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Ehrenfeld: Mann (65) wird von KVB-Stadtbahn erfasst – tot

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Ein Polizeiwagen mit Blaulicht fährt durch die Dresdner Innenstadt zu einem Einsatz.
In Köln kam es in der Nacht zu Freitag an der Piusstraße zu einem Polizeieinsatz. (Symbolbild) © Robert Michael/dpa

Ein 65-jähriger Mann ist in der Nacht zu Freitag in einem U-Bahn-Tunnel nahe der Piusstraße von einer Stadtbahnlinie der KVB erfasst worden. Er kam dabei ums Leben.

Köln – In der Nacht zu Freitag, 16. Juli, ist ein 65-jähriger Mann im Stadtteil Ehrenfeld in Köln von einer Stadtbahnlinie der KVB erfasst worden. Das Unglück ereignete sich im U-Bahn-Tunnel an der Haltestelle Piussstraße. Der Mann kam dabei ums Leben.

Köln-Ehrenfeld: Mann (65) wird von KVB-Bahn erfasst – Hintergründe unklar

Wie die Zeitung Kölner Stadt-Anzeiger berichtete, wurde der Mann gegen 1 Uhr nachts von der Linie 3 der KVB erfasst. Wie der Mann in den Tunnel geriet, ist bislang unklar. Auch weitere Hintergründe zu dem Vorfall sind bislang noch nicht geklärt. Der 29-jährige Fahrer der U-Bahn stand unter Schock. Zudem verletzte sich ein 40-jähriger Fahrgast, der beim Bremsvorgang stürzte.

Unfälle mit der KVB – Autofahrer wird in Fahrzeug eingeklemmt

Auf der Luxemburger Straße in Köln hatte es im Mai Zusammenstöße mit der KVB gegeben. Innerhalb von zwei Wochen hatte es an dieser Stelle sogar gleich zweimal gekracht. Beide Male stießen Autofahrer mit der KVB zusammen. Ein Autofahrer (74) zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden.

In Düsseldorf kam es im April ebenfalls zu einem Zusammenstoß zwischen Autofahrer und der Straßenbahn. Ein Taxi stieß dort an der Kölner Landstraße mit der Rheinbahn zusammen. Der Taxifahrer starb an der Unfallstelle. (nb)

Hinweis zu Berichterstattung nach möglichem Suizid: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leiden, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111.

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