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Corona in Köln: Inzidenz steigt – kommen bald schärfere Regeln?

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Von: Johanna Werning

Ein Schild mit der Aufschrift «Stop! Einlass nur mit 3G» hängt an einem Club in Köln.
Die Inzidenz in Köln steigt seit Tagen (Symbolbild). © Marius Becker/dpa

Die Inzidenz in Köln steigt. Ein neuer Rekordwert ist durchaus möglich. Das könnte sich auch auf die Corona-Regeln auswirken. Es drohen erste Verschärfungen.

Köln – Die Corona-Lage in Köln ist weiterhin angespannt. Immer mehr Menschen stecken sich mit dem Coronavirus an. Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 245,7 (Stand: 15. November, Quelle: Robert-Koch-Institut). Damit ist der Wert im Vergleich zum Vortag um mehr als 25 gestiegen. 522 weitere Personen wurden in den letzten 24 Stunden positiv auf Corona getestet.

Corona in Köln: Inzidenz steigt – neuer Rekordwert möglich

Damit liegt die Inzidenz nur noch knapp unter dem bisherigen Höchstwert in Köln während der Corona-Pandemie. Im April lag die Inzidenz bereits bei über 250. Zwar ist Köln aktuell noch knapp unter 250, doch das könnte sich schon bald ändern. Somit droht ein neuer trauriger Rekordwert. Denn die Auswirkungen des 11.11. zeigen sich vor allem ab dieser Woche. Eine weitere Steigerung der Inzidenz liegt nach dem Kölner Karneval durchaus im Bereich des möglichen. Inwieweit die Inzidenz jedoch tatsächlich ansteigt, bleibt abzuwarten. Durch die hohen Zahlen sind jedoch strengere Corona-Regeln möglich.

Corona-Lage in Köln: Die Inzidenz im Überblick

Corona-Lage in Köln
Montag, 15. November:245,7
Sonntag, 14. November:220,2
Samstag, 13. November:213,9
Freitag, 12. November:213,3
Donnerstag, 11. November:212,5
Mittwoch, 10. November:205,0
Dienstag, 9. November:192,0
Montag, 8. November:185,6
Sonntag, 7. November:174,4
Freitag, 5. November:148,4
Donnerstag, 4. November:134,0
Mittwoch, 3. November:136,6
Dienstag, 2. November:151,5
Montag, 1. November:157,4

Corona in Köln: Inzidenz steigt – kommen jetzt Verschärfungen?

Die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes NRW gilt aktuell bis zum 24. November. Verschärfungen sind jedoch grundsätzlich auch vorher schon möglich. Beim Bund-Länder-Treffen am Donnerstag (18. November) will NRW-Minister Wüst auf die Einführung einer bundesweit einheitlichen 2G-Regel pochen. Das würde bedeuten, dass Ungeimpfte zu bestimmten Veranstaltungen keinen Zutritt mehr hätten. Ähnliches gilt zum Beispiel bereits in Österreich.

Doch auch die Stadt Köln kann per Allgemeinverfügung verschärfte Maßnahmen für die Stadt durchsetzen. Erlassen werden die dann vom Krisenstab der Stadt Köln. Erste Corona-Maßnahmen sind bereits in der Vorbereitung: „Der Krisenstab der Stadt Köln hat beschlossen, dass der Zugang zu den Weihnachtsmärkten grundsätzlich nur unter der 2G-Regel erfolgen soll“, so die Stadt. Die Zustimmung des Landes NRW steht aktuell allerdings noch aus.

Corona in Köln: Inzidenz steigt – 2G in Restaurants?

Und auch weitere Corona-Verschärfungen anhand der steigenden Inzidenz-Entwicklung sind durchaus im Bereich des möglichen. Erste Restaurants wie „Bei Oma Kleinmann“ setzen schon jetzt auf eigene Verschärfungen. In dem Restaurant gilt eine 2G+-Regel. Das heißt, dass nur Geimpfte und Genesene mit aktuellem Schnelltest erlaubt sind. (jw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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