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Corona in Köln: Reker bedankt sich mit Plakat-Aktion fürs Durchhalten

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Von: Johanna Werning

Henriette Reker, im Hintergrund ist Köln und der Kölner Dom zu sehen.
Oberbürgermeisterin Henriette Reker bedankt sich bei den Kölner fürs Durchhalten in der Corona-Pandemie. (Archibvild) © Christoph Hardt/Imago

Oberbürgermeisterin Reker bedankt sich mit einer Plakataktion für das Corona-Verhalten der Kölner. Dank der Disziplin sei die Stadt „vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen“.

Köln – Es war ein langes und hartes Jahr – nicht nur für Köln: Das Coronavirus hielt die Welt in Atem. Alltägliche Situationen wie Freunde treffen, ins Büro gehen oder Festivals besuchen, waren nicht mehr möglich. Das hat viele Nerven gekostet. Das weiß auch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Wir alle müssen seit mehr als einem Jahr vieles entbehren und uns an einige notwendige Regeln halten.“

Corona in Köln: Reker bedankt sich für Disziplin und Durchhalten

Darum sei es nun allerhöchste Zeit, Danke zu sagen. Ab Mittwoch, 16. Juni, bedanken sich die parteilose Oberbürgermeisterin und die Stadt Köln mit einer besonderen Aktion bei allen Kölnerinnen und Kölnern. Die Disziplin und das Durchhalten während der Pandemie seien zielführend gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Bei einer Plakatkampagne sollen in der gesamten Stadt und in den sozialen Medien verschiedene Motive gezeigt werden. Nur durch das Engagement aller Kölnerinnen und Kölner sei die Stadt „vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen“, heißt es am Tag vor der Kampagne weiter. Die Corona-Zahlen am Dienstag, 15. Juni, sind vielversprechend. Der Inzidenzwert ist 20,9. Die Reproduktionszahl liegt bei 0,86 und verspricht somit ein weiteres sinken.

Corona in Köln: „Letzte Etappe“ der Pandemie

Die sinkende Corona-Lage in Köln sei dabei harte Arbeit gewesen. Das weiß auch Reker. Es sei „an der Zeit, ‚Danke‘ zu sagen. Gemeinsam werden wir auch die letzte Etappe bis zu unserem Ziel bewältigen.“ Das beachtliche Durchhaltevermögen und die Disziplin sei sicherlich nicht leicht gefallen. Es musste auf viel verzichtet werden: Selbst der Kölner Karneval wurde kurzerhand am 11.11. abgesagt.

Auch Leiterin des Kölner Krisenstabs Andrea Blome lobt das Verhalten der Kölnerinnen und Kölner – trotz Ausschreitungen am Aachener Weiher. „Die breite Mehrheit der Kölner*innen hat sich in dieser schwierigen Zeit an die Regeln gehalten und tut dies weiterhin. Das ist eine starke Leistung, das ist gelebte Solidarität.“ Wie die einzelnen Danke-Plakate der Stadt aussehen, ist aktuell noch nicht bekannt. Ab Mittwoch, 16. Juni, seien sie jedoch im gesamten Stadtgebiet und online zu finden.

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