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Klima-Kleber blockieren wichtige Kölner Straße im Berufsverkehr – Verkehrschaos

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Von: Mick Oberbusch

Aktivisten der Gruppe „Letzte Generation“ haben sich am Donnerstag auf der Inneren Kanalstraße in Köln festgeklebt und für Verkehrschaos gesorgt.

Köln – Klima-Proteste haben am Donnerstagmorgen auf der Inneren Kanalstraße in Köln für lange Staus gesorgt. „Um kurz nach 8 Uhr haben sich sieben Personen an diesem Klima-Protest beteiligt“, erklärt die Polizei auf 24RHEIN-Nachfrage. Fünf dieser Protestlerinnen und Protestler hatten sich auf der Straße festgeklebt, woraufhin die Autos dort nicht passieren konnten. Es bildete sich ein langer Rückstau, der sich bis auf die A57 zog, so die Polizei weiter. Gegen 9:30 Uhr war die Blockade jedoch wieder aufgelöst, und der Verkehr rollte langsam wieder an.

Klimaaktivist klebt sich auf Münchner Straße fest
Immer häufiger sorgen derzeit „Klima-Kleber“ für Aufsehen – auch in Köln? (Symbolbild). © Lennart Preiss/dpa

Klima-Kleber legen Innere Kanalstraße in Köln lahm – fünf Personen auf Fahrbahn festgeklebt

Feuerwehr und Polizei waren an dem Einsatz beteiligt und setzten Lösungsmittel ein, um die Demonstrierenden von der Straße zu „befreien“. Gegen die Aktivistinnen und Aktivisten, mutmaßlich der Gruppe „Letzte Generation“ zuzuordnen, wurden Anzeigen gestellt, weil sie gegen das Versammlungsgesetz verstießen. Zudem wurde Anzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr erstattet. Eine Frau aus der Aktivisten-Gruppe hatte auch nach Ende des Protests noch versucht, auf die Straße zu rennen. Sie wurde in Gewahrsam genommen. Die Polizei Köln bereitet sich aktuell ohnehin dezidiert auf mögliche Klima-Proteste vor. (ots/mo) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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