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Corona-Testzentren in Köln durchsucht: Möglicher Abrechnungsbetrug

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Ein Schild mit der Aufschrift „Kostenloser Corona-Schnelltest“ steht vor einem Testzentrum.
Die Polizei vollstreckte 147 Durchsuchungsbeschlüsse in Corona-Teststellen (Symbolbild). © Peter Kneffel/dpa

In Köln sind in dieser Woche Corona-Teststellen durchsucht worden. Wegen möglichen Abrechnungsbetruges gab es Durchsuchungsbeschlüsse.

Köln – Bei einer bundesweiten Aktion haben Behörden unter anderem in Köln Corona-Testzentren wegen möglicher Abrechnungsbetrüge durchsucht. Vor allem in Berlin, aber auch in Falkensee in Brandenburg, im hessischen Butzbach sowie in Köln vollstreckten Ermittler 147 Durchsuchungsbeschlüsse, wie die Polizei in Berlin mitteilte. Die Zahl der betroffenen Teststellen in der Domstadt war nach Angaben eines Polizeisprechers am Samstag zunächst unklar.

Köln: Corona-Testzentren am Mittwoch und Donnerstag durchsucht

Ausgangspunkt des Einsatzes seien Überprüfungen von Abrechnungen mehrerer Testzentren in Berlin gewesen, bei denen Unregelmäßigkeiten entdeckt wurden. In 46 Fällen hatte sich der Anfangsverdacht eines Betruges ergeben. Beamte sicherten bei dem Einsatz am Mittwoch und Donnerstag Beweismittel, teilte die Polizei weiter mit. Die Ermittlungen dauerten an.

Schon am 1. Juli hatte die Polizei Wohnungen und Geschäftsräume in Köln und Bergheim durchsucht. Sie sollen den Betreibern zweier im Corona-Teststellen gehören, die im Juni vom Kölner Gesundheitsamt geschlossen wurden. Den Betreibern wird ein dreister Abrechnungsbetrug zur Last gelegt. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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