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A1 bei Leverkusen: Erst überholt, ausgebremst und dann prügelten sie sich – Streit auf der Überholspur

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Eine leere Autobahn
Auf der Überholspur der A1 haben sich zwei Autofahrer geprügelt (Symbolbild). © Roberto Pfeil/dpa

Nachdem sich zwei Autofahrer auf der A1 kurz hinter dem Autobahnkreuz Leverkusen ausgebremst haben, prügelten sie sich auf der Überholspur. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Köln – Auf der Überholspur der Autobahn 1 kurz hinter dem Autobahnkreuz Leverkusen haben sich zwei Männer geprügelt. Anschließend mussten sie ihre Führerscheine und Autos bei der Polizei abgeben. Nun hat das Verkehrskommissariat die Ermittlungen aufgenommen.

Autobahn 1 hinter dem Kreuz Leverkusen: Zwei Autofahrer prügeln sich auf der Überholspur

Gegen 6 Uhr morgens sollen sich auf der Autobahn 1 kurz hinter dem Autobahnkreuz Leverkusen ein Toyota-Fahrer (34) und ein Seat-Fahrer (45) zunächst immer wieder überholt haben. Laut Angaben der Polizei habe der 34-Jährige daraufhin den Seat-Fahrer auf der Überholspur bis zum Stillstand ausgebremst.

Nach ersten Ermittlungen soll der jüngere Autofahrer anschließend ausgestiegen sein und soll den 45-Jährigen mit einem Schraubenschlüssel bedroht haben. Zudem habe er mit dem Werkzeug den Außenspiegel des Seats beschädigt.

Darauf sollen sich die beiden Autofahrer auf der Autobahn gegenseitig geschlagen haben. Dabei wurde der 34-Jährige leicht verletzt.

Gefahrenstellen auf der A1 bei Leverkusen: 48-jähriger Autofahrer fährt auf

Ein VW-Fahrer (27) erkannte im einsetzenden Berufsverkehr die von den beiden aggressiven Autofahrern herbeigeführte Gefahrenstelle und bremste seinen Caddy rechtzeitig ab. Ein nachfolgender 48-Jähriger fuhr hingegen mit seinem Mazda auf. Nach ersten Einschätzungen der Verkehrsermittler sei dabei nur durch Zufall kein Mensch zu Schaden gekommen.

Anschließend beschlagnahmte die Polizei die Führerscheine und die Fahrzeuge der beiden aggressiven Autofahrer. Den schwer beschädigten Mazda ließen die Beamten abschleppen.

A57 vor Dormagen: Auffahrunfall nach mehreren Überholversuchen

Nur rund drei Stunden später kam es auf der in Richtung Krefeld führenden A57 kurz vor Dormagen zu einem Auffahrunfall. Gegen 9 Uhr habe ein 54-jähriger Volvo-Fahrer einen 32 Jahre alten BWM-Fahrer so stark ausgebremst, dass dieser von hinten auffuhr. Dem Unfall seien laut Zeugenaussagen trotz dichten Berufsverkehrs bereits mehrere Überholversuche mit Lichthupe und nahem Auffahren vorausgegangen. Die Polizei beschlagnahme den Führerschein des 54-Jährigen und ließ dessen Volvo abschleppen. Auch er muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. (jaw/dpa)

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