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Burger King setzt auf Mehrwegbecher – allerdings nur in besonderen Filialen

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Von: Johanna Werning

Passanten gehen am Abend an einer Burger King-Filiale auf dem Alexanderplatz in Berlin vorbei.
In zwölf Filialen von Burger King gibt es nun Pfandbecher (Symbolbild) © Gregor Fischer/dpa

Der Fastfood-Gigant Burger King testet in zwölf Filialen in Köln und Frechen ein Pfandsystem für Mehrwegbecher. Die Filialen, die mitmachen, im Überblick. 

Köln/Frechen – Mit „Mehrweg ist King“, wirbt jetzt der Fastfood-Gigant „Burger King“. Seit März will sich die Burger-Kette nachhaltiger zeigen. „Deswegen starten wir in Kooperation mit ‚Interseroh‘ ab heute in Köln ein spannendes Pilotprojekt.“ In allen Filialen in Köln und Frechen (Rhein-Erft-Kreis) gibt es nun die Getränke in nachhaltigen Mehrwegbechern. „Dadurch schonen sie wertvolle Ressourcen und vermeiden Verpackungsabfall“, heißt es weiter. „So kommen wir gemeinsam Becher für Becher unserer Vision einer Welt ohne Abfall ein Stück näher.“

Burger-King startet Pilot-Projekt in Köln: mehr Mehrweg, weniger Plastik

Aber wie soll das funktionieren? Kundinnen und Kunden können sich bei jeder Bestellung für einen Pfandbecher entscheiden. „Das gilt für alle Bestellungen, sowohl im Restaurant als auch im Drive-in oder Take-away“, so Burger King weiter. Der Betrag liegt dabei bei einem Euro. „Der Ablauf ist dabei für die Verbraucherinnen und Verbraucher ganz einfach: ausleihen, genießen und zurückgeben! Alle weiteren Schritte übernehmen wir“, verspricht der Konzern weiter.

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Burger King setzt auf Mehrwegbecher: Testphase für sechs Monate

Aktuell handelt es sich bei dem Konzept jedoch lediglich um eine sechsmonatige Testphase. Ob es auch danach noch die Mehrwegbecher im Fastfood-Restaurant geben wird, ist noch unklar. Während dieser Zeit werden 60.000 Becher in Umlauf gebracht, heißt es weiter. „So können allein schon bei zweimaliger Nutzung pro Monat insgesamt 720.000 Einwegbecher eingespart werden.“

Burger King selbst ist sich jedoch sicher, dass es auch nach den sechs Monaten das Pfandsystem geben wird. „Natürlich arbeiten wir auch daran, nach dem Pilotprojekt die nachhaltigen Mehrwegverpackungen in ganz Deutschland anzubieten“, heißt es weiter. Auch „Schalen für Speisen“ seien als Mehrwegverpackung denkbar. (jw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Unabhängig informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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