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Illegale Party in Köln Ehrenfeld: Vier Mitarbeiter des Ordnungsdienstes verletzt

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Zwei Einsatzkräfte des Ordnungsamt in einer gelben Warnweste.
Bei dem Einsatz wegen einer illegalen Party in Köln Ehrenfeld wurden mehrere Einsatzkräfte verletzt (Symbolbild) © Michael Gstettenbauer/Imago

Am Samstagabend lösten Ordnungsamt und Polizei eine illegale Party im Kölner Stadtteil Ehrenfeld auf. Dabei wurden vier Einsatzkräfte leicht verletzt.

Köln – Die Polizei hat mit dem Ordnungsdienst der Stadt Köln am Samstagabend, 22. Mai, in Köln-Ehrenfeld eine illegale Party mit mehr als 20 Personen aufgelöst. Die Feiernden waren zwischen 18 und 30 Jahre alt. Dabei wurden vier Mitarbeiter des Ordnungsdienstes leicht verletzt, so die Polizei in einer Pressemitteilung von Pfingstmontag.

Corona in Köln: Polizei und Ordnungsamt beenden illegale Party in Ehrenfeld

Gegen 23 Uhr hatte das Ordnungsamt aufgrund einer Ruhestörung in der Widdersdorfer Straße die Polizei zur Unterstützung alarmiert, bevor fünf Männer, ohne ihre Personalien anzugeben, die Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses verlassen wollten. Als die Mitarbeiter der Stadt versuchten, dies zu verhindern, sollen die fünf Männer sie angriffen, geschlagen und getreten haben.

Ähnliches passierte zuletzt auch in Düsseldorf. Der angegriffene Polizist musste sogar im Krankenhaus behandelt werden. Zur Abwehr gegen die Angriffe in Köln Ehrenfeld setzten die städtischen Mitarbeiter unter anderem Pfefferspray ein.

Illegale Party in Köln Ehrenfeld: Eine Person festgenommen, 18 Marihuana-Pflanzen sichergestellt

Beim Eintreffen der Polizei hatte sich die Situation jedoch bereits beruhigt. Den Partyteilnehmerinnen und -teilnehmer wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Ein 26-Jährige kam diesem nicht nach und wurde darum in Gewahrsam genommen, so die Polizei weiter. Bei dem Einsatz wurden ebenfalls 18 Marihuana-Pflanzen sichergestellt sowie Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung gefertigt.

Immer wieder kommt es zu Einsätzen aufgrund illegaler Partys. Während der Corona-Pandemie ist das Treffen von mehreren Personen nur eingeschränkt erlaubt. Geregelt wird die Kontaktbeschränkung in der Corona-Schutzverordnung und der Bundes-Notbremse. (ots)

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