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Inzidenz in Köln sinkt weiter – doch rund um Köln gibt es schon wieder Lockerungen

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Von: Nina Büchs

Ein Mann geht auf dem Heumarkt an zusammengestellten Tischen und Stühlen eines geschlossenen Restaurants vorbei.

In Köln haben ist die Außengastronomie derzeit noch geschlossen. Doch wie sieht es im Kölner Umland aus? © Oliver Berg/dpa

In Köln nimmt die Wocheninzidenz rapide ab und liegt nun bei 112,5. Doch wie sieht es im Kölner Umland aus? Sind dort Geschäfte und die Außengastronomie geöffnet?

Köln – Gute Nachrichten für die Domstadt: Die Wocheninzidenz in Köln nimmt seit Tagen immer weiter ab. Es deutet sich also eine leichte Entspannung der Corona-Lage an. Am 25. April lag der Wert noch bei 250, in den vergangenen Tagen machte sich bei den Fallzahlen jedoch ein deutlicher Abwärtstrend bemerkbar. So lag die Inzidenz in Köln am Montag, 10. Mai, bereits bei 151,0 – am heutigen Freitag, 14. Mai, ist sie sogar auf 112,5 gesunken.

Schon bald könnten damit übrigens auch die Corona-Regeln in Köln wieder gelockert werden – vorausgesetzt, die 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter. Auf den Intensivstationen ist die derzeitige Situation jedoch weiterhin angespannt. Erst am Vortag wurden zudem sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gemeldet.

Wie es in Köln nun also weitergeht, ob die Inzidenz weiter sinkt und sich die Lage in den Kliniken und Krankenhäusern bessert, muss abgewartet werden. Aber wie sieht es aktuell eigentlich im Umland von Köln aus? Liegt die Inzidenz dort ebenfalls unter 150? Und haben dort vielleicht auch schon Geschäfte oder sogar die Außengastronomie geöffnet?

Coronavirus in Köln: Inzidenz sinkt rapide – doch wie sieht es eigentlich im Umland aus?

Ein Blick auf die Fallzahlen der umliegenden Regionen verrät: Besonders hoch ist die Inzidenz derzeit noch in Leverkusen. Dort meldete das Gesundheitsministerium NRW am Freitag, 14. Mai, eine Inzidenz von 184,5. Allerdings ist der Wert auch dort rückläufig – am Mittwoch lag die Inzidenz noch bei 220,5. Am niedrigsten ist die Wocheninzidenz dagegen in Heinsberg (75,9) und im Rhein-Sieg-Kreis (76,1).

Übersicht zu den Inzidenzwerten rund um Köln: So sieht die Lage in den umliegenden Kreisen und Städten aus (Stand: 14. Mai):

Inzidenz in Heinsberg und im Rhein-Sieg-Kreis liegt unter 100: Welche Lockerungen gibt es dort nun ?

Wie die Bezirksregierung Köln auf Facebook bekannt gab, wurde die Corona-Notbremse im Rhein-Sieg-Kreis nun außer Kraft gesetzt. Die 7-Tage-Inzidenz lag dort seit dem 6. Mai unter dem Schwellenwert von 100, so die Bezirksregierung. Damit gelten dort seit Donnerstag, 13. Mai, nun wieder Lockerungen. Ein Überblick:

Im Kreis Heinsberg gelten die Regeln der Corona-Notbremse bislang weiter. Wie die Stadt bekannt gab, kommt es nach den Pooltests in Grund- und Förderschulen aktuell zu Bearbeitungsverzögerungen in den Laboren. Wie sich die Lage also weiter entwickelt und ob die Inzidenz auch in den kommenden Tagen unter 100 liegen wird, muss zunächst abgewartet werden.

Coronavirus in und um Köln: Wo und wann öffnet nun die Außengastronomie?

Während Orte in anderen Bundesländern bei Inzidenzen unter 100 jedoch bereits die Außengastronomie öffnen, ist dies in NRW bislang noch nicht der Fall. Derzeit sind Öffnungen der Außengastronomie nur in „Modellkommunen“ vorgesehen. Das soll sich jedoch schon bald ändern. So gelten ab Samstag, 15. Mai, neue Lockerungen in NRW.

Eine Übersicht, was ab dem 15. Mai in NRW bei einer Inzidenz zwischen 100 und 50 erlaubt ist:

Laut diesen Regelungen dürfen die Wirte und Gastronomen im Rhein-Sieg-Kreis die Außengastronomie ab Samstag also wieder öffnen. Das gilt dann auch für alle anderen Kreise und kreisfreie Städte in NRW, die ab Samstag den fünften Tag in Folge unter dem kritischen Schwellenwert von 100 liegen.

Corona-Lage in NRW: In Lippstadt und Soest ist die Außengastronomie nun schon wieder geöffnet

In Lippstadt und Soest durften die Gastronomien nun wieder ihren Außenbereich öffnen. Die Öffnungen waren vorab schon möglich, da beide Städte Teil des Modellprojekts in NRW sind. Damit dürfen nun erste Cafés und Restaurants unter strengen Auflagen wieder Gäste bewirten. Wann das Modellprojekt auch in Köln startet, steht bislang noch nicht fest.

Denn um die Voraussetzung dafür erfüllen zu können, muss eine Inzidenz von unter 100 erreicht werden. Ganz in Vergessenheit geraten ist das Projekt aber nicht: Die Kölner Krisenstabsleiterin Andrea Blome sagte kürzlich jedoch in einer Pressekonferenz, dass am Kölner Modellprojekt weiter gearbeitet werde. (nb mit dpa)

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Dieser Artikel wurde am 14. Mai aktualisiert.

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