Wert nähert sich kritischer Marke

Coronavirus in Köln: Bedenkliche Entwicklung – Inzidenzwert steigt in 24 Stunden deutlich an

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In den letzten 24 Stunden gab es in Köln 237 neue Corona-Fälle (Symbolbild der Analyse eines PCR-Tests).

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Köln ist schlagartig angestiegen und liegt jetzt bei 83,5. Damit liegt der Wert deutlich höher als noch am Donnerstag.

Update vom 12. März, 15:42 Uhr: Die Stadt teilte mit, dass auch ein Ausbruch in einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung maßgeblich zur steigenden Corona-Wocheninzidenz beigetragen habe. Von 48 Bewohnern seien 34 infiziert, hinzu kämen 19 Mitarbeiter. „Das Impfen wird dort nun im Rahmen der bestehenden Impfreserven vorangetrieben“, erklärte eine Stadtsprecherin. Ein weiterer Faktor sei die Ausbreitung der Virus-Varianten. (dpa/lnw)

Coronavirus in Köln: Bedenkliche Entwicklung – Inzidenzwert steigt in 24 Stunden deutlich an

Köln – In Nordrhein-Westfalens größter Stadt Köln ist die wichtige Kennziffer für Corona-Neuinfektionen sprunghaft angestiegen. Das Landeszentrum Gesundheit NRW und das Robert Koch-Institut (RKI) wiesen für die Millionenstadt am Freitag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 83,5 aus. Am Tag zuvor hatte Köln noch 72,6 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen angegeben.

Köln: Der Inzidenzwert nähert sich der kritischen Marke von 100,00

Die Stadt bewegte sich damit deutlich auf die für Lockerungen relevante Schwelle von maximal 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche zu. In Nordrhein-Westfalen haben andere Kommunen diese Schwelle bereits überschritten – etwa Herne (140,6), der Märkische Kreis (138,9) und der Kreis Düren (138,3).

Seit Montag (8. März) sind auch in Köln weitere Öffnungsschritte in Kraft getreten. So haben die Museen und der Kölner Zoo unter bestimmten Hygieneregeln wieder geöffnet. Seit Freitag (12. März) hat außerdem der Kölner Dom wieder für Besucher geöffnet. (bs/dpa/lnw)

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