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Köln: Bombenentschärfung in Neuehrenfeld erfolgreich – Sperrungen aufgehoben

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Von: Mick Oberbusch, Sofia Popovidi

In Köln-Neuehrenfeld wurde am Donnerstag auf der Liebigstraße eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Entschärfung war erfolgreich.

Update, 22:47 Uhr: Die Weltkriegsbombe wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft. Der Blindgänger wird nun abtransportiert. Sämtliche Sperrungen werden schrittweise aufgehoben. Die Anwohner können wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurück. Auch alle öffentlichen Verkehrsmittel können wieder ohne Einschränkungen fahren. Das Ordnungsamt der Stadt Köln war mit 75 Kräften im Einsatz, die Feuerwehr Köln mit sieben Kräften, die Polizei mit neun Kräften. 

Eine englische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird nach ihrer Entschärfung abtransportiert.
Die englische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde in Köln-Neuehrenfeld erfolgreich entschärft und wird nun abtransportiert. © Stadt Köln

Weltkriegsbombe in Köln-Neuehrenfeld: Entschärfung steht bevor

Update, 21:57 Uhr: Die Weltkriegsbombe wird nun bald entschärft. Die Freigabe zur Entschärfung wurde um 21:51 Uhr an den Kampfmittelbeseitigungsdienst erteilt.

Update, 21:15 Uhr: Der zweite Klingelrundgang des Ordnungsdienstes ist fast abgeschlossen. Die Zahl der Krankentransporte hat sich auf 15 erhöht. In der Anlaufstelle befinden sich bis jetzt rund 150 Menschen. Auch der Luftraum wird wegen der Bombenentschärfung gegen 21:30 Uhr gesperrt. „Die Entschärfung der Weltkriegsbombe steht bevor“, twittert die Stadt Köln.

Bombenfund in Köln-Neuehrenfeld: Zeitpunkt der Entschärfung unklar

Update, 20:52 Uhr: Die Evakuierung der rund 1800 Anwohner ist weiterhin im Gange. Noch ist nicht klar, wann die Bombenentschärfung beginnen wird.

Bombenfund in Köln: Ordnungsamt evakuiert Anwohner – zweiter Klingeldurchgang

Update, 19:56 Uhr: Die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes beginnen in Kürze mit dem zweiten Klingelrundgang. Sobald alle Anwohner ihre Wohnungen verlassen haben, werden die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes mit der Entschärfung der Fliegerbombe beginnen. Für Beleuchtung wird die Feuerwehr Köln sorgen.

Mittlerweile sind rund 130 Anwohner in der Anlaufstelle in der Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums untergebracht. Sie werden von Hilfsorganisationen mit Getränken und Snacks versorgt. Insgesamt müssen 13 kranke oder gehbehinderte Personen mit Krankentransportwagen aus ihren Wohnungen gebracht werden.

Fliegerbombe in Köln: Vorbereitungen für Entschärfung laufen – ÖPNV betroffen

Update, 19:10 Uhr: Die Vorbereitungen für die Entschärfung der Bombe in Neuehrenfeld schreiten voran. Der Ordnungsdienst führt laut Angaben der Stadt Köln nun den ersten Klingeldurchgang durch. Anwohner werden aufgefordert, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen. Für die Evakuierten steht die Anlaufstelle im Albertus-Magnus-Gymnasium, Ottostraße 87, bereit. 

Durch die Bombenentschärfung kommt es auch zu Straßensperrungen – betroffen ist auch der öffentliche Nahverkehr. Die KVB-Linie 142 wird zwischen Bahnhof Ehrenfeld und Bahnhof Nippes umgeleitet über Ehrenfeldgürtel, Parkgürtel und Geldernstraße.

Bombenfund in Köln: Diese Straßen sind während der Entschärfung gesperrt

Bombenfund in Köln: Wann wird in Neuehrenfeld evakuiert?

Update, 18:55 Uhr: Noch ist weiterhin unklar, wann die Evakuierung und die Bombenentschärfung stattfinden werden. Wenn ein Blindgänger gefunden wird, beginnt ein bestimmter Ablauf der Vorbereitungen. Damit auch die Evakuierung schnell und reibungslos verläuft, sind die Organisatoren auf die Mithilfe, die Rücksicht und auf das Verantwortungsbewusstsein der Kölnerinnen und Kölner angewiesen.

Update vom 1. Dezember, 17:37 Uhr: Die Stadt Köln bereitet sich nach dem Bombenfund in Köln-Neuehrenfeld (Liebigstraße) auf die Evakuierung und spätere Bombenentschärfung vor. Wann Menschen im betroffenen Radius ihre Wohnung verlassen müssen, steht bislang jedoch noch nicht fest. Aktuell laufen noch Vorbereitungsarbeiten, teilt die Stadt mit.

Bombenfund in Köln: Entschärfung noch heute – fast 2000 Menschen betroffen

Aktualisierte Erstmeldung vom 1. Dezember, 17:25 Uhr: Köln – Bombenfund in Neuehrenfeld: Bei Sondierungsarbeiten wurde am heutigen Donnerstag, 1. Dezember 2022, im Bereich Liebigstraße (Höhe Hausnummern 201 bis 203) ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit einem Aufschlagzünder, teilt die Stadt Köln mit. Eine Bombenentschärfung ist vonnöten. „Das Kampfmittel muss noch heute entschärft werden. Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort“, heißt es weiter. Auch die Warn-App NINA und die Warn-App KATWARN haben ausgelöst.

Bombenfund in Köln-Neuehrenfeld: Bombenentschärfung noch am Donnerstag

Bombe, Ehrenfeld in Köln von oben
In Köln-Neuehrenfeld wurde am 1. Dezember 2022 eine Weltkriegsbombe gefunden (Symbolbild, IDZRW-Montage). © Paul Zinken/dpa & Imagebroker/Imago

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Bombenentschärfung Neuehrenfeld noch heute: Fast 2000 Menschen betroffen

Evakuierungs-Radius Köln-Neuehrenfeld
In Neuehrenfeld wurde am 1. Dezember 2022 eine Bombe entdeckt, hier ist der Evakuierungs-Radius. © Stadt Köln

Die Stadt Köln hat den Fundradius der Bombe in Neuehrenfeld veröffentlicht. Bewohnerinnen und Bewohner folgender Straßen müssen voraussichtlich evakuiert werden:

In einem nächsten Schritt entscheidet das Ordnungsamt über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der Gefahrenbereich wurde vom KBD mit einem vorläufigen Radius von 300 Metern festgelegt. Rund 1.900 Personen werden von Evakuierungen betroffen sein. Wann der Blindgänger entschärft wird, steht noch nicht fest. Im Albert-Magnus-Gymnasium, Ottostraße 87, 50823 Köln, wird eine Anlaufstelle für betroffene Anwohnerinnen und Anwohner eingerichtet. Wann diese öffnet, steht aktuell noch nicht fest. (mo)

 

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