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Köln: Rund 400 E-Scooter in Weihern und Bächen gefunden

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Ein E-Scooter, der aus dem Wasser geborgen wurde.
Seit 2020 wurden 400 E-Scooter in Kölns Weihern und Bächen gefunden. (Symbolbild) © Christian Charisius/dpa

Hunderte E-Scooter sollen aktuell im Rhein liegen. Und auch in den städtischen Weihern und Gewässern wurden seit 2020 etwa 400 Roller entdeckt.

Köln – In den städtischen Gewässern in Köln haben die Stadtentwässerungsbetriebe seit Anfang 2020 etwa 400 E-Scooter gefunden. Allein im vergangenen Jahr seien rund 250 E-Scooter aus Weihern und 20 E-Scooter aus Bächen in der Stadt gezogen worden, sagte Birgit Konopatzki, Sprecherin der Stadtentwässerungsbetriebe Köln. Seit Anfang des Jahres seien in den Weihern 120 und in den Bächen 10 E-Scooter gefunden worden. Zuvor hatte der WDR berichtet.

Köln: OB Reker will Nutzung von E-Scootern einschränken

Angesicht dieser Zahlen will die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeigers und des Westdeutschen Rundfunks darauf hinwirken, dass künftig E-Scooter nachts in bestimmten Bereichen Kölns nicht mehr ausgeliehen werden können. Nach den Vorstellungen Rekers sollten die Verleiher die Scooter zwischen 22 und 6 Uhr überall dort abschalten, wo es zuletzt schwere Unfälle und Klagen über rücksichtsloses Verhalten der Fahrer gab, vor allem also im Kernbereich der Innenstadt, berichtete die Zeitung. Reker setze auf eine freiwillige Selbstverpflichtung der Verleiher, hieß es weiter. Denn rechtlich zwingen könne die Stadt die Firmen dazu nicht.

Köln: Etliche E-Scooter liegen im Aaachener Weiher – Bergung kostet 10.000 Euro pro Jahr

Die meisten Roller würden im Aachener Weiher und dem Stadtwaldweiher gefunden und dann geborgen. „Natürlich wollen wir nicht, dass die Gewässer verunreinigt werden“, sagte Konopatzki. Die Mitarbeiter stellen die geborgenen E-Scooter in der Nähe der Fundstelle ab. Die Bergung der E-Scooter kostet laut Konopatzki pro Jahr rund 10.000 Euro.

E-Scooter in Köln: Bergung aus dem Rhein liegt derzeit auf Eis – Konzept fehlt

Derweil stockt die geplante Bergung von rund 500 E-Scootern aus dem Rhein in Köln. Nachdem die Betreiber der E-Scooter nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) kein schlüssiges Konzept vorgelegt hatten, ist unklar, wann und ob die E-Scooter aus dem Rhein gezogen werden können. „Also ich habe von ihnen noch nicht mal einen Anruf bekommen“, sagte der zuständige Mitarbeiter des WSA Rhein am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Ein neues Konzept zur Bergung liege ihm nicht vor.

Köln: Hunderte E-Scooter im Rhein versenkt: Plattform Shared Mobility „versucht, Lösung zu finden“

Die Plattform Shared Mobility, in der sich die Betreiber der Leih-Scooter zusammengeschlossen haben, bestätigte das auf Anfrage nicht. Ein Sprecher teilte lediglich mit: „Die Mitglieder der Plattform Shared Mobility sind dran und versuchen, eine Lösung zu finden.“ Anders als in Köln, geht man in Düsseldorf übrigens davon aus, dass dort nur wenige E-Roller im Rhein versenkt wurden. (nb mit dpa/lnw)

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Dieser Artikel wurde am 6. Juli aktualisiert. Neuerung: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker will Nutzung der E-Scooter einschränken (2. Absatz)

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