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Fliegerbombe Köln-Neuehrenfeld: Entschärfung erfolgreich – alle Infos im Überblick

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Von: Oliver Schmitz

Die amerikanische Fünf-Zentner-Bombe liegt gesichert in einem Transporter. Vor dem Blindgänger stehen Marcel Biewald (42) und Michael Hilgers (34) vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf.
Eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe mit zwei Aufschlagzündern wurde in Köln-Neuehrenfeld gefunden © Stadt Köln

Am Freitag ist in Köln-Neuehrenfeld eine Fliegerbombe gefunden worden. Der Blindgänger musste noch am Abend entschärft werden. Rund 1.300 Menschen waren betroffen.

Update vom 10. Dezember, 21:10 Uhr: Die Fliegerbombe in Köln-Neuehrenfeld wurde erfolgreich entschärft. Es handelte sich um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe mit zwei Aufschlagzündern aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Blindgänger wird nun vom Kampfmittelbeseitigungsdienst abtransportiert. Auch Katwarn gibt eine Entwarnung.

Fliegerbombe Köln-Neuehrenfeld: Entschärfung erfolgreich – Sperrungen aufgehoben

Update vom 10. Dezember, 21:10 Uhr: Die amerikanische Fünf-Zentner-Bombe mit zwei Aufschlagzündern in Köln-Neuehrenfeld konnte erfolgreich entschärft werden. Das teilt die Stadt Köln mit. Anwohnerinnen und Anwohner können zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Die Straßensperrungen werden schrittweise aufgehoben. Es kann jedoch noch zu einzelnen Verkehrsbehinderungen kommen.

Fliegerbombe Köln-Neuehrenfeld: Entschärfung erfolgreich – Einsatzbilanz

Update vom 10. Dezember, 21:01 Uhr: Die Stadt Köln veröffentlicht eine erste Bilanz zur entschärften Fliegerbombe in Neuehrenfeld. Von den etwa 1300 Betroffenen hielten sich 85 Personen in der Anlaufstelle für Evakuierte im Albertus-Magnus-Gymnasium auf. Insgesamt mussten elf kranke oder gehbehinderte Personen sowie fünf Corona-Infizierte beziehungsweise Corona-Kontaktpersonen mit Rettungswagen aus dem Evakuierungsbereich und nach der Entschärfung wieder zurückgebracht werden.

Gegen drei Personen werden Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet, erklärt die Stadt Köln: „Weil sie die Freigabe zur Entschärfung durch offenbar vorsätzliches Wiederbetreten des Evakuierungsbereiches verzögert haben.“ Es droht ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro.

Das Ordnungsamt der Stadt Köln war mit 65 Kräften im Einsatz. Unterstützt wurde das Ordnungsamt von sechs Feuerwehrkräften und sieben Polizeikräften. Die Hilfsorganisationen haben die Evakuierung mit 22 Kräften unterstützt.

Fliegerbombe Köln-Neuehrenfeld: Entschärfung erfolgreich– alle Infos im Überblick

Update vom 10. Dezember, 20:55 Uhr: „Die Fünf-Zentner-Weltkriegsbombe wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft“, das teilt die Stadt Köln am späten Freitagabend mit. Der Blindgänger wird nun abtransportiert. Sämtliche Sperrungen werden schrittweise aufgehoben.

Anwohnerinnen und Anwohner können nun in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Kranke oder gehbehinderte Personen und Corona-Infizierte werden mit Krankentransporten zurück nach Hause gebracht. Alle öffentlichen Verkehrsmittel können wieder ohne Einschränkungen fahren, so die Stadt weiter.

Fliegerbombe Köln-Neuehrenfeld: Blindgänger wird entschärft

Update vom 10. Dezember, 20:10 Uhr: Nach leichten Verzögerungen kann die Entschärfung des Blindgängers beginnen. „Das Ordnungsamt hat die Freigabe zur Entschärfung um 20:05 Uhr an den Kampfmittelbeseitigungsdienst erteilt“, so die Stadt. Zuvor haben drei Personen die Evakuierung durch „unzulässiges Wiederbetreten des Bereiches“verzögert. Personalien wurden aufgenommen, die Personen erwartet ein Bußgeldverfahren, erklärt die Stadt weiter. Aktuell läuft die Entschärfung.

Fliegerbombe Köln-Neuehrenfeld: 1300 Menschen betroffen –zweiter Klingelrundgang beendet

Update vom 10. Dezember, 19:23 Uhr: Auch der zweite Klingelrundgang ist beendet. Dennoch kann die Entschärfung der Fliegerbombe in Neuehrenfeld noch nicht erfolgen: „Weil noch nicht alle Krankentransporte aus dem Evakuierungsraum abgeschlossen sind“, erklärt die Stadt Köln.

Fliegerbombe Köln-Neuehrenfeld: 1300 Menschen betroffen – erster Klingelrundgang beendet

Update vom 10. Dezember, 18:02 Uhr: Die Evakuierung aufgrund der Fliegerbombe in Neuehrenfeld geht weiter. Die Straßensperrungen sind eingerichtet. Der erste Klingelrundgang des Ordnungsdienstes ist abgeschlossen. „Der zweite Klingelrundgang beginnt unmittelbar“, so die Stadt. Wann genau die Bombe entschärft wird, ist noch nicht klar. „Der Zeitpunkt der Entschärfung ist weiterhin offen und hängt vom weiteren Evakuierungsverlauf ab.“

Bisher wurden elf Krankentransporte beim Ordnungsamt angemeldet. „Nach bisherigen Erkenntnissen wohnen im Evakuierungsbereich fünf Corona-Infizierte bzw. -Kontaktpersonen, die mit Rettungswagen zum Ende der Evakuierung separat abgeholt und untergebracht werden“, so die Stadt weiter. 37 Kölnerinnen und Kölner haben bereits die Anlaufstelle im Albertus-Magnus-Gymnasium aufgesucht. Das Ordnungsamt der Stadt Köln ist aktuell mit rund 60 Kräften im Einsatz.

Fliegerbombe Köln-Neuehrenfeld: 1300 Menschen betroffen – alle Infos im Überblick

Erstmeldung vom 10. Dezember: Köln – In Köln ist am Freitagmittag (10. Dezember) eine Fliegerbombe im Stadtteil Neuehrenfeld entdeckt worden. Der Fünf-Zentner-Blindgänger soll noch am Freitag entschärft werden. Die genaue Uhrzeit ist aber noch unbekannt. Die Evakuierung wird zurzeit vorbereitet. Davon sollen insgesamt rund 1300 Menschen betroffen sein, teilte die Stadt mit. Es kommt zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Auch die Nina-Warn-App hat ausgelöst.

Bombenfund Köln: Evakuierungsbereich 300 Meter – Blindgänger in zentraler Lage

Bei Bauarbeiten im Methweg 4 war die amerikanische Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind bereits vor Ort. Der Evakuierungsradius wurde auf 300 Meter festgelegt. Davon sind vor allem das Schlachthofgelände, die städtische katholische Grundschule an der Osterather Straße und der südliche Teil des RheinEnergie-Areals am Parkgürtel betroffen.

Eine Karte zeigt den Evakuierungsradius nach dem Bund einer Fliegerbombe in Köln-Neuehrenfeld.
1300 Menschen müssen wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe in Köln-Neuehrenfeld ihre Wohnungen verlassen. © Stadt Köln

Der Fundort der Fliegerbombe befindet sich in unmittelbarer Nähe der A57 sowie der S-Bahn-Haltestelle Köln-Nippes. In der näheren Umgebung befinden sich obendrein der Hauptsitz der Rheinenergie, das Odonien, ein Aldi sowie diverse Geschäfte und Restaurants.

Bombe Köln: Diese Straße müssen evakuiert werden

Blindgänger in Köln-Neuehrenfeld: Anlaufstelle für Anwohner eingerichtet

Für die von der Evakuierung betroffenen Anwohner hat die Stadt Köln eine Anlaufstelle im Albertus-Magnus-Gymnasium (Ottostraße 87, 50823 Köln) eingerichtet. Diese ist seit ca. 16:30 Uhr geöffnet. Dort gilt eine Maskenpflicht. Hunde dürfen nicht mit ins Gebäude genommen werden.

Fliegerbombe in Köln: Bahn- und Flugverkehr betroffen – A57 frei

Der komplette Evakuierungsbereich ist seit dem Start der Klingelrundgänge für den Autoverkehr gesperrt. Während der Entschärfung wird auch der naheliegende Güter- und Bahnverkehr der Deutschen Bahn stillstehen. Das Gleiche gilt für den Luftraum direkt über der evakuierten Zone.

Die S-Bahn Haltestelle Köln-Nippes und die Autobahn 57 sind derweil nicht von der Entschärfung betroffen. Autofahrer sollen den Evakuierungsbereich aber großräumig umfahren. Bei der KVB kommt es wohl nicht zu Einschränkungen.

Weitere Informationen erhalten Betroffene beim Bürgertelefon unter 0221/221-0 sowie in der Einsatzleitzentrale des Verkehrsdienstes und Ordnungsdienstes unter 0221/221-32000. (os) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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