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Köln-Chorweiler: Angehörige greifen Rettungskräfte an – Polizei-Großeinsatz

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City-Center in Köln-Chorweiler
Vor dem City-Center in Köln-Chorweiler griffen Angehörige die Rettungskräfte an (Archivbild). © Oliver Berg / dpa

Großeinsatz der Polizei in Köln: Nach dem ein Mann tot vor dem City-Center Chorweiler lag, griffen Angehörige die Rettungskräfte an. Die Hintergründe sind noch unklar.

Köln – Als hätte die Polizei in Köln angesichts der Corona-Lockerungen und resultierenden Eskalationen wie der am Freitagabend am Aachener Weiher nicht genug zu tun: Großeinsatz der Polizei am Samstagabend beim City-Center Chorweiler. Der Hintergrund ist traurig: Ein Mann, 59 Jahre alt, war vor dem City-Center verstorben – woraufhin es zu Angriffen von Angehörigen auf den Rettungsdienst und hinzugerufene Polizisten kam. Über soziale Medien verbreiteten Nutzer dann auch noch das Gerücht von einem Amoklauf in Chorweiler.

Chorweiler: Angehörige greifen Personal des Rettungsdienstes an

Angehörige, die ihre Trauer, Wut, Zorn und Hilflosigkeit an den Menschen auslassen, die täglich ihr Leben riskieren, um anderen zu helfen: Es waren mehr als 20 Streifenwagen und ein massiver Personaleinsatz der Kölner Polizei notwendig, um die Situation im Stadtteil Chorweiler zu beruhigen.

Köln: Mann stirbt vor City-Center Chorweiler – Polizei ermittelt

Noch ist unklar, woran der 59-Jährige direkt vor dem Eingang des City-Centers Chorweiler starb. Die Polizei teilt mit: „Die Hintergründe des Todes sind derzeit Gegenstand von kriminalpolizeilichen Ermittlungen.“ Zwischenzeitlich kursierten Gerüchte von einem Amoklauf in Chorweiler in sozialen Medien, die umgehend von der Polizei dementiert wurden: „Es handelt sich um einen internistischen Notfall.“

Basis-Informationen Köln-Chorweiler

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