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CSD 2021 Köln: Regenbogenflaggen schmücken Rheinbrücken

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Von: Lea Creutzfeldt

CSD Köln 2019 Deutzer Brücke Parade
Auch in diesem Jahr werden zum CSD zwei Rheinbrücken in Köln mit Regenbogenflaggen beschmückt. (Archivbild) © Chris Emil Janßen/Imago

Zum CSD 2021 wehen an auf der Deutzer- und der Zoobrücke in Köln Regenbogenflaggen. Noch bis zum 29. August kann man die bunte Beflaggung bestaunen.

Köln – Anlässlich des 30. Kölner Christopher Street Day wehen wieder Regenbogenflaggen auf der Deutzer Brücke und der Zoobrücke in Köln. Der Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST e.V.) stellt dafür mehr als 240 Regenbogenflaggen zur Verfügung.

186 davon säumen die Zoobrücke, 60 weitere hängen auf der Deutzer Brücke. Außerdem werden vom 27. bis 29. August vor dem historischen Rathaus, dem Stadthaus Deutz sowie allen Bezirksrathäusern die Regenbogenflaggen gehisst. Die Regenbogenflagge gilt als Symbol für lesbischen und schwulen Stolz und steht für die Vielfalt der Lebensweise von Lesben und Schwulen.

CSD 2021: Regenbogenfahnen auf den Brücken

Das Highlight des zweiwöchigen Cologne-Pride-Programms ist die CSD-Parade, die am 29. August stattfindet. An der Demo nehmen auch Mitarbeitende der Stadt Köln sowie deren Familienmitglieder und Freunde mit einer Fußtruppe teil. Die Stadt Köln möchte damit ein Zeichen für eine diskriminierungsfreie Stadtverwaltung setzen, in der alle Kollegen und Kolleginnen Vorurteils- und Ausgrenzungsfrei arbeiten können. Außerdem möchte die Stadt die Wertschätzung der Vielfalt ihrer Beschäftigten zum Ausdruck bringen.

Das Netzwerk der LSBTI-Mitarbeitenden in der Kölner Stadtverwaltung, das sogenannte „Buntwerk“, hat die städtische Teilnahme an der Parade in die Wege geleitet. Die Polizei Köln erwartet etwa 10.000 Teilnehmer sowie mehrere Festwagen.

CSD 2021: Stadt Köln lädt Gäste aus Partnerstädten in Polen und Frankreich ein

Unter dem Motto „Sister Cities Stand Together“ lädt die Stadt Köln zum fünften Mal in Folge Gäste aus Partnerstädten zum Christopher Street Day ein. In diesem Jahr sind Gäste aus Kattowitz in Polen und Lille in Frankreich dabei. Es handelt sich um Aktivisten von lokalen Menschenrechtsorganisationen. Außerdem haben erstmalig auch zwei Vertreter der Stadtverwaltung aus Kattowitz die Einladung angenommen.

Die Verwaltung der Stadt Köln möchte das Thema Menschenrechte stärker in den Fokus der Städtepartnerschaftsarbeit rücken. Dazu findet ein viertägiges Programm statt, dass sich mit internationaler Solidarität, Vernetzung und gegenseitigem „Empowerment“ beim weltweiten Einsatz für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen beschäftigt. (lc) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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