1. 24RHEIN
  2. Köln

Omikron in Köln: 5 Corona-Fälle bestätigt – Gesundheitsamt-Chef warnt

Erstellt:

Von: Johanna Werning

Der Kölner Dom und die Hohenzollernbrücke im Nebel.
In Köln wurden fünf Omikron-Fälle bestätigt (Symbolbild) © Oliver Berg/dpa

Omikron-Fälle in Köln: Vier Männer und eine Frau wurden positiv auf die hochansteckende Corona-Variante getestet.

Köln – In Köln wurden die ersten Omikron-Fälle bestätigt. Vier Männer und eine Frau haben sich nachweislich mit der Mutation des Coronavirus infiziert. Das bestätigt die Stadt Köln am Freitagnachmittag, 10. Dezember. „Die Fälle hängen, soweit dies bislang ermittelt werden konnte, nicht zusammen“, berichtet die Stadt.

Omikron in Köln: Fünf Corona-Fälle bestätigt – Gesundheitsamtsleiter Nießen warnt

Wie alt die Omikron-Erkrankten sind und wie ihr aktueller Gesundheitszustand ist, ist nicht bekannt. Auch wann genau die vier Männer und die Frau positiv getestet worden sind, teilt die Stadt nicht mit. In Düsseldorf wurde ein Omikron-Fall ebenfalls bestätigt. Es handle sich um eine Person, die am 21. November aus Südafrika eingereist ist und dort Kontakt zu einem mittlerweile positiv getesteten Fall hatte. Die Person galt als erster Omikron-Fall in NRW.

Der Kölner Gesundheitsamtsleiter Dr. Johannes Nießen warnt vor der „hochansteckenden“ Corona-Variante: „Es ist zu befürchten, dass sie sich rasant ausbreiten wird und möglicherweise in stärkerem Maße die Fähigkeit hat, die Immunabwehr auch bei Geimpften zu überlisten.“

„Umso wichtiger ist es, sich schnellstmöglich boostern zu lassen. Und wer bislang noch nicht geimpft ist, sollte jetzt das breite Impfangebot nutzen. Nur eine vollständige Impfung bietet einen guten Schutz vor einer schweren Erkrankung. Auch die AHAL-Regeln einzuhalten, ist weiterhin von großer Bedeutung, um sich selbst und andere vor einer Ansteckung zu schützen“, so Nießen weiter.

Omikron in Köln: Wie sind die Corona-Varianten aufgefallen?

Bisher handelt es sich um die einzigen offiziell bestätigten Fälle. Aber wie fallen die Mutationen und Corona-Varianten überhaupt auf? Laut Bundesvorgabe müssen 10 Prozent der positiven Fälle auf mögliche Mutationen und Varianten untersucht werden. Dabei wird dann das komplette Genom entschlüsselt.

Zusätzlich lässt das Gesundheitsamt der Stadt Köln in Verdachtsfällen – etwa bei Rückkehrenden aus Südafrika und Kontaktpersonen von Rückkehrenden – die Proben auf die Omikron-Variante untersuchen. In welchem Fall die nun bestätigten Corona-Mutationen aufgefallen sind, teilt die Stadt nicht mit. (jw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Auch interessant