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Bombenfund in Köln-Porz – Bombenentschärfung erfolgreich beendet

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Von: Mick Oberbusch, Maximilian Gang

Im Bereich der Sportanlage des Stadtgymnasiums Köln-Porz wurde am 7. Dezember eine Weltkriegsbombe gefunden. Am Abend wurde sie entschärft.

Update, 21:53 Uhr: Bombenentschärfung erfolgreich beendet: Um kurz vor 22 Uhr teilte die Stadt Köln mit, dass der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg um 21:37 Uhr erfolgreich entschärft werden konnte. Damit können alle Menschen, die im Fundgebiet wohnen, nun zurück nach Hause.

Bombenfund in Köln-Porz – Bombenentschärfung läuft

Update, 21:05 Uhr: Die Bombenentschärfung beginnt: Um 21 Uhr wurde die Freigabe zur Entschärfung an den Kampfmittelräumdienst gestellt, teilt die Stadt mit.

Bombenfund in Köln-Porz – Luftraum seit 21 Uhr gesperrt

Update, 20:26 Uhr: Wie die Stadt mitteilt, ist der zweite Klingeldurchgang beendet. „Die Einsatzleitung wird die Sperrung des Luftraums bei der Flugsicherung für gegen 21 Uhr beantragen“, so die Stadt weiter – die Bombenentschärfung soll dann im Anschluss erfolgen. In der Turnhalle und der Mensa der Max-Planck-Realschule, die als Anlaufstelle dient, halten sich aktuell 130 Personen auf. Die Betroffenen werden mit Getränken, Snacks und einer warmen Mahlzeit versorgt. Letztere hat die Feuerwehr Köln für die wartenden Anwohnerinnen, Anwohner und ebenso für die Einsatzkräfte bestellt.

Bombenfund in Köln-Porz – parkende Autos behindern Evakuierung

Update, 20:16 Uhr: Der zweite Klingeldurchgang, mit dem überprüft wird, ob alle betroffenen Personen ihr Zuhause verlassen haben, läuft weiterhin. Einen konkreten Zeitpunkt für die Bombenentschärfung bzw. die Aufhebung der dafür getroffenen Maßnahmen gibt es noch nicht.

Bombenfund in Köln-Porz – parkende Autos behindern Evakuierung

Update, 18:57 Uhr: Wie die Stadt erklärt, ist der erste Klingeldurchgang des Ordnungsamtes beendet. „Der zweite beginnt in Kürze. In der Anlaufstelle befinden sich mittlerweile rund 150 Personen. Neben der Turnhalle wird nun auch die Mensa der Max-Planck-Realschule genutzt“, so die Stadt weiter. Die Zahl der Krankentransporte liegt mittlerweile bei 38, darunter ein RTW-Einsatz wegen Atemnot einer Person und drei Corona-Fälle.

Leider behindern jedoch zahlreiche PKW ein schnelleres Vorgehen. „Da leider zahlreiche behindernd parkende Pkw die Zufahrt über die Konrad-Adenauer-Straße erschweren, bittet die Stadt Köln im dortigen Bereich, dass Fahrzeughalter*innen ihre Autos versetzen. Andernfalls müssen Kräfte des Verkehrsdienstes einschreiten und ggf. Wagen sicherstellen, sollten die Halter*innen nicht erreicht werden“, erklärt die Stadt.

Bombenfund in Köln-Porz – Bombenentschärfung noch nicht in Sicht

Update, 18:35 Uhr: Nach einem Bombenfund in Köln-Porz läuft die Evakuierung weiterhin auf Hochtouren. Die meiste Zeit dürften die Krankentransporte in Anspruch nehmen, zudem muss nach dem ersten noch ein zweiter Klingeldurchgang erfolgen, um sicherzustellen, dass wirklich alle Personen im Fundbereich ihr Zuhause verlassen haben. Einen Termin, wann dieser zweite Klingeldurchgang starten soll, gibt es noch nicht.

Bombenfund in Köln-Porz – Evakuierung in vollem Gange

Update, 17:04 Uhr: Wie die Stadt Köln gegen 17 Uhr in einer Mitteilung erklärt, haben sich das Stadtgymnasium und die als Anlaufstelle genutzte Max-Planck-Realschule eigenständig evakuiert. „Bisher halten sich rund 50 Personen in der Anlaufstelle in der Turnhalle der Max-Planck-Realschule auf. Von der Evakuierung sind mehr als 800 Personen mit einem Alter über 65 Jahren betroffen. Bisher liegen der Einsatzleitung des Ordnungsamtes Meldungen über 29 benötigte Krankentransporte von gehbehinderten bzw. kranken Personen vor, darunter sind zwei Corona-Fälle“, so die Stadt weiter.

Ferner sei auch ein Seniorenheim an der Königsberger Straße betroffen. Ein Dienstgruppenleiter des Ordnungsdienstes, der über die entsprechende Fahrerlaubnis verfügt, wird fast 100 Bewohnerinnen und Bewohner sitzend mit einem Linienbus aus dem Gefahrenbereich transportieren. Die Einsatzleitung bittet den motorisierten Individualverkehr, den Gefahrenbereich großräumig zu umfahren, um die Evakuierungen nicht zu verzögern.

Bombenfund in Köln-Porz – erster Klingeldurchgang für 3500 Menschen läuft

Update, 16:42 Uhr: Der erste Klingeldurchgang der Stadt Köln im Fundgebiet läuft, einen Zeitpunkt, wann die Evakuierung abgeschlossen beziehungsweise die Bombenentschärfung gestartet werden soll, gibt es noch nicht. Im Anschluss an den ersten wird noch ein zweiter Klingeldurchgang, um sicherzustellen, dass alle Personen aus dem Evakuierungsbereich diesen verlassen haben. Wie lange das noch dauert, ist derzeit ebenfalls unklar.

Bombenfund in Köln-Porz – erster Klingeldurchgang für 3500 Menschen läuft

Update, 15:46 Uhr: Wie die Stadt Köln mitteilt, hat das Ordnungsamt mit dem ersten Klingeldurchgang begonnen. „Alle Personen werden aufgefordert, den Evakuierungsbereich zu verlassen. Im anschließenden zweiten Klingeldurchgang stellt das Ordnungsamt sicher, dass alle Personen den Evakuierungsbereich verlassen haben. Sobald dies geschehen ist und die Krankentransporte abgeschlossen sind, wird das Ordnungsamt die Freigabe zur Entschärfung erteilen“, so die Stadt weiter. Ein Zeitpunkt dafür steht allerdings noch nicht fest. Das Bürgertelefon (0221/2210) sowie das Ordnungsamt (0221/22132000) sind jederzeit erreichbar.

Rund um den Gefahrenbereich werden sukzessive Straßensperren aufgebaut. Der gesamte Bereich sollte daher großräumig umfahren werden. Folgende Straßensperren sind eingezogen, teilt die Stadt mit:

Auch der Luftraum wird kurzfristig für den Entschärfungszeitraum gesperrt. Auch bei der KVB kommt es durch die Sperrungen seit 14:30 Uhr zu Einschränkungen. Diese sehen wie folgt aus:

Bombe in Köln-Porz – 3500 Menschen betroffen, Bombenentschärfung heute

Aktualisierte Erstmeldung vom 7. Dezember, 13:38 Uhr: Köln – Bombenentschärfung in Köln-Porz: Auf dem Gelände des Stadtgymnasiums wurde bei Bauarbeiten am 7. Dezember ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Dieser muss heute noch entschärft werden. Der Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Düsseldorf mit einem endgültigen Radius von 400 Meter festgelegt. Rund 3500 Personen sind von der Evakuierung betroffen, die im Laufe des heutigen Nachmittages starten soll. Auch die Warn-App NINA sowie das Warnsystem KATWARN haben inzwischen ausgelöst.

Bombenfund in Köln-Porz – rund 3500 Menschen von Evakuierung betroffen

Es handelt sich um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder. „Das Kampfmittel muss noch heute entschärft werden. Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden“, teilt die Stadt mit. Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom KBD mit einem endgültigen Radius von 400 Metern festgelegt. Rund 3500 Personen werden von Evakuierungen betroffen sein. Wann der Blindgänger entschärft wird, steht noch nicht fest, erklärt die Stadt weiter.

Auf einer Karte von Köln-Porz wurde der Gefahrenbereich eingezeichnet.
Der Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem Radius von 400 Meter festgelegt © Stadt Köln

Bombenfund in Köln-Porz – Anlaufstelle für Betroffene seit 14:30 Uhr geöffnet

Eine Anlaufstelle für Betroffene Anwohner*innen wird in der Turnhalle der Max-Planck-Realschule, Planckstraße 14, 51145 Köln-Porz, eingerichtet. Diese hat seit 14.30 Uhr geöffnet. Der Zugang ist ebenerdig.

Aufgrund des Bombenfundes könnte es auch zu Straßensperren und damit verbundenen Verkehrsbehinderungen kommen. Wie auf verkehr.nrw ersichtlich, sind Teile der Humboldtstraße bereits gesperrt (Stand: 15:20 Uhr). Es ist der zweite Bombenfund in Köln in kurzer Zeit, zuletzt wurde Anfang Dezember ein Blindgänger in Neuehrenfeld entdeckt. Dieser Text wird laufend aktualisiert. (mo) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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