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Nach Welpenfund in Kühlschrank – So viele Menschen wollen einem kleinen Fellknäuel ein Zuhause geben

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Fünf Hundewelpen wurden von der Polizei Köln aus einem Kühlschrank befreit.
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Unfassbar: Die Polizei Köln hat fünf Hunde aus einem Kühlschrank befreit. Das Tierheim, das sich um die Welpen kümmert, hat nun über 300 Vermittlungsanfragen erhalten.

  • Die Polizei hat fünf Welpen aus einem Kühlschrank in Köln-Chorweiler gerettet
  • Sie wurden nun in ein Tierheim in Köln-Zollstock gebracht
  • Das Tierheim hat bereits über 300 Adoptionsanfragen erhalten

Update vom 7. Dezember, 10.45 Uhr: Das Schicksal der jungen Maltheserwelpen, die in Köln in einem Kühlschrank gehalten wurden, bewegt die ganze Stadt. Wie 24Rhein auf Anfrage erfuhr, erhielt das Tierheim inzwischen sogar der über 300 Adoptionsanfragen. In einem Facebook-Post appellierte das Tierheim nun, von weiteren Anfragen abzusehen. „Wer Interesse an einem Welpen hat, kann sich gerne im Januar, wenn die Vermittlung hoffentlich möglich ist, bei uns melden“, heißt es. Wie das Tierheim weiter berichtet, gehe es den Welpen nun deutlich besser.

Nach Welpenfund in Kühlschrank – kleine Hunde erholen sich in Kölner Tierheim, doch es gibt auch Sorgen

Update vom 4. Dezember, 11.40 Uhr: Nachdem die Polizei gestern fünf Hundewelpen aus einem Kühlschrank in Köln-Chorweiler gerettet hat, geht es ihnen einen Tag später schon deutlich besser. Sie wurden inzwischen von einem Tierheim in Köln-Zollstock aufgenommen. Die Mitarbeiter veröffentlichten nun auf Facebook ein paar Bilder der Welpen und gaben Informationen zu ihrem Gesundheitszustand bekannt.

Tierheim Zollstock nimmt Hundewelpen auf: Welpen in Quarantäne - ein Hund bereitet Mitarbeitern Sorge

Laut dem Tierheim befinden sich die Hundebabys nun in Tollwut-Quarantäne, da sie aus dem Ausland kommen und auch nicht geimpft sind. Eines bereitet den Mitarbeitern allerdings Sorge. In dem Post heißt es, einem Welpen gehe es gar nicht gut. Die Mitarbeiter hoffen, es ist nichts Ernstes.

Tierheim nimmt Hundewelpen aus Kühlschrank auf: Emotionaler Facebook-Post und Fotos bewegen das Netz

„Das sind junge Hunde, sie sollten die Welt erobern, neugierig alles erkunden und fröhlich spielen. Sie sollten in einem lieben Zuhause das Hunde-Einmaleins lernen und durchstarten in ein glückliches Hundeleben“, schreiben die Mitarbeiter des Tierheims Köln-Zollstock in ihrem Post. Dort gehe es den Welpen nun deutlich besser als in dem Kühlschrank, in dem die Hunde von der Polizei gefunden wurden. „Wir kümmern uns um sie und werden ihnen ein gutes Leben ermöglichen, nach diesem beschissenen Start“, heißt es weiter. Dass es den Hunden gut geht, zeigen auch die vielen Bilder, die das Tierheim in dem Facebook-Post veröffentlicht hat. In einem Video in den Kommentaren ist außerdem zu sehen, dass ein Welpe mit wedelndem Schwanz auf die Füße eines Mitarbeiters zuläuft. Bei Hunden ist dies als positives Zeichen zu werten, da das Wedeln mit dem Schwanz bedeutet, dass sich der Hund freut.

Auch bei den Facebook-Usern hat das Schicksal der jungen Welpen und der emotionale Post des Tierheims Köln-Zollstock viele Reaktionen hervorgerufen. Inzwischen wurde der Beitrag über 1.000-mal geteilt und über 400-mal kommentiert. Inge Ullrich schreibt: „Danke an euch Retter, dass es den Süßen jetzt gut geht. Ich hoffe, der eine Welpe wird auch wieder gesund. Danke, danke!“. Bleibt nun zu hoffen, dass die Welpen bald ein neues, tierfreundlicheres Zuhause finden.

Tierhändler quälen Hunde im Kühlschrank – fünf Hunde von Polizei gerettet

Erstmeldung vom 3. Dezember: Köln – Kleine verängstigte Hundewelpen sitzen zusammengekauert in einem Kühlschrank. Diese Fotos machen sprachlos, wütend und traurig. Wie können Menschen nur so grausam sein? Das dachten sich vermutlich auch die Beamten der Kölner Polizei, als sie die kleinen Vierbeiner aus ihrer Notlage befreiten.

Grausamer Tierhandel: Polizei befreit Welpen aus Kühlschrank in einer Wohnung in Köln Chorweiler

Wie die Polizei nun in einer Pressemitteilung bekannt gab, wurden die Malteser-Welpen am Donnerstagmorgen, dem 3. Dezember, im offenen Kühlschrank einer Wohnung in Köln-Chorweiler von der Polizei gefunden. Sie wurden nun in die Obhut von Kölner Tierheimen übergeben. Der Durchsuchung der Wohnung gingen Hinweise von Käufern voraus, die die angeblich geimpften und gechipten Junghunde auf Online-Verkaufsportalen entdeckt hatten.

Polizei befreit Hundewelpen – und ermittelt nun gegen mehrere Frauen wegen illegalem Welpenhandel

Bei ihren Ermittlungen gegen illegalen Handel mit Hundewelpen durchsuchte die Polizei auch eine Wohnung in Düsseldorf. Insgesamt befreiten sie neben den fünf Malteser-Welpen auch mehrere junge Pudelschnauzer, französische Bulldoggen und Chihuahuas. Gegen vier Frauen im Alter von 20, 22, 42 und 61-Jahren wurden nun Ermittlungen eingeleitet.

Polizei veröffentlicht unfassbare Bilder der Hundewelpen auf Facebook - User reagieren geschockt

Auf Facebook veröffentlichte die Polizei inzwischen ein paar Fotos, die das Elend der gefundenen Welpen zeigen. Bei den Facebook-Usern lösten die Bilder große Wut aus. Sie kritisierten unter anderem, dass Tiere gesetzlich immer noch als Gegenstände und nicht als Lebewesen angesehen werden. Tinchen Trauerkind schreibt: „Wenn verdammt nochmal die Strafen endlich härter würden! Tiere sind keine Sache! Für mich macht es keinen Unterschied, ob nun Tiere oder Kleinkinder in einen Kühlschrank eingepfercht werden. Dementsprechend hart sollte auch die Strafe sein!“.

Polizei richtet Appell an Hundekäufer: Herkunft der Hunde muss nachvollziehbar sein

Um Situationen wie diese in Zukunft zu vermeiden, sollte insbesondere darauf geachtet werden, dass die Herkunft der Tiere nachvollzogen werden kann. Denn der Kauf von Welpen, deren Herkunft nicht angegeben ist und die im Internet, auf Parkplätzen oder anderen Orten angeboten werden, fördere den illegalen und nicht tiergerechten Handel. Wie Tierschützer mitteilen, erleiden Junghunde häufig Qualen und werden abgegeben, bevor sie eigenständig fressen können. Menschen, die sich einen Hund anschaffen möchten, werden daher darum gebeten, sich vor dem Kauf genau zu erkundigen.

Einen illegalen Tierhandel deckten kürzlich auch Zollfahnder am Flughafen Köln/Bonn auf. Dort stießen sie auf zwei Pakete mit mexikanischen Spielsachen, darunter Stoffpuppen. In diese wurden 26 lebende Reptilien eingenäht – zehn von den seltenen Tieren starben bei dem Transport. (nb)

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