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Köln: Wohnmobil in Ehrenfeld angezündet – ist ein Feuerteufel unterwegs?

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Von: Nina Büchs

Blaulicht auf einem Fahrzeug der Feuerwehr.
Die Feuerwehr konnte das brennende Wohnmobil am Ehrenfeldgürtel löschen (Symbolbild). © Martin Dziadek / IMAGO

Am Ehrenfeldgürtel in Köln ist am Mittwochabend, 21. April, ein Wohnmobil in Brand geraten. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus.

Köln – Nachdem am Dienstag in Raderthal ein Wohnmobil angezündet wurde, ist dasselbe nun auch in Ehrenfeld passiert. Wie die Polizei Köln berichtet, ist das geparkte Fahrzeug am Mittwochabend, gegen 18:45 Uhr in Höhe der KVB-Stadtbahnhaltestelle „Nußbaumer Straße“ von Unbekannten in Brand gesetzt worden. Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich löschen.

Feuer in Ehrenfeld: Wohnmobil angezündet – Fahndung nach 20 bis 30-jährigen Mann

Die Brandermittler suchen nun in diesem Zusammenhang einen etwa 20 bis 30-jährigen, braunhaarigen Mann. Der Mann soll Zeugenangaben zufolge kurz nach der Brandentstehung aus Richtung des Wohnmobils gekommen sein und die Straßenseite durch das Gleisbett der Stadtbahn gewechselt haben. Er werde nun als wichtiger Zeuge gesucht, so die Polizei.

Wer Hinweise zum Vorfall geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Ermittlern zu melden. 

An dieser Stelle ist das Wohnmobil angezündet worden:

Köln: Mehrere Brände gelegt – gibt es einen Zusammenhang?

Erst vor kurzem berichtete die Stadt Köln über mehrere Brände in verschiedenen Stadtvierteln. So wurden in Deutz zum Beispiel am Tanzbrunnen Mülltonnen und eine Müllpresse angezündet. In Weiden meldeten Anwohner dagegen ein brennendes Auto, das auf einem öffentlichen Parkplatz stand. In Westhoven wurden ebenfalls zwei Autos angezündet, vier weitere wurden durch den Brand beschädigt. Und auch in Mülheim schlugen Feuerteufel zu. In Raderthal brannte am Dienstag ein Wohnmobil. Zeugen hatten dort am Tatort eine verdächtige Person auf einem Roller gesehen.

Die Ermittlungen zu den Bränden sind noch in Gange. „Ob es einen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt, kann weder ausgeschlossen, noch aktuell bestätigt werden“, so Polizeisprecher Philipp Hüwe. Er fügte hinzu, dass es in der Vergangenheit jedoch häufig so war, dass ein Brandstifter, der für mehrere Brände verantwortlich war, meist nur in einem bestimmten Bezirk Feuer legte. Dies war zum Beispiel auch im vergangenen Jahr in Nippes der Fall. Dort setzte eine 16-jährige Schülerin mehrere Fahrzeuge in Brand. Sie wurde im September 2020 von Zivilpolizisten auf frischer Tat ertappt. (nb)

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