Aktuelle Zahlen zu Covid-19

Coronavirus in Köln: Wocheninzidenz nur minimal gesunken – die Lage am 14. Januar

+
Seit Beginn des Jahres 2020 hat sich der Coronavirus auch in Deutschland immer weiter ausgebreitet.
  • schließen
  • Nina Büchs
    Nina Büchs
    schließen

Wir berichten täglich über aktuelle Corona-Fallzahlen, Inzidenzwerte und Todesfälle in Köln. In der Übersicht erfahren Sie außerdem, welche neuen Regelungen ab sofort gelten.

  • In Köln sinkt auch am Donnerstag der Wert der 7-Tages-Inzidenz weiter – die Neuinfektionen steigen aber an
  • An der Situation in den Kliniken ändert sich derweil nichts
  • Gegen die seit Montag geltenden neuen Kontaktbeschränkungen wurde in Köln bislang nicht verstoßen
  • Der Newsticker wird ständig aktualisiert

Update vom 14. Januar, 8 Uhr: Die Wocheninzidenz in Köln ist erneut leicht gesunken, sie liegt am Donnerstag bei 102,7 (Vortag: 103). Drei weitere Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. In der Domstadt wurden seit Ausbruch der Pandemie 28.075 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. (Datenstand: 14. Januar, 0 Uhr, Gesundheitsministerium NRW und RKI)

Coronavirus in Köln: Wichtiger Wert gibt Grund zur Hoffnung – die Lage am 13. Januar

Update vom 13. Januar, 07:35 Uhr: Auch am Mittwoch befindet sich die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf dem absteigenden Ast. Der Wert sank in Köln erneut, und befindet sich nun bei 103 (Vortag: 109,8). Jedoch meldete Ministerium für Gesundheit in NRW wieder deutlich mehr Neuinfektionen in Köln. Während es am Dienstag noch 82 neue Corona-Fälle gab, sind für Mittwoch 188 Fälle neu gemeldet. Darüber hinaus sind vier weitere Menschen an den Folgen des Coronavirus verstorben.

Corona in Köln: Lage in Krankenhäusern bleibt unverändert

An der Lage in Kölns Kliniken änderte sich derweil quasi gar nichts. Die Anzahl der freien Intensivbetten blieb mit 32 Stück genau gleich. Das gleiche gilt für Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. Denn auch diese Zahl bleibt mit 73 genau auf demselben Wert, wie am Vortag. Der Anteil der Patienten mit einer Corona-Infektion stieg derweil minimal auf 19,57 Prozent an. (os)

Corona-Zahlen am 13. Januar: So sieht es in anderen Regionen aus

Coronavirus: Kölner halten sich an neue Corona-Regeln

Update vom 12. Januar, 15:45 Uhr: Seit Dienstag, dem 11. Januar, müssen sich Kölner und Kölnerinnen aufgrund anhaltender Corona-Fallzahlen an neue Corona-Maßnahmen halten. Darunter fällt auch die weitere Reduzierung von möglichen Kontakten. Demnach dürfen sich die Menschen im öffentlichen Raum nur noch mit maximal einer Person außerhalb des eigenen Hausstandes treffen. Zu betreuende Kinder werden nicht mit einberechnet. Auf Nachfrage von 24RHEIN wurden in Köln bislang jedoch keine Verstöße gegen die neuen Kontaktbeschränkungen gemeldet, so Stadtsprecher Robert Baumanns. Auch in Düsseldorf blieben Verstöße gegen die neuen Kontaktbeschränkungen vorerst aus.

Coronavirus in Köln: Inzidenzwert sinkt wieder – doch Todesfälle steigen weiter an

Update vom 12. Januar, 07:45 Uhr: Am Dienstag gibt es in Köln wieder etwas Entlastung bezüglich der Wocheninzidenz. Diese sank von 117,9 am Vortag auf 109,8. Darüber hinaus wurden mit 82 neuen Corona-Fällen ebenfalls etwas weniger Neuinfektionen vom Ministerium für Gesundheit in NRW gemeldet. Die Zahl der am Coronavirus verstorbenen Personen stieg dabei jedoch um sechs weitere Fälle an.

Corona in Köln: Weniger Intensivbetten durch Covid-19-Patienten belegt

Während die Anzahl der freien Intensivbetten in Köln mit 32 Stück und somit rund 8,6 Prozent generell recht knapp bleibt, bessert sich doch die Lage bei den Corona-Fällen. Mit 19,52 Prozent sinkt der Anteil der Patienten mit dem Coronavirus zum Vortag um circa 3,5 Prozentpunkte. Auch der Anteil der Covid-19-Patienten intensivmedizinischer Behandlung sinkt in Köln von 82 auf 73.

Corona-Zahlen am 12. Januar: So sieht es in anderen Landkreisen aus

In NRW haben nun insgesamt acht Landkreise einen kritischen Inzidenzwert von über 200 erreicht. Die betroffenen Landkreise sind der Oberbergische Kreis, Höxter, Bielefeld, Minden-Lübbecke, Recklinghausen, Gelsenkirchen, Bottrop und Mettmann. (os)

Coronavirus in Köln: 87 Neuinfektionen und zwei Tote

Update vom 11. Januar, 06.45 Uhr: In Köln wurden am Montag, dem 11. Januar, 87 Neuinfektionen gemeldet. Laut dem RKI gibt es damit in Köln bislang insgesamt 27.617 laborbestätigte Covid-19-Fälle seit Beginn der Pandemie. Die Wocheninzidenz in Köln liegt aktuell bei 117,9. Dieser Wert zeigt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Laut dem derzeitigen Stand gibt es zudem zwei weitere Tote.

Corona in Köln: So viele Intensivbetten sind am Montag, dem 11. Januar noch verfügbar

Insgesamt sind in Köln noch etwa neun Prozent der Intensivbetten verfügbar. Die Zahl ist im Vergleich zum Freitag nur geringfügig - um etwa ein Prozent - gestiegen. Derzeit werden knapp 23 Prozent der Betten von Covid-19-Patienten belegt. Es befinden sich aktuell 82 Menschen in Köln in intensivmedizinischer Behandlung.

Corona-Pressekonferenz mit OB Reker: Stadt lehnt 15-Kilometer-Radius ab

Update vom 8. Januar, 13.35 Uhr: Die Stadt Köln hat am Freitag, dem 8. Januar die erste Corona-Pressekonferenz des Jahres gegeben. Laut Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist die Corona-Lage in Köln weiter angespannt. Sie begrüße daher auch die Verlängerung des harten Lockdowns und die neu beschlossenen Kontaktbeschränkungen. Ab dem 11. Januar darf man sich demnach nur mit einer Person außerhalb des eigenen Hausstandes treffen.

Köln: Bewegungsradius, Kitagebüren, Impfungen – Das wurde in der PK besprochen

  • Neuinfektionen und Inzidenzwert: Wie die Stadt Köln bekannt gab, steckt sich aktuell jeder dritte Kölner im eigenen Familienkreis mit dem Coronavirus an. Aber auch in den Pflegeheimen und in Flüchtlingsunterkünften komme es weiterhin zu mehreren Neuinfektionen. Hinsichtlich der wöchentlichen Inzidenz nannte Reker das ambitionierte Ziel, künftig einen Wert von unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen erreichen zu wollen.
  • Impfungen: Insgesamt wurden bisher etwa 6500 Impfdosen in Köln verimpft. Auch der zweite, nun zugelassene Impfstoff der Firma „Moderna“ aus den USA soll künftig in Köln verteilt werden – zunächst an das Klinikpersonal.
  • Bewegungsradius: Die Maßnahme, einen Bewegungsradius von 15 Kilometern einzuführen, sollte es zu einem kritischen Inzidenzwert kommen, ist in Köln und NRW derzeit nicht geplant. Die Einhaltung des Radius sei zu schwer zu kontrollieren, hieß es in der Pressekonferenz. Eine Ausgangssperre, bei der Bewohner nur in Ausnahmefällen das Haus verlassen dürfen, behalte sich die Stadt allerdings vor, sollte ein kritischer Inzidenzwert erreicht werden.
  • Kitagebühren: Nachdem das Land NRW bekannt gegeben hatte, 50 Prozent der Kitagebühren im Januar zu erstatten, sprach sich Reker dafür aus, den Rest für das Stadtgebiet Köln zu übernehmen. Sie bedankte sich dabei auch bei allen Erzieherinnen und Erziehern für Ihren Einsatz in Zeiten der Pandemie.

Zudem kündigte Reker an, dass die Stadt Köln demnächst eine epidemiologische Studie durchführen würde, um die Dunkelziffer der bislang im Stadtgebiet infizierten Covid-19-Fälle genauer zu erfassen. Für die Umfrage sollen 6000 Kölnerinnen und Kölner zufällig ausgewählt und angeschrieben werden. „Die Studie leistet einen wichtigen Beitrag, um zu verstehen, wie sich der Coronavirus in unserer Stadt ausgebreitet hat“, so Reker.

Coronavirus in Köln: Das sind die Zahlen am 8. Januar in Köln

Update vom 8. Januar, 07:35 Uhr: Schlechte Nachrichten für Köln: Die Wocheninzidenz ist um 2,9 auf einen Wert von 92,2 gestiegen. Das Ministerium für Gesundheit in NRW meldete 168 weitere Neuinfektionen im Vergleich zum Datenbestand am Vortag. Die Stadt hat außerdem neun weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.

Bei der Interpretation der Fallzahlen ist allerdings weiterhin zu beachten, dass wegen der Feiertage und den Tagen rund um den Jahreswechsel vermutlich weniger Menschen einen Arzt aufsuchen. Zudem werden auch weniger Proben genommen und im Labor untersucht, so das Robert-Koch-Institut.

Coronavirus in Köln: Das ist die Lage in den Krankenhäusern am Freitag, dem 8. Januar

Die Lage in den Kölner Kliniken hat sich im Vergleich zu den Daten am Vortag nur minimal verbessert. Wie das RKI angab, sind am 8. Januar noch 8 Prozent der Intensivbetten in Köln frei. Am 7. Januar lag dieser Wert bei 7 Prozent. Insgesamt sind aktuell 21,5 Prozent der Intensivbetten von Covid-19-Patienten belegt. 79 Menschen sind nun wegen des Coronavirus in intensivmedizinischer Behandlung.

Corona-Zahlen am 8. Januar in Köln: So sieht es aktuell in anderen Landkreisen aus

Wie die Lage in anderen Landkreisen in NRW und in ganz Deutschland aussieht, zeigt eine tagesaktuelle Tabelle. Am kritischsten ist die Lage in Nordrhein-Westfalen in den Landkreisen Höxter, im Oberbergischen Kreis und in Gelsenkirchen. Deutschlandweit ist die Wocheninzidenz weiterhin im Landkreis Meißen in Sachsen am höchsten.

Coronavirus in Köln: 233 neue Infektionen und zehn weitere Todesfälle

Update vom 7. Januar, 09:10 Uhr: Das Ministerium für Gesundheit in NRW teilte am Donnerstag, dem 7. Januar mit, dass sich 233 weitere Menschen in Köln mit dem Coronavirus infiziert haben. Einen Tag zuvor wurden 236 Neuinfektionen gemeldet. Der Inzidenzwert ist im Vergleich zum Vortag um 1,3 gestiegen und liegt nun bei 87,3. Darüber hinaus sind weitere zehn Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Coronavirus in Köln: So viele Intensivbetten sind am 7. Januar noch verfügbar

Zum derzeitigen Zeitpunkt sind in den Kliniken in Köln noch etwa 7 Prozent der Betten frei verfügbar. In ganz NRW sind derzeit noch 14 Prozent der Intensivbetten frei. Der Anteil der Covid-19 Patienten, die die Intensivbetten in Köln belegen, beträgt aktuell 22 Prozent. Insgesamt befinden sich nun 81 Menschen wegen dem Coronavirus in intensivmedizinischer Behandlung.

Corona-Zahlen am 7. Januar: So sieht es aktuell in den Regionen aus

In ganz Deutschland entwickeln sich die 7-Tages-Inzidenzwerte unterschiedlich. Besonders dramatisch ist die Lage aktuell im Landkreis Meißen in Sachsen. In NRW hat derzeit nur der Landkreis Höxter den Wert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen überschritten. In Regionen, in denen dieser Wert erreicht wurde, gilt ab Montag, dem 11. Januar eine Einschränkung des Bewegungsradius. Das bedeutet, dass sich die Menschen in diesem Bereich nur bis maximal 15 Kilometer von ihrem Standort entfernen dürfen.

6. Januar: Vier weitere Menschen in Köln an Corona gestorben

Update vom 6. Januar: Köln – Der Inzidenzwert für Köln ist im Vergleich zum Vortag um 0,7 Prozent gesunken. Am Mittwoch, dem 6. Januar, liegt er laut dem Robert-Koch-Institut bei 86. Zum aktuellen Zeitpunkt wurden 236 neue Covid-19-Infektionen registriert, die Zahl der gemeldeten Fälle steigt damit auf 16.659. Zudem hat die Stadt vier neue Todesfälle in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu beklagen.

Corona in Köln: Das ist die aktuelle Lage in den Kliniken und Krankenhäusern

Laut dem RKI sind 23,98 Prozent der Intensivbetten der Kliniken in Köln mit Covid-19-Patienten belegt. Von insgesamt 367 Intensivbetten sind derzeit noch 26 frei. Dies bedeutet, dass derzeit nur noch 7 Prozent der Betten in Köln genutzt werden können. Zum Vergleich: In ganz NRW sind derzeit etwa 14 Prozent der Intensivbetten noch verfügbar.

Corona-Fallzahlen: So sieht die aktuelle Situation in ihrem Wohnort aus

Wie sehr die 7-Tages-Inzidenz in den einzelnen deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten abweicht, zeigt eine interaktive Tabelle. Daraus geht hervor, dass der Inzidenzwert in allen Landkreisen und kreisfreien Städten in NRW derzeit unter 200 liegt. Dramatisch sieht die aktuelle Lage dagegen besonders im Risikogebiet Sachsen aus.

Coronavirus: Diese neuen Regelungen gelten ab sofort in NRW

Um die Infektionen einzudämmen, wurden am Dienstag, dem 5. Januar neue Gesetze beschlossen. Diese zusätzlichen Regelungen gelten ab sofort bis zum 31. Januar:

  • Kontaktbeschränkungen: Menschen in NRW dürfen nun nur noch maximal eine weitere Person außerhalb des eigenen Hausstandes treffen. Die Regelung gilt im öffentlichen Raum und auch in den eigenen vier Wänden.
  • Bewegungsradius: In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen innerhalb von sieben Tagen mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet wurden, gilt ab sofort ein Bewegungsradius. Dies bedeutet, dass Menschen in diesen Gebieten sich ohne triftigen Grund nicht mehr als 15 Kilometer vom eigenen Wohnort entfernen dürfen.
  • Impfungen: Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen sollen sich bis spätestens Mitte Februar impfen lassen können. Vier Millionen Impfdosen sollen bis zum 1. Februar ausgeliefert werden. Das Ministerium für Gesundheit in NRW gab heute bekannt, dass die über 80-Jährigen in der dritten Januarwoche einen Brief mit dem Beginn der Impfungen für diese Zielgruppe erhalten werden. Zudem wird darin der Ablauf der Terminvereinbarung über die Telefonhotline 116117 erläutert. In ganz NRW gibt es aktuell 53 Impfzentren. In Köln befindet sich das Impfzentrum auf dem Messegelände in Köln-Deutz. Die Impfzentren sollen im Februar 2021 geöffnet werden.
  • Einreiseverordnung: Reisende, die aus einem ausländischen Risikogebiet nach NRW kommen, können nun zwischen Einreisetest und Quarantäne wählen. Grundsätzlich gilt also, dass bei der Einreise ein negatives Testergebnis vorgezeigt werden sollte. Liegt kein Testergebnis vor, müssen sich die Reisenden zehn Tage lang in Quarantäne begeben. Die Quarantänepflicht kann ab dem fünften Tag durch ein negatives Testergebnis beendet werden. Der Landesregierung zufolge wurde auch die Regelung für Einreisende aus Großbritannien und Südafrika angepasst. Reisende, die von dort kommen, müssen zwingend einen Test vorweisen. Für sie wurde zudem wegen des besonderen Risikos der Verbreitung neuer Virenstämme eine mindestens fünftägige Quarantänepflicht und eine abschließende weitere Testung angeordnet.

Verfolgen Sie alle Entwicklungen zur Corona-Pandemie in NRW und in Köln hier im News-Ticker. (nb)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion