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Köln: Rennen fordert mehrere Verletzte – BMW-Raser beleidigt erst mal die Polizei

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Der BMW erlitt einen Totalschaden.
Der BMW erlitt einen Totalschaden. © Polizei Köln

In Köln-Lindweiler ist es im Zuge eines mutmaßlichen Rennens zu einem schweren Autounfall gekommen. Drei Personen wurden dabei verletzt. Ein BMW-Fahrer griff die Polizei an.

Köln – Am Samstagnachmittag ist ein BMW-Fahrer in Köln-Lindweiler mit einem Mercedes zusammengestoßen. Der 26-Jährige sowie die beiden Insassen des anderen Wagens wurden dabei leicht verletzt. Direkt zuvor soll der Unfallverursacher laut Zeugenaussage an einem illegalen Rennen beteiligt gewesen sein. In Köln kommt es immer wieder zu Rennen, die auch häufig auch mit Unfällen enden.

Köln-Lindweiler: BMW und Mercedes haben nach Unfall Totalschaden – drei Personen verletzt

Bei dem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Unnauer Weg/Pescher Weg fuhr der BMW in den Mercedes, welcher anschließend von der Straße in eine Böschung geschleudert wurde. Ersthelfer konnten den 69-jährigen Fahrer und seine 58-jährige Begleiterin aus dem Fahrzeug befreien. Beide Insassen erlitten leichte Verletzungen. Der ebenfalls leicht verletzte BMW-Fahrer wurde anschließend von Zeugen daran gehindert unerlaubt von der Unfallstelle abzuhauen. Sowohl der BMW, als auch der Mercedes haben einen Totalschaden.

Raser in Köln-Lindweiler: Drei Autos liefern sich offenbar Straßenrennen

Kurz zuvor gegen 14:45 Uhr hatte eine Passantin beobachtet, wie das BMW-Cabrio und zwei weitere Sportwagen auf dem Unnauer Weg mit viel zu schnell durch die 30er-Zone gefahren sein und sich dabei gegenseitig überholt haben sollen. Kurz darauf habe sich der Unfall ereignet und die beiden anderen Sportwagen seien davongefahren, heißt es in der Polizeimeldung.

Nachdem Polizei und Rettungskräfte eintrafen, filmte der BMW-Fahrer nicht nur die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit mit seinem Handy, sondern beleidigte diese noch zusätzlich. Bei der anschließenden Überprüfung durch die Polizei kam heraus, dass der 26-Jährige offensichtlich keinen Führerschein besitzt.

Ein Mercedes hat nach einen Unfall in Köln-Lindweiler einen Totalschaden.
Auch der Mercedes hat einen Totalschaden. © Polizei Köln

Autoposer Köln: Polizei stellt Raser in der Innenstadt – Anzeigen nach Kontrollen am Wochenende

Bereits in der Nacht zu Samstag hatte die Polizei einen Autofahrer gestellt, der immer wieder mit stark überhöhter Geschwindigkeit und quietschenden Reifen durch die Kölner Innenstadt gerast war. Schließlich stoppte er den Wagen und wollte fliehen. Polizeibeamte griffen ihn jedoch auf. Den Autoschlüssel hatte er in seiner Unterwäsche versteckt. Auch er konnte keine Fahrerlaubnis vorweisen, hieß es. Zudem habe er unter Drogeneinfluss gestanden.

Wie schon in Düsseldorf und Dortmund hat auch die Kölner Polizei am Wochenende ihre Kontrollen gegen Raser und Tuner verschärft. Drei Fahrzeuge wurden sichergestellt, da sie wegen technischer Mängel oder unsachgemäßer Umbauten nicht mehr verkehrssicher waren. Bei Tempokontrollen am Rheinufertunnel waren bei erlaubten 50 Stundenkilometern insgesamt 59 Autofahrer deutlich zu schnell. 26 bekamen Fahrverbote. Zwölf fuhren mehr als 100 Kilometer pro Stunde, einer sogar 141. Die Polizei schrieb etliche Anzeigen. (os mit ots und dpa)

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