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Ausgangsbeschränkung für Köln: „Die kommenden Wochen werden hart“

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Von: Melissa Ludstock

Polizisten kontrollieren eine Gruppe Jugendlicher am Rheinufer in Köln, im Hintergrund ist der Dom zu sehen.
Die Stadt Köln erlässt eine nächtliche Ausgangssperre. (Archivbild) © Christoph Hardt/Imago

Jetzt ist es offiziell: Schon ab Samstag, 0 Uhr, gilt in Köln eine Ausgangsbeschränkung. Das hat der Krisenstab der Stadt am Freitag entschieden. 

Köln – Der Krisenstab der Stadt Köln hat am Freitag über die aktuelle Corona-Lage in der Domstadt beraten. Die Situation ist auch angesichts des hohen Inzidenzwerts, der sich in den vergangenen Tagen im Bereich von 160 bewegte, angespannt. In seiner Sitzung am Freitag hat der Krisenstab nun eine nächtliche Ausgangssperre für Köln beschlossen. Die Ausgangssperre tritt für Köln und ab Samstag, 0 Uhr, in Kraft. Von 21 bis 5 Uhr gelten dann Ausgangsbeschränkungen.

Ausgangssperre gilt ab Samstag, 0 Uhr

Die Ausgangssperre gilt von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages

Köln erlässt Ausgangssperre – Reker: „Die kommenden Wochen werden hart“

Zur Entscheidung des Krisenstabs äußert sich Henriette Reker in einer Pressekonferenz. „Heute ist es für uns alle ein schwerer Tag. Ein schwerer Tag für die Stadt Köln. Die Stadt sieht sich gezwungen, der dritten Infektionswelle mit einer Ausgangssperre zu begegnen“, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker. „Die kommenden Wochen werden hart“, sagte Reker. Sie könne nicht sagen, wann die Maßnahme wieder zurückgenommen werde.

Ausgangsbeschränkungen in Köln: Was muss ich auf dem Weg zur Arbeit beachten?

Allerdings gibt es auch einige Fälle, in denen es erlaubt ist, trotz Ausgangsbeschränkung das Haus zu verlassen. Einer dieser Gründe ist zum Beispiel der Weg zur Arbeit. Müssen Kölner nun einen Nachweis mit sich führen, um beweisen zu können, dass sie aus beruflichen Gründen unterwegs sind? Die Antwort von Andrea Blome fällt zweigeteilt aus. „Es wäre gut, man könnte es nachweisen. Wir sind aber davon überzeugt, dass wir es den Menschen ansehen, dass sie auf dem Weg zur Arbeit sind“, sagte sie auf Nachfrage von 24RHEIN. „Wir wollen keinen bürokratischen Aufwand auslösen. Es wäre schon gut, dass man dem Umfeld ansieht, ob jemand zur Arbeit geht. Das werden wir wieder mit Augenmaß entscheiden“.

In einigen Fällen ist es erlaubt, trotz Ausgangbeschränkung die Wohnung oder das Haus zu verlassen.

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