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Deutscher Fan aus Köln hat bei WM in Katar Ärger mit der Polizei

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Bei der Fußball-WM in Katar wurde offenbar ein Deutschland-Fan aus Köln aus dem Stadion abgeführt. Grund waren Utensilien in Regenbogenfarben.

Doha – Ein deutscher Fußball-Fan hat wegen einer Binde und eines Schweißbandes in Regenbogenfarben während des WM-Spiels zwischen den Niederlanden und Senegal am Montag offenbar Ärger mit der Polizei in Katar bekommen.

Nancy Faeser (SPD), Bundesministerin des Innern, und Deutschland-Fan Bengt Kunkel unterhalten sich bei einem Pressetermin vor der der Mobilen Fan-Botschaft des DFB in Doha.
Deutschland-Fan Bengt Kunkel im Gespräch mit Innenministerin Nancy Faeser. © Federico Gambarini/dpa

WM in Katar: Deutschland-Fan aus Köln von Polizei umzingelt

„Mitte der zweiten Halbzeit wurde ich von vier Polizisten von meinem Platz eskortiert, stand in den Katakomben umzingelt von zehn bis 15 Polizisten, die mich aufgefordert haben, die Binde abzunehmen“, sagte Sportstudent Bengt Kunkel der Deutschen Presse-Agentur. Ihm sei gesagt worden: „Entweder nehmen wir deine Binde und dein Schweißband oder wir nehmen dich mit. Dann habe ich es natürlich auch abgegeben.“ Kunkel stammt aus Münster und studiert an der Sporthochschule in Köln.

Einen ähnlichen Vorfall hatten walisische Fans beim Spiel gegen die USA erlebt, als ihnen Regenbogenhüte abgenommen worden waren. Kunkel betonte, dass er ein Zeichen setzten wollte. „Gianni Infantino hatte erzählt, dass Regenbogenbinden und Regenbogenflaggen im Stadion erlaubt seien. Dann sollte er zu seinem Wort stehen. Aber das war nicht der Fall.“ Seine Sachen seien im Müll entsorgt worden. (dpa) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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