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Nach 30 Jahren: „Arsch huh“ kehrt im November zurück auf den Chlodwigplatz

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Von: Mick Oberbusch

Arsch huh, Zäng ussenander Konzert 1992 auf dem Chlodwigplatz
Zum „Arsch huh“-Konzert 1992 auf dem Chlodwigplatz kamen über 100.000 Menschen (Archivbild). © ZIK Images/Imago

30 Jahre nach „Arsch huh“ 1992 auf dem Chlodwigplatz vor 100.000 Menschen soll das Solidaritäts-Konzert am 9. November 2022 zurückkehren.

„Arsch Huh“ 2022 abgesagt

Die Veranstalter haben am 23. September bekannt gegeben, dass „Arsch Huh“ in Köln in diesem Jahr nicht stattfinden kann.

Köln – Wir schreiben den 9. November 1992: Rund 100.000 Menschen versammeln sich in Köln auf dem Chlodwigplatz, um unter dem Motto „Arsch huh“ ein Zeichen gegen Rassismus und Neonazis zu setzen. Mit den Höhnern, den Bläck Fööss, Zeltinger oder BAP steht dort alles auf der Bühne, was in der Domstadt Rang und Namen hat – und sendet eine Message in die ganze Welt hinaus: Für Fremdenhass und Ausgrenzung ist hier kein Platz.

Da diese Themen jedoch auch 2022 noch tagesaktuell sind wie lange nicht, will die Initiative das Konzert auf den Tag genau 30 Jahre später wieder aufleben lassen.

„Arsch huh“ nach 30 Jahren zurück am Chlodwigplatz – weitere Informationen am Freitag

„Arsch huh“ – was ist das?

Arsch huh ist eine Initiative, die 1992 von Musikern und Musikerinnen in Köln gegründet wurde. „Wir engagieren uns gegen Neonazis, Rassismus und Ausgrenzung und für eine solidarische Stadtgesellschaft“, heißt es auf der Website der Initiative. Zu einem Solidaritäts-Konzert auf dem Chlodwigplatz kamen am 9. November 1992 über 100.000 Kölnerinnen und Kölner. Nun soll das Konzert auf den Tag genau 30 Jahre später erneut auf dem Chlodwigplatz stattfinden.

Konzert gegen Rassismus in Köln „Arsch huh“ auf dem Chlodwigplatz, 1992
Über 100.000 Menschen versammelten sich zu „Arsch Huh“ 1992 auf dem Chlodwigplatz – 2022 soll es dort ähnlich aussehen (Archivbild). © Roland Scheidemann/dpa

Demnach soll das Solidaritäts-Konzert am 9. November 2022 erneut stattfinden – wieder auf dem Chlodwigplatz, und wahrscheinlich auch wieder vor zehntausenden Menschen.

Das berichtet Radio Köln. Am Freitag (16. September) wollen die Ausrichter, zu deren Vorstand unter anderem Stephan Brings (Brings) und Bastian Campmann (Kasalla) gehören, weitere Details bekannt geben. (mo) Fair und unabhängig informiert, was in Köln passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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