Hotel- und Gaststättenverband in Nordrhein-Westfalen am Dienstag in Neuss mit. Dehoga-Regionalpräsident Haakon Herbst sagte, seine Branche sei kein Pandemietreiber.

Er halte das für einen unverhältnismäßigen Schritt. Zudem rechne er mit enormen wirtschaftlichen Folgen für Gastronomen, die Existenzängste nähmen zu. „Große Teile des Jahresendgeschäfts sind weggebrochen, Liquidität vielerorts nicht mehr vorhanden. Viele Betriebe stehen mit dem Rücken zur Wand“, so Herbst.

Gastro in Köln: Weitere Corona-Regeln – Überblick

Corona in Köln: Droht die Schließung der Gastro-Betriebe?

Die Gastronomie bleibt also trotz steigender Corona-Zahlen und weiterer Einschränkungen für Geimpfte und Genesene zumindest geöffnet. Clubs und Diskotheken in Köln hingegen müssen bereits seit 4. Dezember geschlossen bleiben. Seit dem 17. Dezember gilt das Verbot auch für öffentliche Tanzveranstaltungen. (jw/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Dieser Artikel wurde am 13. Januar aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Neuerung: Weitere Informationen ergänzt.

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