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Coronavirus in Köln: Christopher-Street-Day findet in diesem Jahr erst im September statt

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Von: Mick Oberbusch

Teilnehmer einer Fahrradsternfahrt des Christopher Street Day (CSD) radeln mit einer Regenbogenfahne durch die Stadt.
Der Christopher Street Day (CSD) in Köln findet dieses Jahr erst im September statt. © Roberto Pfeil/dpa

Die Christopher-Street-Day-Parade findet in diesem Jahr erst im September statt. Wegen Corona wurde die Veranstaltung nun um zwei Monate nach hinten verschoben.

Update vom 3. Februar, 11:07 Uhr: Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung wird die Christopher-Street-Day-Parade in Köln auf den 5. September 2021 verschoben. Eigentlich findet sie im Juli statt. Ein Sprecher sagte am Mittwoch, dass man sich nun aber dazu entschlossen habe, die Parade um zwei Monate nach hinten zu schieben. Die Wahrscheinlichkeit, dass Großveranstaltungen stattfinden könnten, sei Anfang September nach heutigem Stand einfach größer als Anfang Juli.

Corona in Köln: Polizei sprengt illegale Techno-Party im Wald – Anwohnerin gab den Hinweis

Update vom 1. Februar, 17:00 Uhr: Wie die Polizei Köln jetzt mitteilte, haben die Beamten am Sonntagmorgen eine illegale Techno-Party auf dem Waldgelände „Zum Gremberger Wäldchen“ aufgelöst. 13 Personen feierten dort in einer Hütte. Der städtische Ordnungsdienst leitete wegen Verstoßes gegen das Ansammlungs- und Kontaktverbot der Coronaschutzverordnung gegen alle Personen Verfahren ein und stellte eine Musikanlage sicher.

Während des Einsatzes fand die Polizei außerdem Drogen und zwei gestohlene Fahrräder. Ein 53-Jähriger versuchte von dem Gelände zu flüchten. Bei ihm fanden die Einsatzkräfte Amphetamine und ein Messer. Außerdem trafen die Beamten einen Mann an, der bereits per Haftbefehl gesucht wurde. Eine Anwohnerin hatte gegen 9 Uhr wegen lauter Musik die Polizei verständigt.

Die Polizei Köln ermittelt nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Hehlerei, Hausfriedensbruch sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. (sk/ots)

Coronavirus in Köln: Mutation aus Südafrika in Flüchtlingsheim nachgewiesen – Einrichtung abgeriegelt

Update vom 1. Februar, 06:10 Uhr: In einer Kölner Flüchtlingsunterkunft haben sich 41 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Bei 31 der insgesamt 41 positiven Tests wurde außerdem die ansteckende Virus-Mutation aus Brasilien oder Südafrika nachgewiesen. Am wahrscheinlichsten sei die südafrikanische Variante.

Unter den Beschäftigten gebe es elf Nachweise der südafrikanischen Variante. Bei fünf weiteren positiv getesteten Mitarbeitern stehe die Varianten-Analyse noch aus. Der Kölner Gesundheitsdezernent Harald Rau nannte den Nachweis der Infektionen „ein deutliches Alarmsignal“.

In der Unterkunft leben 108 Bewohner. Die Stadt teilte am Sonntag, dem 31. Januar mit, dass das Gelände von der Polizei abgesichert wird. Außerdem werde die Quarantäne und Betretungsverbot kontrolliert. (nb mit dpa)

Neues Testzentrum am Flughafen Köln/Bonn – medizinische Masken in Terminals Pflicht

Update vom 29. Januar, 16:45 Uhr: Am Flughafen Köln/Bonn öffnet am Montag ein neues Corona-Testzentrum, wie der Flughafen am Freitag mitteilte. Das Zentrum in Terminal 2 wird vom Unternehmen Centogene betrieben, das bereits am Düsseldorfer Flughafen eine große Filiale hat. Es steht sowohl Reisenden als auch Besuchern offen. Zunächst bietet Centogene PCR-Tests an, später sollen Schnelltests hinzukommen.

Vom 1. Februar an besteht in den Terminals zudem die Pflicht zum Tragen von OP-, KN95 oder FFP2-Masken. Die herkömmlichen Stoff- oder Alltagsmasken reichen nicht mehr aus. „Diese Regelung gilt für Reisende und sonstige Gäste ab dem sechsten Lebensjahr“, so der Flughafen. Wegen des drastisch gesunkenen Flugverkehrs wird in Köln/Bonn derzeit nur Terminal 1 für den regulären Betrieb genutzt. (dpa)

Corona in Köln: Britische Mutation des Virus in vier Kitas entdeckt

Update vom 28. Januar, 19:45 Uhr: Wie nun bekannt wurde, sei die Corona-Mutation aus Großbritannien bislang in vier Kölner Kitas nachgewiesen worden. Wie die Stadt Köln am Donnerstagabend mitteilte, sei das mutierte Virus nachträglich bei insgesamt vier Erzieherinnen und Erziehern sowie bei zwei Kindern nachgewiesen worden. Bei einem weiteren positiv getesteten Kind und bei einer Erzieherin ist noch offen, ob es sich um das mutierte Virus handelt. Außerdem steht noch das Testergebnis für zwei Kinder aus, in deren Familien die britische Variante festgestellt worden war. (nb mit dpa)

Köln: Corona-Mutation in Kita in Deutz nachgewiesen

Update vom 28. Januar, 16:20 Uhr: Die ursprünglich erstmals in Großbritannien entdeckte Mutante des Coronavirus wurde in einer Kita im Kölner Stadtteil Deutz nachgewiesen. Dort sollen sich zwei Erzieher und drei Kinder infiziert haben. Das berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Aufgefallen sei dies wohl, nachdem ein Elternteil eines Kindes positiv auf das mutierte Virus getestet wurde.

In der Kita habe man aber sehr schnell reagiert und umgehend alle Kontaktpersonen isoliert. Der letzte bekannte Fall soll demnach auch bereits 14 Tage zurückliegen und das Gesundheitsamt weiter mit dem Träger in Kontakt stehen.

Corona in Köln: Wer bekommt überzählige Impfstoff-Dosen? Stadt richtet Kommission ein

Update vom 27. Januar, 17:45 Uhr: Wie die Stadt am Mittwoch bekannt gab, soll es bis voraussichtlich Ende März keinen Bühnenspielbetrieb vor Publikum geben. Das haben gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach sowie die Leiterinnen und Leitern der Bühnen Köln, der Kölner Philharmonie, des Gürzenich-Orchesters und der Puppenspiele entschieden. Grund dafür seien die aktuelle Pandemielage sowie sinnvolle Planungsvorläufe in den Kultureinrichtungen.

Die Stadt weist allerdings darauf hin, dass viele Kulturstätten Streaming-Angebote haben, die auch auf der Internetseite der Stadt Köln zusammengefasst sind.

Corona in Köln: Kommission soll über Verteilung von Impfstoff-Resten entscheiden

Update vom 27. Januar, 12:40 Uhr: Wer bekommt übriggebliebenen Impfstoff? Zur gerechten Verteilung solcher Impfstoff-Dosen richtet Köln jetzt eine Ethikkommission ein. Der Krisenstab der Stadt habe das am Mittwoch beschlossen, sagte eine Sprecherin der dpa. Das Gremium werde eingesetzt, damit „die Verteilung der wenigen, überzähligen Impfstoff-Dosen ethisch, moralisch und rechtlich transparent und nachvollziehbar gestaltet werden“ könne.

Hintergrund ist nach Angaben der Stadt, dass der Krisenstab zum Jahresbeginn entschieden hatte, dass Impfstoff-Dosen, die bei den Impfungen in den Seniorenheimen übrig bleiben, medizinischem Personal in Kliniken und Mitarbeitern im Rettungsdienst verabreicht werden sollen. Diese Gruppe seien nun aber regulär an der Reihe. Daher stellte sich die Frage, was künftig mit den überzähligen Dosen passieren soll. (dpa)

Neue Corona-Regeln in Köln: Stadt meldet 75 Verstöße gegen die Maskenpflicht

Update vom 26. Januar, 17:45 Uhr: Seit Montag, dem 25. Januar, gelten in Köln nun neue Corona-Regeln. Darunter fällt auch eine verschärfte Maskenpflicht. Demnach darf im ÖPNV, darunter fallen auch die Linien der KVB, und in den Handelseinrichtungen nur noch eine FFP2- oder eine OP-Maske getragen werden. Bereits am ersten Tag hat der Ordnungsdienst der Stadt Köln die Einhaltung der neuen Coronaschutzverordnung kontrolliert und dabei 75 Verstöße gegen die Maskenpflicht gemeldet. „Es wird statistisch jedoch nicht unterschieden, ob die betreffende Person keine Maske oder die falsche Maske trug“, so Stadtsprecher Robert Baumanns.  

Von den 75 Verstößen wurden 67 Verstöße in Bussen und Bahnen festgestellt. In Handelseinrichtungen wurde dagegen achtmal gegen die Maskenpflicht verstoßen. „Dies liegt darin begründet, dass der Schwerpunkt der Kontrollen gestern auf dem ÖPNV lag“, so Baumanns.

Stadt schenkt über 80-Jährigen Taxigutscheine für die Fahrt ins Impfzentrum

Update vom 26. Januar, 16:15 Uhr: Aufgrund eines Lieferengpasses der Impfstoffhersteller Pfizer und Biontech startet der Betrieb der Impfzentren in NRW nun erst ab dem 8. Februar 2021. Über 80-Jährige, bei denen eine Schwerbehinderung vorliegt oder die in die Pflegestufe 3 bis 5 eingeordnet werden können, können sich einen kostenlosen Transport vom Hausarzt verordnen lassen. Andere Menschen in dieser Altersgruppe, die in die Pflegegrade 1 oder 2 eingestuft sind, haben jedoch keinen Anspruch auf den Transport, so die Stadt Köln. Daher kündigte die Stadt nun an, „auch diesen Kölnerinnen und Kölnern einen reibungslosen Transport zum Impfzentrum zu ermöglichen“. Für die Rückfahrt vom Impfzentrum stellt sie diesen Bürgern daher nun Taxigutscheine in Höhe von 20 Euro aus.

Coronavirus in Köln: Krisenstab lockert Alkoholverbot – doch hier bleibt das Trinken verboten

Update vom 25. Januar, 16:30 Uhr: Laut der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ist es ab Montag, dem 25. Januar, wieder erlaubt, im öffentlichen Raum Alkohol zu konsumieren. In Köln gelten ab sofort jedoch andere Regeln: Wie die Stadt am Montag mitteilte, hat der Krisenstab nun ein Alkoholkonsumverbot von 15 bis 6 Uhr für Hotspots in Köln beschlossen. Das Verbot gilt für folgende Bereiche: Altstadt, Stadtgarten und Umgebung, Brüsseler Platz und Umgebungsstraßen, Schaafenstraße und Umgebung, Zülpicher Viertel und Rheinboulevard/Rheinpromenade rechtsrheinisch.

Mit der neuen Verordnung hat die Stadt ihr Verbot jedoch etwas gelockert – zuvor war der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum überall in Köln verboten.

Coronavirus: Bislang 14 Corona-Mutationen in Köln festgestellt

Update vom 22. Januar, 14:15 Uhr: Dr. Johannes Nießen, Leiter des Kölner Gesundheitsamts, teilte in der Pressekonferenz mit, dass bislang in Köln 14 Corona-Mutationen festgestellt wurden. Die Stadt habe nun veranlasst, dass bei jedem positiven PCR-Test untersuchen werden soll, ob der oder die Infizierte sich mit einer der neuen Corona-Mutationen angesteckt hat. Wir beenden den Liveticker an dieser Stelle.

Köln: Bis Mitte Februar muss eine Inzidenz von maximal 50 erreicht werden

Update vom 22. Januar, 14:00 Uhr: Wie Kölns Oberbürgermeisterin Reker in der Pressekonferenz informierte, könnte der Großteil der Ansteckungen bei Familienbesuchen passieren. Sie appellierte daher an alle Bürger, sich an die Corona-Regeln zu halten. Bis Mitte Februar sei es notwendig, eine Inzidenz von maximal 50 zu erreichen. Wenn dieses Ziel nicht erreicht wird, so kündigte Reker an, werden strengere Maßnahmen eingeführt. Schon jetzt will die Stadt zu weiteren Verschärfungen Überlegungen anstellen. So wird es am kommenden Freitag eine Corona-Expertenkonferenz geben. In dieser Runde soll mit verschiedenen Fachleuten diskutiert werden, wie eine Inzidenz von 50 erreicht werden könne.

Köln: PCR-Tests sollen in Kitas und Schulen durchgeführt werden

Update vom 22. Januar, 13:45 Uhr: Oberbürgermeisterin Henriette Reker kündigte in der Pressekonferenz am Freitag, dem 22. Januar an, dass PCR-Tests nun auch in Schulen und Kitas vor Ort durchgeführt werden sollen. Sie appellierte an Erzieher und Lehrer, sich testen zu lassen, um die Corona-Fallzahlen zu reduzieren. Zudem bedankte sie sich bei den Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen. Laut Reker werden derzeit fünf Prozent der Schüler in Schulen betreut, in Kindertagesstätten nutzen 45 Prozent der Eltern die Betreuungsangebote.

Update vom 22. Januar, 13.35 Uhr: Oberbürgermeisterin Henriette Reker informiert nun in einer Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Situation in Köln.

Coronavirus in Köln: Stadt verschickt Impf-Benachrichtigungen an Bürger

Update vom 22. Januar, 12:15 Uhr: Die Stadt Köln hat am Donnerstag, dem 21. Januar, die ersten Impf-Briefe an die Kölnerinnen und Kölner über 80 Jahren verschickt. Sie sollen als nächste Personengruppe geimpft werden, direkt nach den Menschen, die derzeit in Senioren und Pflegeeinrichtungen leben oder dort arbeiten.

Die 80-jährigen Bürger, die noch zu Hause leben und mobil sind, sollen für die Impfung einen Termin im Impfzentrum auf dem Gelände der Koelnmesse vereinbaren. Insgesamt gibt es in NRW 53 Impfzentren. „Machen Sie von diesem kostenfreien Angebot Gebrauch. Denn nur wenn ein Großteil der Stadtbevölkerung gegen das Virus geimpft ist, kann ein wirkungsvoller Gesundheitsschutz aller gelingen“, so Oberbürgermeisterin Henriette Reker in ihrem Brief. Der Brief ist auch auf der Internetseite der Stadt Köln abrufbar. (nb)

Coronavirus: Köln überprüft jeden positiven Corona-Test auf Mutationen

Update vom 21. Januar, 10:15 Uhr: In der Köln werden seit dieser Woche alle positiven Corona-Tests auf mutierte Viren untersucht. Die Uniklinik hatte dies bei der Stadtverwaltung angeregt und bereits mehr als 400 Proben auf neue Varianten des Coronavirus überprüft, wie ein Sprecher der Uniklinik am Mittwoch sagte.

Nach Auskunft des Gesundheitsamtes der Stadt beteiligen sich auch die anderen großen Labore der Millionenstadt an der neuen Teststrategie. „Wir haben ein großes Interesse daran, möglichst früh Bescheid zu wissen, ob die ansteckende Variante des Virus auch in Köln grassiert, um entsprechend früh reagieren zu können“, sagte Johannes Nießen, Leiter des Kölner Gesundheitsamtes.

Bislang seien an der Uniklinik 411 Proben auf Mutationen überprüft worden, darunter auch ältere und solche Verdachtsfälle, die aus anderen Laboren zugesandt wurden, sagte ein Unikliniksprecher der Welt. In 19 Fällen fanden die Forscher Virus-Varianten, meist die zuerst in England entdeckte Mutation B.1.1.7, in vier Fällen die Variante, die zuerst in Südafrika aufgetreten war. (dpa)

Coronavirus in Köln: Land storniert zugesagte Impfstoff-Lieferung – OB Reker ist enttäuscht

Update vom 20. Januar, 16:50 Uhr: Eigentlich sollte es am 1. Februar losgehen. Dann sollte das Kölner Impfzentrum öffnen. Auch in den Krankenhäusern gibt es vorerst keine Erst-Impfungen mehr. Der Lieferengpass der Impfstoff-Hersteller Biontech und Pfizer trifft auch die Stadt Köln hart. Wie es in einer Mitteilung heißt, habe das Land die für den 20. und 21. Januar zugesagte Impfstoff-Lieferungen storniert.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist enttäuscht: „Jeden Tag sprechen mich Menschen an, die ihre Impfung geradezu herbeisehnen. Dass sie nun noch länger warten müssen, ist sehr ärgerlich, aber ohne Impfstoff kann auch eine hochprofessionelle Impflogistik, wie wir sie in Köln aufgebaut haben, nicht erfolgreich funktionieren“. Man habe alle Rahmenbedingungen dafür geschaffen, den Impfstoff verimpfen zu können, sobald er hier verfügbar sei, versichert Reker.

Konkret bedeutet die Verzögerung, dass in den Krankenhäusern bis zum Monatsende keine Erst-Impfungen für Mitarbeiter angeboten werden können. In den Senioren- und Pflegeeinrichtungen können nur Zweit-Impfungen erfolgen. Damit verschiebt sich auch die Öffnung der Impfzentren. Das NRW-Gesundheitsministerium gibt nun eine landesweite Öffnung am 8. Februar vor.

Corona in Köln: JVA-Mitarbeiter sind doch nicht infiziert – Ergebnisse der Schnelltests waren falsch

Update vom 19. Januar, 11:00 Uhr: Die 21 Mitarbeiter der JVA, die am vergangenen Freitag per Schnelltest positiv getestet wurden, sind nun doch nicht mit dem Coronavirus infiziert. Dies zeigte nun ein PCR-Test. Der Kölner-Stadt-Anzeiger berichtete zunächst, dass der Schnelltest der 21 Mitarbeiter falsch war. Wie Anstaltsleiterin Angela Wotzlaw im Gespräch mit 24RHEIN bekannt gab, wurden die informierten Bediensteten im Schichtdienst allesamt von medizinischem Fachpersonal per Schnelltest getestet. „Somit kann nicht von einer fehlerhaften Handhabung der Tests gesprochen werden“, so Wotzlaw. Die Schnelltests wurden durchgeführt, nachdem eine Beamtin der JVA positiv auf das Virus getestet wurde. Sie befindet sich aktuell noch in Quarantäne. Bei 50 weiteren Mitarbeitern der JVA, die ebenfalls getestet wurden, zeigte der PCR-Test ebenfalls ein negatives Testergebnis an. Ein Test stehe jedoch noch aus. Bei den 50 Mitarbeitern fiel jedoch auch der zuvor durchgeführte Schnelltest schon negativ aus. Laut dem RKI können Schnelltests zwar wesentlich schneller durchgeführt werden als PCR-Tests, jedoch gelten sie als weniger zuverlässig.

Köln: 21 Mitarbeiter der JVA Ossendorf infiziert – Besucherbereich geschlossen

Update vom 15. Januar, 12:30 Uhr: Bei 21 Mitarbeitern des Gefängnisses Köln-Ossendorf ist ein Corona-Schnelltest positiv ausgefallen, sagte die Leiterin der Justizvollzugsanstalt (JVA), Angela Wotzlaw, am Freitag. Das Ergebnis des PCR-Labortests stehe noch aus. Bei den Mitarbeitern handelt es sich um Kontaktpersonen einer infizierten Beamtin.

50 weitere Kontaktpersonen wurden per Schnelltest zunächst negativ getestet. Doch auch bei ihnen soll ein PCR-Test für Sicherheit sorgen. Um die Personalknappheit aufzufangen, werde der Besucherbereich des Gefängnisses zunächst geschlossen und einige Kollegen, die eigentlich frei hätten, würden einspringen, sagte Wotzlaw. „Sofern sich das negative Testergebnis bei den 50 Mitarbeitern bestätigt, so dass sie am Montag wieder zur Arbeit kommen können, können wir den Engpass gut überbrücken.“ (dpa)

Kölner Virologe warnt in Tagesschau vor neuer Mutation – müssen Maßnahmen verschärft werden?

Erstmeldung von Donnerstag, 14. Januar: Köln – Nachdem in der Uniklinik Köln fünf Fälle der Corona-Mutation B.1.1.7 entdeckt wurden, fordert ein Kölner Virologe eine Verlängerung oder gar Verschärfung der aktuell geltenden Maßnahmen. Das Virus sei bis zu 70 Prozent ansteckender als bislang bekannte Varianten, erklärte der Kölner Virologe Rolf Kaiser in der 20-Uhr-Tagesschau in der ARD. „Wenn sich diese Variante bei den Menschen besser einnisten kann, ist auch eine bessere Verbreitung anzunehmen. Das hieße, dass die Ansteckungszahlen doch nicht so sinken, wie wir das gerade erhoffen. Wir müssen also die Maßnahmen dann entsprechend verlängern oder gegebenenfalls verschärfen“, so der Virologe der Uniklinik in Köln in der ARD. (mo)

Alle wichtigen Informationen zur Entwicklung des Coroanvirus in Köln finden Sie in diesem News-Ticker. Aktuelle Informationen zu Neuinfektionen, 7-Tages-Inzidenz-Wert und wichtigen Corona-Zahlen gibt es ebenfalls in einem Newsticker.

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