1. 24RHEIN
  2. Köln

Köln plant mit Modellprojekt – in welchen Bereichen könnte es Lockerungen geben?

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Johanna Werning

Die Rheinuferstrasse ist am Abend während der Ausgangsbeschränkung leer.
Sport, Kultur und Gastronomie könnte aufgrund des Modellprojekts in Köln bald öffnen (Symbolbild) © Oliver Berg/dpa

Köln ist eine von 14 Corona-Modellkommunen. Lockerungen blieben bislang aufgrund des hohen Inzidenzwerts aus. Doch das könnte sich bald ändern.

Köln – Lange war es die Hoffnung für Kölnerinnen und Kölner: Die Domstadt sollte Corona-Modellprojekt werden und somit Shopping, Sport und Kultur wieder möglich machen. Doch die Ernüchterung kam schnell. Obwohl Köln den Zuschlag erhielt und eine von 14 Kommunen mit Sonder-Öffnungen wurde, sind die Lockerungen ausgeblieben. Das könnte sich jedoch schon bald ändern, denn die Inzidenz in Köln sinkt. Auf Nachfrage von 24RHEIN bestätigt die Stadt Köln, dass derzeit die „Umsetzung des Projektes“ geplant werde.

Corona-Modellprojekt in Köln – der Überblick

Corona-Modellprojekt in Köln: Stadt steht „in enger Abstimmung mit allen beteiligten Akteuren“

Zuletzt teilte die Stadt Köln mit, ab einem Inzidenzwert unter 100 Öffnungsschritte mit digitalen Lösungen zu erproben. Beim Modellprojekt stehe die Stadt derzeit „in enger Abstimmung mit allen beteiligten Akteuren“, so ein Pressesprecher der Stadt Köln. Darunter fallen unter anderem die Uniklinik Köln sowie die Technische Hochschule.

Das Modellprojekt der Stadt Köln soll sich dabei vor allem auf zwei Bereiche verteilen: Sport und Kultur sowie Gastronomie. „Bei den Modellen soll besonderes Gewicht auf die digitale Unterstützung in den drei Bereichen Kontaktnachvollziehung, Impfung und Testung gelegt werden“, so die Stadt Köln weiter. Während des Modellprojekts setze die Stadt auf eine „intensive wissenschaftliche Begleitung“ bei den einzelnen Öffnungen.

Corona in Köln: Starttermin für Modellprojekt noch nicht festgelegt

Wie genau die einzelnen Maßnahmen im Zuge des Corona-Modellprojekts in Köln aussehen könnte, verrät die Stadt Köln noch nicht. Anfang April war die Rede von Öffnungen eines Einkaufszentrums mit ergänzendem Einzelhandel, einer Ladenstraße, einer Eventlocation, einer Kultureinrichtung, einer Veranstaltung des Handels, einer Sportstätte sowie einer Außen- und Innengastronomie.

Auch ein konkreter Starttermin sei „aufgrund der Abhängigkeit von der 7-Tage-Inzidenz noch nicht abgesehen“. Sobald dies jedoch möglich sei, will die Stadt weitere Details mitteilen.

Zusätzlich wird der Krisenstab der Stadt Köln am Montag über weitere Lockerungen beratschlagen. „Unter anderem wird auch besprochen, ob die Allgemeinverfügung, die ja bis zum 17. Mai gilt, noch weiter verlängert werden muss“, heißt es unter anderem. Das könnte bedeuten, dass die Ausgangssperre gelockert und auf die Regelung der Bundesnotbremse angepasst wird. Auch andere Lockerungen könnte es schon bald in Köln geben – unabhängig vom Corona-Modellprojekt.

Denn die Corona-Inzidenz in Köln ist so tief wie lange nicht mehr. Bereits 21 Stadtteile liegen unter 50. Der sinkende Inzidenzwert in Köln könnte dazu führen, dass schon bald die Außengastronomie öffnen darf: Ab einer Inzidenz von unter 100 darf grundsätzlich geöffnet werden. Das gab das Land NRW am Mittwoch bekannt. (jw)

Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage.

Auch interessant