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„No Covid“-Strategie: OB Henriette Reker fordert härteren Coronakurs – Krisenstab berät über Strategie

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Von: Nina Büchs

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) sitzt im Impfzentrum.
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker muss jetzt das Ergebnis eines Corona-Tests abwarten (Archivbild). © Oliver Berg/dpa

Kölns OB Henriette Reker fordert einen wesentlich härteren Kurs bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Dazu gehört unter anderem ein konsequenterer Lockdown.

Update vom 18. Februar, 16:50 Uhr: Im Kampf gegen die Corona-Pandemie haben die Universität und die Uniklinik Köln nun die Leitung für ein EU-weites Netz zur Impfstoff-Forschung übernommen. Daran seien bisher 26 Partnerinstitutionen aus 21 Ländern Europas beteiligt, schrieb die Universität am Donnerstag in einer Pressemitteilung. Das Projekt wird für drei Jahre mit insgesamt zwölf Millionen Euro von der Europäischen Union finanziert. Geforscht wird unter anderem zum Thema Sicherheit, Wirksamkeit und zur möglichen Anpassung der Impfstoffe an Virus-Mutationen.

„No Covid“-Strategie: OB Henriette Reker fordert härteren Coronakurs – Krisenstab berät über Strategie

Update vom 17. Februar, 15 Uhr: Welchen Weg schlägt Köln im Umgang mit dem Coronavirus ein? Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker teilt die Auffassung einer Expertengruppe, dass eine „No-Covid“-Strategie das richtige Vorgehen ist. Das Ziel müsse es sein, die Inzidenz nachhaltig niedrig zu halten. Der Krisenstab der Stadt Köln befasst sich in den kommenden Tagen mit den Überlegungen einer „No-Covid“-Strategie. Welche Maßnahmen Köln ergreifen könnte und wie die weitere Kölner Covid-Strategie lautet, ist am Montag Thema im Hauptausschuss. Hinter der No-Covid-Strategie-stecken mehrere Wissenschaftler, die aktuell auch ein Konzept mit coronafreien „grünen Zonen“ entwickeln.

„No Covid“-Strategie: OB Henriette Reker fordert härteren Coronakurs

Update vom 17. Februar, 7:34 Uhr: Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich für einen härteren Kurs bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie ausgesprochen und warb für einen Strategiewechsel hin zu einer „No-Covid-Strategie“. Das bedeutet, dass es Lockerungen erst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter zehn geben soll.  Auch nach zwei Monaten Lockdown sei die Zahl der Neuinfektionen nach wie vor hoch und der Inzidenzwert stagniere mitunter mehrere Tage lang auf hohem Niveau.

Trotz eines negativen Coronatests ist Kölns Oberbürgermeisterin Reker in Isolation. Sie hatte zuvor Kontakt mit NRW-Innenminister Reul, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat. „In dieser Phase der Pandemie halte ich einen kurzen konsequenteren Lockdown für zielführend, wenn es darum geht, dass wir die coronabedingten Einschränkungen damit möglichst schnell und nachhaltig lockern können“, sagte die parteilose Politikerin. Es habe dem Land geschadet, dass Bund, Länder und Kommunen oftmals zu zögerlich waren. Bereits seit Wochen sind in ganz Deutschland Geschäfte und Restaurants geschlossen, der zweite Lockdown bedroht jedoch auch Existenzen von Wirten und Betreibern.

Reker plädierte dafür, den Kommunen einen größeren Spielraum bei den Beschränkungen einzuräumen, um flexibel und kurzfristig auf Veränderungen reagieren zu können. Um die Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, befürwortet Reker ein Belohnungssystem: „Wenn eine niedrige Inzidenz automatisch Lockerungen bedeutet und eine steigende Inzidenz ebenso automatisch zu harten Einschränkungen führt, ist das transparent.“ Zudem wäre klar, dass es lohnenswert sei, sich an bestimmte Maßnahmen zu halten. (dpa)

Corona in Köln: Coronatest von OB Henriette Reker negativ – sie bleibt aber in Isolation

Update vom 16. Februar, 16.15 Uhr: Ein bei OB Henriette Reker durchgeführter Coronatest ist negativ ausgefallen. Das teilt die Stadt Köln mit. Bei dem Test handelte es sich um einen PCR-Test. Die Oberbürgermeisterin bleibt dennoch bis zum 25. Februar in häuslicher Quarantäne und führt ihre Dienstgeschäfte aus dem Homeoffice. Als Kontaktperson eines mit einer Virusvariante Infizierten kann sie die Quarantäne nicht nach einem negativen Testergebnis frühzeitig beenden. Stattdessen erfolgt eine Isolation von 14 Tagen.

Corona in Köln: OB Henriette Reker in Isolation – sie hatte Kontakt zu positivem NRW-Innenminister Herbert Reul

Update vom 15. Februar, 20 Uhr: Der positive Corona-Test von NRW-Innenminister Herbert Reul hat auch Konsequenzen für das Kölner Rathaus. Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich am Montag in Isolation begeben, da sie mit dem Minister am Donnerstag einen gemeinsamen Termin bei der Kölner Feuerwehr wahrgenommen hat. Auf einem Foto, das die Feuerwehr twitterte, sieht man Reul und Reker nebeneinander – sie tragen medizinische Masken.

Reker befindet sich aktuell ohnehin im Urlaub und Zuhause. Am Dienstag wird Kölns OB auf das Coronavirus getestet. Die Feuerwehr habe ebenfalls alle Beteiligten ins Homeoffice geschickt. Auch sie sollen getestet werden. Die Stadt Köln betonte allerdings, dass Hygieneregeln eingehalten worden seien. Neben Henriette Reker hat sich auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann vorsorglich in Quarantäne begeben. (sk mit dpa)

Corona in Köln: Elf Todesfälle in Pflegeheim – Einrichtung drängte auf frühere Impfung

Update vom 15. Februar, 15:25 Uhr: In einem Pflegeheim in Köln hat es elf Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gegeben. Das sagte Bettina Levy vom Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln am Montag der dpa. Nahezu alle anderen Bewohner und mehr als 20 Pflegekräfte seien außerdem positiv getestet worden.

Levy betonte, man habe auf eine frühere Impfung gedrängt, erst nach dem Ausbruch sei diese dann aber am 4. Februar erfolgt. An dem Tag konnte „krankheitsbedingt nur eine sehr geringe Zahl an Bewohnern geimpft werden, da wir zu diesem Zeitpunkt bereits den akuten Ausbruch mit Covid-19 hatten.“ Der Vorstand der Gemeinde habe vorher „mehrfach die zuständigen staatlichen oder vom Land beauftragten Stellen kontaktiert, um das Impfverfahren auch bei uns in Gang zu setzen“.

Die Stadt Köln machte keine Angaben zu dem Ausbruch. Man äußere sich grundsätzlich nicht zu Fällen in einzelnen Einrichtungen, meinte eine Sprecherin. (dpa)

Zwischenbilanz zu Corona-Verstößen am Karnevalswochenende – Ordnungsdienst hat alle Hände voll zu tun

Update vom 15. Februar, 08:00 Uhr: Während sich die Kölner an Weiberfastnacht größtenteils an die Corona-Regeln hielten, sieht die Zwischenbilanz zum Karnevalswochenende schon nicht mehr so rosig aus. Tatsächlich hatte es am Wochenende zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung und die Allgemeinverfügung der Stadt Köln gegeben. Ein Dienstgruppenleiter des Ordnungsamts resümierte nach Ende seiner Schicht in der Nacht zum Sonntag: „Man hatte das Gefühl, es ist Hochsommer und wir fahren ohne Verschnaufpause von Veranstaltung zu Veranstaltung.“

Wie die Stadt mitteilt, löste der Ordnungsdienst am Samstag, dem 13. Februar 24 verbotene Zusammenkünfte im privaten Raum, darunter einige Partys auf. 111 Personen müssen nun ein hohes Bußgeld wegen Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkungen im privaten Raum zahlen. Aber auch im öffentlichen Raum ahndeten die Einsatzkräfte Verstöße gegen das Ansammlungs- und Kontaktverbot. Die fällige Geldstrafe beträgt in beiden Fällen pro Person 250 Euro.

Ein Zeppelin mit der Aufschrift „bliev zohuss“ (Kölsch für «Bleib zu Hause») vom Karnevalscorps Rote Funken fliegt am Dom und der Hohenzollernbrücke vorbei.
An Weiberfastnacht flog dieses Zeppelin mit der Aufschrift „bliev zohuss“ am Dom vorbei. Doch schon am Karnevalswochenende zeigt sich: Einige Kölner hielten sich nicht daran. © Rolf Vennenbernd/dpa

Auch in den kommenden beiden Karnevalstagen wird der Ordnungsdienst Hinweisen auf verbotene Partys nachgehen und Verstöße ahnden. Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte am Karnevalsfreitag in Bezug auf das Infektionsgeschehen betont: „Ich habe kein Verständnis für diejenigen, die in egoistischer Weise trotz Verbots und aller Appelle an die Vernunft private Feiern organisieren und sich treffen, als würde sie das alles nichts angehen. Das ist unsolidarisch und damit inakzeptabel. Jeder einzelne von ihnen trägt dazu bei, dass wir alle deshalb länger warten müssen, bis wir die Regeln lockern können.“

Köln: Kein Karneval wegen Corona – doch Carolin Kebekus hat eine Befürchtung

Update vom 10. Februar, 18:00 Uhr: Während im Februar 2020 in Köln noch gefeiert wurde, sind die Straßen und Kneipen in diesem Jahr leer. Denn wegen Corona wurde der Karneval abgesagt. Die Komikerin Carolin Kebekus (40) befürchtet nun, dass sich an Weiberfastnacht trotz der geltenden Regelungen viele Leute in Köln treffen und dort feiern wollen. Sie sei sich nicht sicher, dass alle mitbekommen hätten, dass der Karneval in diesem Jahr ausfällt.

An Karneval trotzdem zu feiern, sei für Kebekus jedoch keine Option. „Klar würde man gerne eine Pizza essen gehen oder Leute treffen. Aber jetzt zu sagen: Scheiß drauf, kommt Karneval halt zu uns, da hätte ich viel zu viel Respekt vor, weil ich zu viele Leute kenne, die Corona haben oder hatten. Ein Freund von mir hat seit Monaten keinen Geruchs- und Geschmackssinn mehr. Da fehlen dir zwei komplette Sinnesorgane und das wird noch nicht mal als schwerer Verlauf bezeichnet“, sagte sie gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger. (nb mit dpa)

Köln: Kein Karneval wegen Corona – Auto-Konzerte und Streams sind laut Carolin Kebekus kein Ersatz

Aufgrund von Corona gibt es derzeit einige Karnevals-Konzerte in Autokinos oder Sitzungen im Digitalformat. Für die Komikerin sind diese Veranstaltungen jedoch kein Ersatz zu den eigentlichen Karneval-Partys. „Als Künstler ist es die Höchststrafe, kein Publikum zu haben. Irgendwie gewöhnt man sich zwar daran. Aber das ist kein Dauerzustand und auch finanziell nicht in Ordnung. Von Autokino-Konzerten und Streams kann keiner leben“, so Kebekus.

Köln: Auch AstraZeneca wird im Impfzentrum verimpft – doch nur diese Personen erhalten den Impfstoff

Update vom 10. Februar, 17:25 Uhr: Seit Montag, dem 8. Februar, kann der Impfstoff nun im Impfzentrum an der Messe in Deutz verabreicht werden. Wie die Stadt bekannt gab, wurden dort in den ersten beiden Tagen insgesamt 1.442 über 80-Jährige geimpft. Seit Mittwoch, dem 10. Februar, wird dort neben Biontech/Pfizer außerdem auch der Impfstoff von AstraZeneca verimpft – diesen Impfstoff erhalten jedoch nur priorisierte Berufsgruppen, die jünger als 65 sind. Für diesen Personenkreis vergibt die Stadt seit dem 8. Februar Impftermine.

Coronavirus in Köln: 19-Jährige feiert mit 26 Leute ihren Geburtstag

Update vom 9. Februar, 15:40 Uhr: Eine 19-jährige Aachenerin hat in einer angemieteten Ferienwohnung mit 26 Gästen in Köln-Holweide trotz Corona ihren Geburtstag gefeiert. Anwohner meldeten die Ruhestörung am Dienstagmorgen, dem 9. Februar, gegen 1 Uhr. Als die Beamten an der Bergisch Gladbacher Straße ankamen und die Gäste die Polizisten bemerkten, versuchten diese zu flüchten. Manche von ihnen versteckten sich hinter Türen und schlossen sich im Badezimmer der Wohnung ein.

Doch alle Versuche, einer Ordnungswidrigkeitsanzeige zu entkommen, blieben erfolglos. So müssen sich nun alle 26 Gäste und die Gastgeberin wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen verantworten. Auch den Vermieter der Ferienwohnung erwartet eine Anzeige und eine Geldstrafe wegen des bestehenden Beherbergungsverbots. Ihnen allen droht nun ein saftiges Bußgeld.

Coronavirus: Land NRW verteilt Masken an bedürftige Kölnerinnen und Kölner

Update vom 8. Februar, 17:46 Uhr: Seit dem 25. Januar 2021 gilt in NRW die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Einzelhandel und im öffentlichen Personennahverkehr. Die Stadt Köln kündigte nun an, dass das Land NRW 404.000 Masken für bedürftige Kölnerinnen und Kölner zur Verfügung stellen wird. Zudem sollen auch die Tafeln und Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe medizinische Masken erhalten. Bedürftige, die nicht über ausreichendes Einkommen verfügen, sollen die Masken ohne weitere Einzelfallprüfung oder Nachweispflicht erhalten, so die Stadt.

Corona in Köln: Stadt verhängt verschärftes Kontaktverbot – 57 Verstöße

Update vom 8. Februar, 16:26 Uhr: Nach erhöhten Neuinfektionszahlen hat die Stadt Köln seit Samstag, dem 6. Februar, verschärfte Corona-Maßnahmen eingeführt. Dazu zählt auch die Ausweitung des Kontaktverbots auf den privaten Raum. Wie die Stadt nun bekannt gab, hielten sich jedoch nicht alle an das geltende Kontaktverbot. So ahndete der Ordnungsdienst am vergangenen Wochenende 17 Verstöße gegen diese Regelung. 57 Personen erwartet nun ein Bußgeld von etwa 250 Euro pro Person.

Kontaktbeschränkung: Diese Regel gilt aktuell

Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung dürfen im privaten und im öffentlichen Raum nur noch Zusammenkünfte von einer Person außerhalb des eigenen Hausstandes stattfinden.

Corona in Köln: 41 Personen feiern illegale Party – Polizei stellt Mischpulte sicher

Update vom 7. Februar, 13:10 Uhr: Die Polizei hat in Köln-Fühlingen in der Nacht zu Sonntag eine illegale Techno-Party aufgelöst. Gegen 3:20 Uhr hatten Anwohner die Party in einem leerstehenden Gebäude an der Neusser Landstraße gemeldet. Die Feuerwehr rückte ebenfalls an, da dass Haus einsturzgefährdet ist.

Die Polizei traf auf 41 Feiernde. Eine von ihnen, eine 21-jährige Frau, verletzte sich, als sie versuchte mit einem Sprung aus vier Metern Höhe zu entwischen. Die Party war offenbar sorgfältig organisiert worden. So stellten die Beamten diverse Musikboxen, Mischpulte, ein Stromaggregat und einen Benzinkanister sicher. Die Partygänger erhielten einen Platzverweis. Gegen sie wurden Verfahren wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung eingeleitet. (sk/ots)

Köln: Verschärfte Corona-Regeln ab Samstag – Kontaktbeschränkungen im privaten Raum

Update vom 5. Februar, 16:44 Uhr: Als Reaktion auf die heute stark angestiegene Wocheninzidenz in der Stadt Köln hat der Krisenstab nun eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschlossen. Sie gelten ab Samstag, 6. Februar. Das hat sich nun geändert:

Unter anderem werden die Regelungen zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum nun auch auf den privaten Bereich ausgeweitet. Damit darf sich auch zu Hause nur noch maximal ein Haushalt und eine weitere Person treffen.

Coronavirus: Maßnahmen ab Samstag, 6. Februar, in Köln verschärft

Zudem rät die Stadt, auch am Arbeitsplatz die Zahl der Kontakte zu reduzieren. So wird empfohlen, Zusammenkünfte auf bis zu fünf Personen zu reduzieren. Sollten mehr als fünf Personen, zum Beispiel im Berufsleben oder bei ausnahmsweise zulässigen Versammlungen, zusammenkommen, rät die Stadt zudem einen Schnelltest durchzuführen.

Coronavirus in Köln: Alkoholverbot gilt nun an allen Karnevalstagen

Der Krisenstab hat sich nun auch beim Alkoholverbot an Karneval festgelegt. So gilt das Verbot nun an allen Karnevalstagen. Wie die Stadt mitteilte, ist es demnach vom 11. Februar 2021 (Weiberfastnacht) 6 Uhr, bis zum 17. Februar (Aschermittwoch) um 6 Uhr verboten, im öffentlichen Raum Alkohol zu konsumieren. Zudem gilt am 11. Februar ganztägig, sowie am 12., 13. und am 15. Februar je ab 14 Uhr ein Abgabeverbot für alkoholische Getränke. Diese Regelung trifft auf folgende Orte zu: Altstadt, Stadtgarten und Umgebung, Brüsseler Platz und Umgebungsstraßen, Schaafenstraße und Umgebung, Zülpicher Viertel, Rheinboulevard/Rheinpromenade rechtsrheinisch.

Köln: Verschärfung der Maskenpflicht an Schulen – Radius auf 150 Meter erweitert

Wie in der Pressekonferenz am Mittwoch, den 3. Februar angekündigt, soll nun auch die Maskenpflicht an Schulen erweitert werden. So gilt ab Samstag, dem 6. Februar, dass Besucherinnen und Besucher einer Schule im Umkreis von 150 Meter um die Schule eine Maske tragen müssen. „Hierzu gehören alle Schülerinnen und Schüler, alle in der Schule Beschäftigten und alle, die jemanden zur Schule begleiten, dort abholen oder die Schule aus anderen Gründen aufsuchen“, so die Stadt.

Coronavirus in Köln: Auch 70-Jährige erhalten nun Taxigutscheine für die Fahr ins Impfzentrum

Update vom 4. Februar, 11:18 Uhr: Der städtische Krisenstab hat nun beschlossen, auch Kölnerinnen und Kölnern ab 70 Jahren, die Pflegegrad eins oder zwei haben, Grundsicherung beziehen oder Inhaber des Kölnpass sind, eine Hin- und Rückfahrt mit dem Taxi ins Impfzentrum zu erstatten. Bisher galt dieses Angebot nur für Menschen ab 80 Jahren, die in Köln leben.

Coronavirus in Köln: Stadt korrigiert Angaben zum Alkoholverbot an Karneval

Update vom 3. Februar, 17:35 Uhr: Die Stadt hat die Angaben zu Zeiten und Orten des geplanten Alkoholverbots korrigiert. Nach Angaben einer Stadtsprecherin ist noch nicht beschlossen, wann und wo das Alkoholverbot an den Karnevaltagen von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag gelten soll.

Coronavirus in Köln: Verschärfung von Maskenpflicht und Alkoholverbot an Karneval

Update vom 3. Februar, 15:10 Uhr: Die Karnevaltage rücken näher, doch wegen Corona gilt in der Stadt Köln neben dem Feierverbot ein weitgehendes Alkoholverbot. „Es wird an den sogenannten tollen Tagen, die mit Weiberfastnacht beginnen und mit Veilchendienstag enden, ein Alkohlverkaufs- und Konsumverbot geben, zu unterschiedlichen Zeiten“, kündigte die parteilose Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Mittwoch, dem 3. Februar, an. An Weiberfastnacht werde das Verbot ab 11 Uhr gelten, an den anderen Tagen ab 15 Uhr. Das Verbot werde nicht stadtweit gelten, sondern nur an den Stellen, an denen sich die Feiern normalerweise konzentrierten. (nb mit dpa)

OB Reker informiert in Pressekonferenz zu Corona in Köln: Absage für Lockdown-Erleichterungen?

Update vom 3. Februar, 14:00 Uhr: Die Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage in Köln ist beendet.

Update vom 3. Februar, 13:51 Uhr: Insbesondere die Corona-Mutanten bereiten der Stadt sorgen. Eine ausreichende Herdenimmunität könne vermutlich erst im September erreicht werden, so Reker. „Wir müssen uns überlegen, wie können wir die Maßnahmen so schärfen, um die Zahlen nach unten zu drücken? Wir haben aber nicht die Kompetenz, noch mehr zuzumachen, als es jetzt schon der Fall ist. Im Moment steht nicht die Frage im Raum, wie können wir öffnen, sondern: Wie können wir die Zahlen weiter senken“, so Reker.

Coronavirus in Köln: Impfpass als Eintrittskarte?

Update vom 3. Februar, 13:45 Uhr: Beschlüsse, ob Veranstaltungen nur für Geimpfte möglich seien, sollten nicht nur für die Domstadt gelten, so Reker. Das Vorgehen werde auch mit den anderen Städten abgesprochen. „Ich glaube, dass man das genau abwägen muss, um nicht die Grundrechte zu verletzen und nicht andere Personen zu benachteiligen. Wir werden uns das noch in diesem Monat noch genau anschauen, wie wir diesbezüglich weiter vorgehen“.

Reker über Coronavirus in Köln: Maskenpflicht soll an Schulen verschärft werden – diese Regel galt zuvor

Update vom 3. Februar, 13:40 Uhr: „Bei der Maskenpflicht vor Schulen hat die Stadt schon im vorigen Jahr erlassen, in einem Abstand von 50 Metern eine Maske zu Tragen. Dazu wurden Schüler und Eltern verpflichtet, andere jedoch nicht“, so Reker. Die Stadt hat nun angekündigt, die Maßnahmen nochmal, für die Allgemeinheit, zu verschärfen. Auch die Teststrategie soll weiter ausgeweitet werden.

Coronavirus in Köln: Impfstoff Astrazeneca soll auch in der Domstadt verimpft werden

Update vom 3. Februar, 13:30 Uhr: „Der Impfstoff Astrazeneca soll nun auch nach Köln kommen. Der Impfstoff soll an priorisierte Berufsgruppen verimpft werden“, so Dr. Miller in der Pressekonferenz. Nach NRW sollen 130.000 Impfdosen geliefert werden, wie viele dafür in Köln bereitgestellt werden, ist bislang noch nicht klar, so Miller. Der Impfstoff isz aber nur für Menschen unter 65 Jahren zugelassen.

Coronavirus in Köln: Das ist die Lage auf den Intensivstationen

Update vom 3. Februar, 13:25 Uhr: Herr Dr. Miller informierte nun zur taktischen und operativen Lage in Köln. „Die Lockdown-Maßnahmen kommen endlich auch auf den Intensivstationen an. Die Intensivstationen seien, bedingt auch durch saisonale Krankheiten, noch immer stark ausgelastet. Seit Oktober liegt die Zahl freien Betten bei unter 10 Prozent, der Trend ist jedoch leicht positiv“.

Coronavirus in Köln: Viele Ansteckungen passieren im eigenen Haushalt und auf der Arbeit

Update vom 3. Februar, 13:15 Uhr: „Der Weg ist nach wie vor hart, er bringt auch immer wieder Unsicherheiten und Rückschläge mit sich“, so Reker in der Pressekonferenz. Herr Dr. Nießen, Leiter des Gesundheitsamts, gab an, dass die Reproduktionszahl derzeit bei einem Wert von 0,74 liegt. Dieser Wert sei positiv zu bewerten, da das Wachstum immer weiter nach unten geht, so Nießen. Besonders viele Ansteckungen passieren immer noch im eigenen Haushalt, so Nießen. Besuche seien demnach einzustellen. Aber auch trotz der Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, sei die Ansteckung in der Arbeitstelle immer noch hoch.

Corona-Entwicklung in Köln: Verschärfte Maskenpflicht wird vor Schulen eingeführt

Update vom 3. Februar, 13:08 Uhr: „Die Lage in Köln ist tendenziell weiter positiv“, so Oberbürgermeisterin Reker zu Beginn der Pressekonferenz. Auch die Kontaktnachverfolgung hätte die Stadt weiterhin im Griff. Die Lage in den Krankenhäusern sei stabil. Zudem werden weitere Maßnahmen ergriffen. Dazu gehört auch, die Teststrategie auszuweiten. Zudem wird die Maskenpflicht in Köln verschärft, so zum Beispiel vor Schulen, so Reker.

Coronavirus in Köln: OB Reker informiert ab 13 Uhr zur aktuellen Lage

Ursprungsartikel vom 2. Februar, 12.45 Uhr:

Köln – Die Corona-Lage in Köln ist weiterhin angespannt. Am Mittwoch, dem 3. Februar, meldete das Gesundheitsministerium in NRW 206 Neuinfektionen in der Domstadt, wobei es sich dabei auch um Nachmeldungen handelt, da am Dienstag keine Zahlen gemeldet wurden. „Wegen technischer Schwierigkeiten konnten die Kölner Corona Virus-Zahlen für den 2. Februar 2021 nicht in das Meldesystem des Landeszentrums Gesundheit übertragen werden“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Die Wocheninzidenz liegt derzeit bei 75,4. Über die aktuellen Entwicklungen zur Pandemie in der Domstadt und neue Beschlüsse des Krisenstabs meldet sich Oberbürgermeisterin Henriette Reker um 13 Uhr in einer Pressekonferenz zu Wort. Wir berichten über die Neuigkeiten in einem Überblick.

Köln: 80-jährige erhalten Taxigutscheine für Fahrt ins Impfzentrum

Aufgrund der Lieferverzögerung des Impfstoffes Biontech/Pfizer wurde der Start der Impfzentren nach hinten verschoben. Kölnerinnen und Kölner ab 80 Jahren können sich nun ab dem 8. Februar im Impfzentrum an der Kölner Messe in Deutz impfen lassen. Die Stadt hat außerdem kürzlich bekannt gegeben, den Menschen dieser Zielgruppe, die ins Impfzentrum kommen möchten, Taxigutscheine für die Hin- und Rückfahrt anzubieten. Die Gutscheine stehen den Senioren zu, die über 80 Jahre alt sind und die nicht selbst in das Impfzentrum fahren können. Über weitere Voraussetzungen, Details und die Nutzung der Taxigutscheine informierte die Stadt Köln in einer Pressemitteilung.

Coronavirus in Köln: Mutationen aus Großbritannien und Südafrika im Umlauf

Sorgen bereiten der Stadt auch die Corona-Mutation aus Großbritannien und Südafrika, die in Köln im Umlauf sind. Erst vor kurzem wurde eine Flüchtlingsunterkunft in der Herkulesstraße wegen mehrerer Mutations-Fälle geschlossen. Auch in vier Kölner Kitas wurden Fälle der Corona-Mutation B.1.1.7 aus Großbritannien nachgewiesen. Zur weiteren Eindämmung der Infektionszahlen werden in Kindertagesstätten und Schulen übrigens nun auch kostenlose Rachenspültests angeboten. Sie stehen den Beschäftigten zur Verfügung, bald sollen auch Kinder damit getestet werden. (nb)

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