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Wie verbreitet sich Corona in Köln? Teilnehmer für Studie gesucht

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Von: Johanna Werning

Ein Mann lässt sich mit einem Schnelltest auf das Coronavirus testen.
Studie „Cologne Corona Survey“ geht in die zweite Runde (Symbolbild) © Robert Michael/dpa

Die Studie „Cologne Corona Survey“ geht in Köln in die zweite Runde. Die Untersuchung beschäftigt sich mit Corona-Infektionen in der Bevölkerung.

Köln – Wie hoch ist die Corona-Dunkelziffer in Köln und bin ich selbst coronapositiv, ohne es zu merken? Diese Fragen stellte sich bestimmt bereits der ein oder andere seit Beginn der Pandemie. Die Studie „Cologne Corona Survey“ möchte Antworten auf diese Fragen liefern. Bereits im März wurden 6.000 Kölnerinnen und Kölner angefragt, bei der Studie teilzunehmen. Jetzt startet die zweite Untersuchungsrunde.

Studie „Cologne Corona Survey

Die Studie von Gesundheitsamt und Universität Köln untersucht die Verbreitung von Corona-Infektionen in der Allgemeinbevölkerung. 6.000 Anfragen verschickte die Stadt bei der ersten Untersuchungsrunde. Nun startet der zweite Durchlauf: Wieder mit 6.000 Anfragen an Kölnerinnen und Kölner.

Köln: Studie von Gesundheitsamt und Universität geht in die zweite Runde

6.000 Briefe verschickt die Stadt Köln in der kommenden Woche. Sie alle beinhalten eine Einladung, an der Studie teilzunehmen. Mit den Daten soll die Verbreitung von Corona-Infektionen in Köln untersucht werden, so die Stadt weiter. Die Teilnahme ist für jeden Einzelnen freiwillig.

Wer mitmachen möchte, muss den beigelegten Fragebogen ausfüllen und eine Speichelprobe für einen Corona-PCR-Test abgeben. Wie bereits im März werden erneut 6.000 Kölnerinnen und Kölner angefragt, bei der Studie vom Gesundheitsamt der Stadt Köln und der Uniklinik Köln teilzunehmen. Dabei werden alle Studienteilnehmer zweimal auf eine akute Infektion mit dem Coronavirus getestet und später auf Antikörper untersucht, so die Universität Köln.

Köln verschickt 6.000 Briefe: Studie „Cologne Corona Survey“ untersucht Corona-Dunkelziffer

Das Ziel der Untersuchung ist es, ein möglichst genaues Bild der Corona-Situation in Köln zu zeichnen. Offiziell verzeichnet die Stadt insgesamt 50.544 Coronafälle (Stand: 11. Mai). Man gehe jedoch davon aus, dass es „weitaus mehr Infizierte“ gibt, als die aktuellen Fallzahlen zeigen, erklärt die Universität Köln. Eine andere Studie zeigte bereits, wie sich das Corona-Infektionsgeschehen in den Stadtteilen von Köln unterscheidet.

Damit das Studienergebnis möglichst valide ist, ist es wichtig, dass möglichst viele Personen mitmachen. „Durch eine hohe Rückläuferquote aus allen Stadtteilen und Bevölkerungsgruppen wird die Aussagekraft der Studie gestärkt“, so die Stadt Köln. Bei der ersten Untersuchungsrunde meldeten sich circa 30 Prozent der 6.000 Angefragten zurück. (jw)

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