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Corona: Köln bekommt 1.000 Impfdosen – für Stadtteile mit besonders hoher Inzidenz

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Eine Person mit Einmalhandschuhen hält mehrere aufgezogene Spritzen in den Händen.

Die Stadt Köln erhält 1.000 Impfdosen für Impfung in Brennpunkt-Vierteln (Symbolbild). © Marta Fernández Jara/dpa

Für die Impfung von Menschen in Stadtteilen mit besonders hoher Inzidenz bekommt die Stadt Köln 1.000 Impfdosen zur Verfügung gestellt. Das Projekt startet am Montag.

Köln – Die Stadt Köln bekommt für die geplanten Impfungen in sozialen Brennpunkten 1.000 zusätzliche Impfdosen vom Land zur Verfügung gestellt. Das geht aus einem Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums hervor, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Darüber hinaus dürften für das Pilotprojekt nur Impfstoffdosen verwendet werden, die bei den derzeit laufenden regulären Impfungen „keine Verwendung mehr finden können“, heißt es in dem Erlass vom Samstag.

Corona in Köln: Impfungen in Corona-Hotspots – Betroffene Stadtteile

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte am Freitag in einer Sitzung des Krisenstabs angekündigt, dass mobile Teams möglichst von diesem Montag an unter anderem in den Hochhaussiedlungen von Chorweiler und dem Kölnberg Impfungen anbieten. Als Ziel nannte Reker 700 Impfungen pro Tag.

Voraussetzung für den Start des Projekts sei allerdings, dass die Stadt ausreichend Impfstoff bekomme, hatte sie betont. Der Kölner Stadt-Anzeiger hatte zuvor über den Erlass berichtet.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet unterstützt die in Köln geplanten bevorzugten Corona-Impfungen von Menschen in sozialen Brennpunkten. „Inzidenzzahlen sind höher, wo Menschen eng beieinander wohnen“, sagte Laschet am Samstag in Düsseldorf. In Köln gebe es Stadtteile, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz bei 500 oder 600 liege – also um ein Vielfaches höher als im Landesschnitt. (jaw/dpa)

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