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Blutiger Streit in Köln-Vogelsang: 51-Jähriger schwer verletzt

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Von: Nina Büchs

Das Blaulicht an einem Polizeiauto.
Nach der Auseinandersetzung ermittelt nun die Kriminalpolizei. (Symbolbild) © Michael Gstettenbauer/Imago

In der Nacht auf Sonntag kam es in Köln-Vogelsang zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Etwa 20 Personen waren daran beteiligt, ein Kölner (51) wurde schwer verletzt.

Köln – Blutiger Vorfall in Köln: In der Nacht auf Sonntag, 30. Mai, wurde ein 51-jähriger Kölner bei einer Auseinandersetzung mit mehreren Menschen mit einem spitzen Gegenstand angegriffen und schwer verletzt, teilte die Polizei mit. Das ist über die Tat bekannt.

Blutiger Streit in Köln-Vogelsang: Kölner bei Auseinandersetzung mit etwa 20 Personen schwer verletzt

Laut Aussagen von Anwohnern hatten sich gegen 1.30 Uhr etwa 20 Personen im Steinkauzweg gestritten, so die Polizei. Noch vor dem Eintreffen der alamierten Einsatzkräfte gelang es ihnen jedoch, zu flüchten. Der Mann, der durch die Attacke schwer verletzt wurde, hatte selbstständig ein Krankenhaus aufgesucht, hieß es weiter. Den Ermittlungen zufolge war er selbst an der Auseinandersetzung beteiligt.

Streit in Köln: Hier wurde der Kölner mit einem spitzen Gegenstand verletzt

Köln-Vogelsang: Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz – Hintergründe des Streits sind bislang unklar

„Ein Polizeihubschrauber hatte den Bereich nach weiteren Verletzten abgesucht. Die Hintergründe des Streits sind unklar“, so die Polizei. Da die Personen, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren, bislang noch nicht ausfindig gemacht werden könnten, sucht die Polizei nun nach Zeugen. Hinweise werden unter der Nummer 0221 220-0 oder per E-Mail an oststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Verbrechen in Köln: Ehefrau in Porz niedergestochen

Erst vor zehn Tagen ereignete sich eine weitere Gewalttat in Köln-Porz. Dort stach auf offener Straße ein Mann auf seine Ehefrau ein. Zeugen hatten die Tat beobachtet und die Polizei informiert. Der Mann wurde nun in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Obwohl es auch in Köln immer wieder zu Gewaltverbrechen kommt, zeigt die Kriminalstatistik NRW jedoch einen positiven Trend. Wie NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) ankündigte, ist die registrierte Kriminalität in Nordrhein-Westfalen im Corona-Jahr 2020 leicht gesunken. Mord und Totschlag gingen zurück, Wohnungseinbrüche und Straßenkriminalität ebenso. (nb)

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